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  • Headhunter: Redemption

    Headhunter: Redemption Die Midlife-Crisis macht vor niemandem Halt. Nicht einmal vor gestandenen Gesetzeshütern wie Jack Wade, der seit dem ersten Headhunter-Spiel 20 Jahre gealtert ist. Aus Altersfrust legt er sich aber nicht etwa einen Porsche oder eine Yacht zu, sondern holt sich die blutjunge Leeza X an seine Seite. Natürlich nur für rein berufliche Zwecke. Der Headhunter schafft seinen Job nämlich nicht mehr alleine und braucht dringend Hilfe, um für Recht und Ordnung in "der Stadt", wie die Spielwelt einfach genannt wird, zu sorgen. Diese ist in zwei Sektoren aufgeteilt. Above ist der hoch technisierte, oberirdische Stadtteil, in den darunter liegenden Slums und Fabrikhallen von Below fristen hingegen sozial untragbare Genossen ihr Dasein und schuften sich die Hände wund. Allerdings haben die Arbeiter ihr Dasein satt und schließen sich kurzerhand unter der Führung des so genannten "Man who walks with Machines" zu einer Terroror-ganisation zusammen, die es auf Above abgesehen hat.

    Zielwasser
    Ähnlichkeiten zum Vorgänger von vor über zwei Jahren sind nicht nur beim Szenario und der sozialkritischen Story offensichtlich, auch das Gameplay hat sich nur geringfügig verändert. Neu ist allerdings das Zielsystem. Dieses simuliert die Bewegungen Ihres Körpers und bringt bei hastigen Bewegungen das Fadenkreuz ins Wackeln. Nur wenn Fadenkreuz und Ziel deckungsgleich sind, können Sie einen Treffer landen. Wenn Sie still stehenbleiben, ist das natürlich einfacher, allerdings geben Sie dann auch ein leichtes Ziel für die vielen schießwütigen Terroristen ab. In Bewegung bleiben müssen Sie aber auch, weil Gegner nur dann anvisiert werden können, wenn sie sich im aktuellen Bildschirm-ausschnitt befinden. Wenn sich ein aggressiver Terrorist hinter Ihnen anpirscht, reicht ein Druck auf die Zielen-Taste deswegen nicht aus, um sich schnell der drohenden Gefahr zuzuwenden. Sicher sind Sie eigentlich nur dann, wenn Sie sich an Wände schmiegen und Feinde aus der Deckung he-raus aufs Korn nehmen. Bis Sie dieses relativ komplexe System verinnerlicht haben, braucht es freilich etwas an Übung. Nach einer kurzen Einspielzeit im ersten Level liefern Sie sich aber bereits spannende Ballergefechte, die richtig viel Spaß machen.

    Bastelstunde
    Die einzelnen Levels greifen direkt ineinander, was die umstrittenen Motorradpassagen, die im Vorgänger noch die einzelnen Missionen miteinander verknüpften, überflüssig macht. Aufgelockert werden die actionreichen Schusswechsel dafür nun durch zahlreiche Rätseleinlagen, die sich erfreulicherweise nicht nur auf das Finden und Einsetzen von Gegenständen beschränken. Um zum Beispiel in einer Mission in einen abgesperrten Bereich zu gelangen, wird die Regis-triernummer einer Rakete benötigt. Um an diese zu gelangen, müssen die Einzelteile des Sprengkörpers aber erst einmal in verschiedenen Fabrikhallen aufgelesen und zusammengesetzt werden. In jeder Halle werden Sie dabei vor andere Aufgaben gestellt. Zuerst müssen Sie Baupläne finden, die Sie dann über ein Zeichenbrett selbst in einen Computer ein-lesen, als Zweites gilt es ein paar Geschicklichkeitspassagen zu überwinden und zu guter Letzt dürfen Sie ein Kistenschieberätsel lösen.

    Unspektakulär, aber gut
    Die Rätsel fordern die Gehirnzellen zwar nicht wirklich, sind aber intelligent verknüpft und sorgen so für viel Abwechslung. Headhunter: Redemption wird deswegen selten langweilig und fesselt trotz dünn gesäter Innovationen bis zum Schluss, was beim ersten Durchgang knapp 12 bis 15 Stunden in Anspruch nimmt. Während dieser Zeit steuern Sie sowohl Jack Wade als auch seinen Schützling Leeza X durch die endzeitlichen Umgebungen, deren Gestaltung gut gelungen ist. Dafür enttäuschen die etwas unübersichtliche Kameraführung, die lieblosen Animationen aller Figuren und die teils ruckelnde Darstellung. Besonders wenn man sich in neue Abschnitte begibt oder einige Gegner auftauchen, pfeift die PS2 aus dem letzten Loch und lädt Daten nach - das bringt das Spielgeschehen schwer ins Stocken. Dafür bekommt man einen absolut filmreifen Soundtrack zu hören, der sich dynamisch ans Spielgeschehen anpasst. Auch die englischen Sprecher sind hervorragend gewählt und leisten ganze Arbeit. Da ist es zu verschmerzen, dass lediglich deutsche Untertitel beim Verständnis der Story helfen.

    Headhunter: Redemption (PS2)

    Spielspaß
    79 %
    Grafik
    7/10
    Sound
    9/10
    Multiplayer
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Fazit
    Gelungener Action-Cocktail, der das Rad nicht neu erfindet, dank Abwechslung jedoch Spaß macht.
  • Headhunter: Redemption
    Headhunter: Redemption
    Developer
    Sega
    Release
    25.08.2004
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Headhunter: Redemption
Headhunter: Redemption
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14.10.2004
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