Das Gameplay
Quelle: Bungie
Wir nehmen es gleich vorweg: Alles was Halo-Fans an den ersten beiden Teilen geliebt haben, erwartet Sie auch im vorerst letzten Teil der Serie. Sie dürfen sich als Master Chief erneut in der Ego-Perspektive sehr zielstrebig durch zehn Missionen ballern. Meistens geht es alleine und zu Fuß zur Sache, regelmäßig gesellen sich aber auch von der Xbox 360 gesteuerte Nicht-Spielbare-Charaktere wie der Gebieter oder Marines an Ihre Seite. Oftmals geht es zudem auch wieder am Steuer zahlreicher Fahrzeuge rund.
Die Steuerung
Obwohl sich das Layout des Xbox-360-Controllers von dem des Xbox-1-Eingabegeräts unterscheidet, hat sich an der Steuerung nicht viel verändert. Lediglich die beiden Bumper-Tasten RB und LB kamen mit ins Spiel. Mit dem linken Bumper wählen Sie eine von drei Granaten-Sorten aus, wenn Sie nur eine Waffe mit sich führen. Mit dem rechten Bumper laden Sie Ihre Hauptwaffe nach. Tragen Sie noch einen zweiten Ballermann mit sich herum, können Sie diese mit dem linken Bumper nachladen, der Zugriff auf die Granaten bleibt in diesem Fall aus. Mit der linken Schultertaste werfen Sie eine Granate oder feuern mit Ihrer zweiten Knarre, mit der rechten Schultertaste betätigen Sie stets Ihren primären Schießprügel. Sie können zwei Waffen mit sich führen, mit Y wechseln Sie zwischen beiden hin und her. Die B-Taste wird wieder für den Nahkampf verwendet, der A-Knopf zum Springen, der linke Ministick zum Laufen und der rechte Ministick für die Kamera. Bleibt eine Taste übrig: X. Damit können Sie ein neues Spielelement benutzen. In Halo 3 sind nämlich erstmals diverse Ausrüstungsgegenstände zu finden, die Ihnen das Leben im Gefecht mit der Allianz erleichtern.
Das Heads-Up-Display
Im Normalfall sehen Sie das Spielgeschehen aus der Ego-Perspektive. Der obere und untere Bildrand ist leicht geschwungen und ganz dezent getönt und soll das Visier des Helms des Master Chief darstellen. In der linken oberen Bildschirmecke sind Ihre Granaten eingeblendet, darunter der Ausrüstungsgegenstand, den Sie zuletzt eingesammelt haben. Der Schutzschild Ihrer Rüstung wird in der oberen Bildschirmmitte angezeigt. Werden Sie getroffen, baut der Schild ab. Ist Ihr Schutz vollständig aufgehoben, wird die Leiste zu Ihrer Gesundheitsleiste und färbt sich rot. Wie in den beiden Vorgängern baut sich der Schutzschild aber wieder automatisch nach einigen Sekunden auf. In der linken unteren Bildschirmecke ist der Radarschirm eingeblendet. Gelbe Punkte symbolisieren darauf Ihre Mitstreiter, rote Punkte Ihre Feinde. Wegpunkte in Pfeilform zeigen Ihnen häufig an, wohin Sie laufen müssen. Ihre Waffen und Munition sind in der rechten oberen Ecke eingeblendet.
Die Gegner
Sie treffen größtenteils auf die gleichen Gegner der Allianz wie in den ersten beiden Teilen. Die Grunts sind daher natürlich weiterhin genauso mit von der Partie wie die Schakale. Letztere verbergen sich erneut hinter ihren runden Schutzschilden. Andere Vertreter dieser Gattung versuchen sich wieder als exzellente Scharfschützen. Auch die fliegenden Drohnen sind im Spiel zu finden, dasselbe gilt auch für die riesigen, gepanzerten Jäger, die nur an winzigen Schwachstellen verwundbar sind. Die wichtigste Gegner-Rasse sind diesmal allerdings die Brutes. Diese treten im Spiel erstmals auch in größeren Gruppen und unterschiedlichen Ausführungen auf. Je nach Rang sind diese einfacher oder besser gepanzert und mit gefährlicheren Waffen ausgestattet. Im Vergleich zu Halo 2 sind die Brutes auch eindeutig schwerer zu besiegen und gehen organisierter zu Werke.
