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  • Haven: Call of the King

    Die Effekte sind bei Haven eine Klasse für sich. Die Effekte sind bei Haven eine Klasse für sich. Traveller's Tales, eine bereits seit 13 Jahren aktive Spieleschmiede aus Großbritannien, schickt mit Haven einen gelungenen Genremix ins Weihnachtsgeschäft. Prinzipiell handelt es sich um eine Mischung aus Jump & Run, Action- und Rennspiel. So sind beispielsweise Orbitmissionen mit Raumschiffen (im Stil von Colony Wars) ebenso enthalten wie nervenaufreibende Hüpf-Passagen. Insgesamt stehen Ihnen im Laufe des Abenteuers 16 unterschiedliche Fahrzeuge, inklusive diverser Fluggeräte und Boote zur Verfügung. Beeindruckend ist dabei die Tatsache, dass sämtliche Genreelemente fließend und ohne Ladezeiten ineinander übergehen. Möglich macht dies eine Technologie namens "FreeFormer Gameplay". Diese gewährleistet, dass Sie sich mit beliebigen Vehikeln im Rahmen der virtuellen Welt frei bewegen dürfen, wobei auch Action- und Hüpfabschnitte als Teil des Ganzen und nicht aufgesetzt wirken. In Kombination mit der mächtigen "T-Total-Engine", die für die ansprechende grafische Umsetzung der Ideen sorgt, erhält der geneigte Zocker ein abwechslungsreiches Spielspaßpaket.

    Aggressor Vetch
    Havens Heimatsystem, das aus fünf Planetenund einer Weltraumstation besteht, wird von mehreren friedliebenden Rassen bewohnt. Als aber der Führer Athellion eines Tages zu einem galaktischen Kreuzzug aufbricht, nimmt das Unheil seinen Lauf. Der finstere Vetch, ein Imperator erster Güte, sieht seine Chance und setzt ein verheerendes Virus frei. Wer sich infiziert, ist dem Tode geweiht und muss Vetch als Sklave dienen, denn nur auf diese Art und Weise gibt es die tägliche Ration eines Gegenmittels. Als auch noch Havens Freundin Chess von den feindlichen Truppen geschnappt wird, gibt es kein Halten mehr für den tapferen Jüngling und er macht sich auf die lange Suche nach dem "Golden Voice" - der einzigen Möglichkeit, Athellion zu seinem leidenden Volk zurückzuholen. Natürlich hat Vetch seine Kriegsmaschinerie im Einsatz, um die Aktivierung des "Golden Voice" zu verhindern. Haven bekommt also einiges zu tun!

    Abwechslung ist Trumpf
    Sie schlüpfen logischerweise in die Haut von Haven und müssen unzählige Aufgaben bis zum Happy End überstehen. Dabei sehen Sie dem rothaarigen Burschen von hinten über die Schulter, und auch wenn Sie Fahrzeuge oder Gleiter besteigen, bleibt die Third-Person-Ansicht bestehen. Haven, der sich in seiner Freizeit gerne mit verrückten Erfindungen beschäftigt, hat den selbst entwickelten "Mag-Ball" immer bei sich. Dieses an ein Jo-Jo erinnerndes Gimmick kann für alle möglichen Zwecke eingesetzt werden. Neben dem ordinären Gegnerplätten mithilfe des "Mag Ball" kann das Utensil durch seine magnetischen Kräfte auch zur Überwindung von Abgründen verwendet werden. Herumstehende Töpfe hinterlassen nach dem Zerstören Upgrades wie Strahlenwaffen oder Lebensenergie. Andere Felder lassen Sie für eine bestimmte Zeit unsichtbar werden, was für bestimmte Missionen lebenswichtig ist. Federn haben auch eine wichtige Bedeutung: Wenn Sie fünf davon besitzen, dürfen Sie an bestimmten Stellen Ihre letzte Erfindung, den mechanischen Vogel Talon, herbeirufen. Durch seine kräftigen Stahlflügel ist er in der Lage, Haven aus brenzligen Situationen zu retten, indem er sich einfach an ihn klammert.

    Optischer Leckerbissen
    Die eingangs erwähnte "T-Total-Engine" leistet fabelhafte Arbeit. Mit 60 Bildern pro Sekunde kommt sie nicht einmal bei großem Gegnergetümmel ins Stocken. Eine Spezialität der Engine sind Licht- und Partikeleffekte aller Art, die auch ausgiebig zum Einsatz kommen. Zwei Kritikpunkte gibt es aber doch: Leider konnten die Entwickler lästiges Kantenflimmern nicht vermeiden, und das Charakterdesign sowohl von Freund als auch Feind ist höchst sonderbar. Einige der Gegner sind so hässlich, dass man am liebsten davonlaufen möchte. Dafür sind Hintergründe und Bauten ansprechend gestaltet. Traveller's Tales konnte für diese Aufgabe Rodney Matthews gewinnen, der viele Skizzen beisteuerte. Bekannt wurde der Künstler unter anderem durch Shadowmaster, und einige Plattencovers von Thin Lizzy oder Asia sind ebenfalls von ihm. Haven: Call of the King ist insgesamt ein gutes Spiel, das lediglich durch einige schlecht steuerbare Abschnitte wertungsmäßig Federn lassen muss.

    Haven: Call of the King (PS2)

    Spielspaß
    83 %
    Grafik
    8/10
    Sound
    8/10
    Multiplayer
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Haven: Call of the King
    Haven: Call of the King
    Developer
    Travellers Tales
    Release
    21.11.2002

    Aktuelles zu Haven: Call of the King

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114740
Haven: Call of the King
Haven: Call of the King
http://www.videogameszone.de/Haven-Call-of-the-King-Spiel-5646/Tests/Haven-Call-of-the-King-114740/
31.12.2002
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2002/12/Haven44.jpg
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