Mit dem reichhaltigen Waffenarsenal sind diese Mutanten kein Problem.
Ja, Half-Life (dt.) hat schon ein paar Jährchen auf dem Buckel und das merkt man der Optik des Spiels auch ein wenig an. Die einzelnen Levels warten nicht gerade mit grandiosen Texturen auf, dafür bieten sie allerdings eine Menge Abwechslung. Vereinzelt auftretende Ruckeleinlagen sind da recht gut zu verschmerzen. Die Polygon-Charaktere (in der deutschen Version wurden die Soldaten durch Roboter ersetzt) sind für die PS2-Version noch einmal nachbearbeitet worden, wirken aber leider ein wenig steif in ihren Bewegungen - was die Atmosphäre jedoch weniger stört, denn die ist immer noch schaurig genial. Dafür sorgen nicht zuletzt die sehr subtil eingesetzten Soundeffekte, diverse Begegnungen mit NSCs und natürlich die geniale Storyline mit all ihren Wendungen. Eine gelungene Mischung aus Action und Rätseln tut ein Übriges.
Die Steuerung ist so, wie man sie von einem guten Ego-Shooter erwartet. Man führt den Protagonisten mit den zwei Analog-Sticks durch die halb zerstörte Station und feuert mit R1 (Einzelschuss) oder R2 (Sekundärwaffenmodus) auf alles, was Feind ist. Die Auto-Aim-Funktion lässt sich dabei ganz nach Belieben per Knopfdruck einschalten. Alternativ kann man aber auch USB-Tastatur und -Maus anschließen.
Wer einen Alleingang durch die Black-Mesa-Station scheut, der kann sich im exklusiv für die PS2 programmierten Multiplayer-Modus Decay den Alienhorden stellen. Hier erleben Sie das Geschehen in zwölf Missionen aus der Sicht zweier Wissenschaftler, die Freeman in seinem Kampf unterstützen müssen. Steht Ihnen kein zweiter Spieler zur Verfügung, müssen Sie die beiden abwechselnd steuern, denn ohne Teamwork geht es nicht. Ein Deathmatch-Modus darf natürlich auch nicht fehlen, der allerdings nicht zu den Highlights des Spiels gehört, zumal es bei dem Splitscreen-Geballer gelegentlich zu etwas derberen Slowdowns kommt.
