Wir konnten im Rahmen der gamescom 2012 einen sehr frühen Prototyp des Head-mounted Displays Oculus Rift ausprobieren und waren begeistert. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Neben den Spielen stellen auch Hardware-Hersteller auf der gamescom ihre Neuheiten vor. Das Head-mounted Display Oculus Rift ist dabei sicherlich eines der außergewöhnlichsten Projekte. Play3-Redakteur Toni Opl hatte im Rahmen der gamescom die Gelegenheit einen sehr frühen Prototyp des Rift, mit einer speziell angepassten Demo von Doom 3 in der BFG Edition, auszuprobieren. Dieser Prototyp bestand aus einer Skibrille, in welche eine spezielle Linsen und ein Display verbauten waren.
Die Steuerung mit einem Razer-Gamepad unterscheidet sich nicht von der gewohnten Bedienung an PC oder Konsole. Zusätzlich werden jedoch die Kopfbewegungen des Spielers aufgezeichnet und auf die Spielfigur übertragen. Zielen ist also sowohl auf herkömmliche Weise, als auch direkt durch Drehen des Kopfes möglich. Der Einstieg ist somit leicht, und nach einer Weile haben wir instinktiv nur noch den Kopf zum Zielen benutzt.
Die Darstellung des Bildes erfolgt in stereoskopischem 3D, wodurch zum Beispiel die Waffe sehr räumlich wahrgenommen wird. Auf ein Fadenkreuz wird dabei verzichtet und stattdessen ein Ziellaser eingeblendet. Größter Pluspunkt gegenüber einem Monitor: Das Bild hat keinen Rand, man fühlt sich als wäre man mittendrin. Dadurch entsteht ein wirklich phänomenales Gefühl. Das Oculus Rift soll zunächst für PC erscheinen. Um die Hardware in Spielen lauffähig zu bekommen, müssen laut Hersteller nur minimale Anpassungen vorgenommen werden.
Wenn OR wirklich bezahlbar sein wird dann werde ich mir definitiv sehr früh eine dieser Brillen kaufen.