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  • GUN

    Diese Szene könnte aus dem Kultwestern mit Clint Eastwood stammen. Diese Szene könnte aus dem Kultwestern mit Clint Eastwood stammen. Quelle: N-ZONE Bekannt ist die Softwareschmiede Neversoft mit Hauptsitz in Kalifornien vor allem für den Urvater aller Trendsport-Titel: die Tony Hawk-Reihe. Neben dem alljährlichen Update dieses Zugpferds betreten die Jungs dieses Jahr mit GUN absolutes Neuland und bringen den Wilden Westen ins heimische Wohnzimmer.
    Die filmreife Story handelt vom jungen Colton White, dessen Vater ihm kurz vor seinem unfreiwilligen Ableben eröffnet, nicht sein leiblicher Vater zu sein.

    Das unzähmbare Verlangen, den Tod seines Ziehvaters zu rächen und Licht ins Dunkel seiner Vergangenheit zu bringen, treibt Colton in sein episches Abenteuer. Zart besaitete Gemüter seien hiermit gewarnt: Auch wenn die malerische Grafik und die wunderbare Atmosphäre den Eindruck einer Wildwest-Idylle erwecken, geht's doch heftig zur Sache.

    Dies gilt sowohl für die Story als auch für das Gameplay. Deutsche Spieler erhalten eine entschärfte Fassung von GUN - ein leicht verschmerzbarer Verlust, da es in GUN nicht um übertriebene Gewaltdarstellung geht, sondern darum, ein Wildwestabenteuer auf spielerisch hohem Niveau zu erleben.

    Abwechslungsreiche Missionen

    Nachdem sich die beiden Deputys als hinterhältige Mörder entpuppen, macht Colton Ernst. Nachdem sich die beiden Deputys als hinterhältige Mörder entpuppen, macht Colton Ernst. Das Abenteuer beginnt mit einem Jagdausflug, der zugleich als Tutorial fungiert. Nachdem ihr von Coltons Vater Ned in den Umgang mit Waffen eingewiesen wurdet, muss Colton diese Kenntnisse bei einem Überfall auch gleich zum Einsatz bringen. Anschließend erlernt er das Reiten und macht sich auf den Weg nach Dodge City, wo er bereits erste Nebenmissionen erfüllen kann und dadurch seine Finanzen und Statuswerte aufbessert.

    Das Geld investiert er bei Händlern in Schießeisen, andere Gegenstände oder mehr Lebensenergie. Um den Weg nach Empire City zu öffnen, müsst ihr beispielsweise chinesische Arbeiter beim Brückenbau vor angreifenden Indianern beschützen und im Anschluss eine Kutsche eskortieren. Dabei sprengt ihr Felsen aus dem Weg, verteidigt während einer Reparatur die Stellung und wehrt auf dem Dach der Kutsche stehend in voller Fahrt Indianer ab.

    Aus der Gefangenschaft im Knast von Emipre City oder einem feindlichen Fort entkommt nicht durch Waffeneinsatz, sondern durch Schleichen. Zwischengegner wie der irre General Hollister oder Hoodoo Browns Deputees fordern euch zwischendurch immer wieder euer ganzes Können ab.

    Treuer Wegbegleiter

    In einigen Missionen müsst ihr schleichen und den Bogen verwenden, um nicht aufzufallen. In einigen Missionen müsst ihr schleichen und den Bogen verwenden, um nicht aufzufallen. Das Pferd ist neben seinen Waffen Coltons treuester Gefährte, da es zur Fortbewegung durch die weitläufigen Areale unverzichtbar ist. Außerdem kann es im Kampf eingesetzt werden, um feindlich gesinnte Pistoleros niederzutrampeln. Auf dem Rücken eures Kleppers benutzt ihr die Waffen wie gewohnt mit allen Funktionen inklusive des Schnellziehen-Modus. Eurem Gaul könnt ihr Feuern unterm Hintern machen, indem ihr ihm die Sporen gebt, was bei übertriebenem Einsatz allerdings zum frühzeitigen Ableben des Pferds führen kann.

    Geniale Atmosphäre

    Die größtenteils traumhaften Umgebungen gäben wunderbare Fotomotive ab, einige Pässe durch Gebirge wirken hingegen etwas leb- und lieblos. Ansonsten präsentiert sich GUN hervorragend und gibt keinerlei Grund zu Beanstandungen. Die Framerate bleibt weitgehend konstant und verschont den Spieler vor lästigen Rucklern.

    Nicht nur optisch, sondern auch akustisch wird der Spieler verwöhnt: Für die musikalische Untermalung waren der Soundtrack-Komponist Christopher Lennertz und das Northwest Symphonia Orchester zuständig. Auf eine deutsche Synchronisation der genialen Sprachausgabe wurde verzichtet - dank Untertiteln verpassen auch Spieler ohne Englischkenntnisse nichts vom Geschehen.

    Auch wenn der Umfang mit mindestens zehn Spielzeit nicht wirklich überzeugen kann, sollte man GUN trotzdem eine Chance geben: Die packende Story, das Szenario im Wilden Westen und die saubere Technik bringen Abwechslung ins Genre und machen Neversofts Ausflug zum Hit.

    Gun (GC)

    Spielspaß
    87 %
    Grafik
    9/10
    Sound
    9/10
    Multiplayer
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Fazit
    Spitzen-Atmosphäre und tolles Gameplay machen Neversofts Western-Epos zum Hit.
  • Gun
    Gun
    Developer
    Neversoft Entertainment
    Release
    08.11.2005

    Aktuelles zu Gun

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    Gun

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Gun
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http://www.videogameszone.de/Gun-Classic-4965/Tests/GUN-443240/
12.01.2006
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2006/01/NZone0106_GUN_13.jpg
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