Sandy Bridge-Chipsätze mit schwerem Hardware-Fehler: Intel stoppt Produktion
Die neuen Intel Sandy Bridge CPUs (Sockel 1155) verursachen bei Verwendung auf entsprechenden Mainboards mit P67- und H67-Chipsätzen Probleme mit dem SATA-Port.
Intels neue Sandy Bridge-CPUs setzen unter anderem eines der neuen Cougar Point-Mainboards mit P67- und H67-Chipsätzen voraus. Allerdings kann es bei diesen Typen zu Problemen mit dem SAT-Port kommen. Berichten zufolge nimmt die Leistung und Funktionalität angeschlossener Festplatten und DVD-Laufwerke mit der Zeit ab. Zahlreiche User berichteten von Abstürzen und Fehlern. Intel hat reagiert und die Produktion gestoppt. Mittlerweile hat sich Intel zu den Problemen geäußert. So halte sich der Schaden durch die Verzögerung aufgrund der relativ geringen Produktpalette in Grenzen. Außerdem ließe sich der Fehler durch eine Anpassung in der Metalllage recht leicht beheben. Wann und wie die von den Fehlern betroffenen Produkte ausgetauscht werden, konnte bislang kein Mainboard- und PC-Hersteller sagen.
Der Hersteller kündigt für Ende Februar eine überarbeitete Version an. Bis April soll eine flächendeckende Verfügbarkeit wiederhergestellt sein. Für betroffene Käufer stellt Intel einen Umtausch-Service zur Verfügung. Intel erwartet wegen der Probleme einen Umsatzrückgang von rund 300 Millionen US-Dollar. Außerdem müssen rund 700 Mio. US-Dollar aufgewendet werden, um entstehende Schäden zu kompensieren. Intel erwartet, dass die Bruttogewinnmarge im Q4 2010 um vier und im Q1 2011 um zwei Prozentpunkte sinkt, wie PCGH zu den Sandy Bridge-Chipsatz-Problemen schreibt.
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