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  • Guitar Hero World Tour im Test

    Rock on, dudes! Im vierten Teil der Reihe könnt ihr nun auch als komplette Band die Garagen, Hallen, Stadien und Open-Air-Felder zum Kochen bringen!


    Als im November 2005 das allererste Guitar Hero veröffentlicht wurde, hätten sicher nur wenige damit gerechnet, welch bahnbrechender Erfolg dieser Serie beschieden sein sollte. Harmonix, die Entwickler der ersten beiden Teile, gingen dann mit Rock Band in diesem
    Jahr sogar noch einen Schritt weiter und kombinierten Guitar Hero mit Singstar, fügten ein Schlagzeug hinzu und fertig war das Spiel für die gesamte Möchtegern-Rockband. Auch die Guitar Hero-Reihe, welche mittlerweile von Neversoft übernommen wurde, musste natürlich mit der Zeit gehen und voilà: Hier ist Guitar Hero World Tour!
    Bei den drei Tool-Songs erscheint dieses spezielle Artwork. Die Tool-Fans in der Redaktion waren hin und weg. Bei den drei Tool-Songs erscheint dieses spezielle Artwork. Die Tool-Fans in der Redaktion waren hin und weg.
    Gitarrenhelden und andere

    Für Gitarre und Bass bleibt auch beim vierten Guitar Hero alles größtenteils beim Alten. Die mitgelieferte Gitarre verfügt über eine leicht verbesserte Strum-Bar, die sich jetzt griffiger anfühlt und einen besseren Schwerpunkt hat. Zusätzlich wurde unterhalb der Fret-Buttons eine Art Touchpad angebracht, das in die fünf verschiedenfarbigen Bereiche unterteilt ist, Berührungen registriert und so Slidings erleichtern soll. Ihr dürft vor einigen echt abgefahrenen Kulissen, wie hier auf einem Flugzeugträger spielen. Ihr dürft vor einigen echt abgefahrenen Kulissen, wie hier auf einem Flugzeugträger spielen. "Soll" deshalb, weil es sich in der Praxis die Benutzung als äußerst schwierig erweist.

    Da nirgends ein Marker angebracht wurde und die Farbmarkierungen nicht sichtbar sind, wenn ihr von oben auf den Hals blickt, passiert es sehr schnell, dass man nicht mehr weiß, auf welchem Feld der Finger gerade liegt. Leider begann bei unserer Gitarre bereits nach wenigen Tagen, der Lack abzublättern. Für Bassisten hat sich fast nichts verändert, außer dass diese jetzt auch Leersaiten spielen müssen. Im Test funktionierten übrigens die Instrumente aus Guitar Hero II und III tadellos. Auch das mitgelieferte Mikro funktionierte einwandfrei, was sich leider nicht über das Drumkit sagen lässt (siehe Seite 4).
    Jede der Single-Player-Karrieren wird von einem netten Videoclip (hier der für die Sänger-Karriere) eingeleitet. Jede der Single-Player-Karrieren wird von einem netten Videoclip (hier der für die Sänger-Karriere) eingeleitet.
    Solo-Tour
    Erst mal eine Entwarnung an alle Gitarrenhelden ohne Lust auf Banderfahrung: Guitar Hero World Tour verfügt auch über einen Single-Player-Modus, der sich genauso spielt wie jene der Vorgänger. Genau genommen sind sogar vier separate Einzelspieler-Modi in das Spiel integriert. Ihr könnt entweder als Gitarrist, Bassist, Schlagzeuger oder als Sänger antreten, um die Rockwelt zu erobern. Ein nettes Introfilmchen im bekannten Comicstil der Serie stimmt euch auf eure jeweilige Karriere ein und los geht's.
    Auch Stars wie hier Zakk Wylde sind wieder vertreten und fordern auch zum Guitar-Battle heraus. Power-Ups gibt es dabei jedoch keine mehr. Auch Stars wie hier Zakk Wylde sind wieder vertreten und fordern auch zum Guitar-Battle heraus. Power-Ups gibt es dabei jedoch keine mehr.
    Leider hat man im Folgenden auf diese amüsanten Clips verzichtet. Ihr könnt euch zu Beginn für einen von drei verschiedenen Auftritten entscheiden, schaltet durch dessen Bewältigung einen weiteren frei und verdient Geld. Auf dieser Art könnt ihr nach und nach mehrere Auftritte freischalten, die ihr in beliebiger Reihen­folge absolvieren könnt. Dadurch kommt im Vergleich zu den Vorgängern etwas mehr Entscheidungsfreiheit ins Spiel.

    Bandgefüge

    Der Mehrspielermodus läuft nach demselben Schema ab, lediglich die einzelnen Setlists variieren geringfügig. Dadurch werden auch die im Single-Player schon freigespielten Gigs nicht im Band-Modus verfügbar und umgekehrt. Hier ist es dann allerdings egal, ob ihr lediglich mit einem Freund zusammen den Gitarren- und Bass-Part übernehmt oder eine komplette vierköpfige Band aufbietet. Einmal freigeschaltet, bleibt ein Gig für jede Besetzungsform spielbar.
    Im Rockstar-Editor könnt ihr euren eigenen Star erstellen und alles von der Hautfarbe, bis zur Kiefergröße einstellen. Im Rockstar-Editor könnt ihr euren eigenen Star erstellen und alles von der Hautfarbe, bis zur Kiefergröße einstellen.
    Im Idealfall setzt sich eure zukünftige Supergroup aus Gitarrist, Bassist, Drummer und Sänger zusammen. Leider findet während der Songs nicht sonderlich viel Interaktion zwischen den einzelnen Bandteilen statt. Im Gegensatz zu Rock Band könnt ihr ein ausgeschiedenes Mitglied nicht zurückholen oder retten. Lediglich die erspielte Starpower steht allen zur Verfügung und kann von jedem eingesetzt werden. Sobald der Pegel eines Spielers allerdings im roten Bereich anschlägt, ist der Auftritt für die gesamte Band vorbei.
    Hier unser selbst erschaffener Rockstar! Wir haben ihn mal Zangief genannt… Hier unser selbst erschaffener Rockstar! Wir haben ihn mal Zangief genannt…
    Da sich der Schwierigkeitsgrad aber für jeden Spieler separat wählen lässt und jederzeit änderbar ist, kommt es dennoch nicht zu öffentlichen Hinrichtungen. Auch sonst haben die Entwickler leider sehr beim Drumherum gespart. Im Bandmodus spielt ihr einfach die einzelnen Gigs herunter und das war's. Das Feeling, mit mehreren Leuten zusammen einen Song zum Besten zu geben, ist in manchen Momenten zwar klasse, oft nimmt man jedoch kaum wahr, was um einen herum geschieht. Man konzentriert sich auf das eigene Laufband bzw. auf die zu spielenden Noten und nur wenn der Song plötzlich abbricht, weil ein Bandmitglied den Gig versemmelt hat, merkt man, dass man nicht allein spielt.
    …und ihn einige heiße Riffs spielen lassen. …und ihn einige heiße Riffs spielen lassen.
    Setlist

    Ein weiterer Diskussionspunkt in der Redaktion war die Songauswahl (siehe nächste Seite). Natürlich ist diese immer Geschmackssache, aber so richtig begeistert hat sich zumindest bei uns keiner gezeigt. Zu viele Lieder wirken ziemlich angestaubt und sind auch nicht unbedingt in die Kategorie "zeitloser Klassiker" einzuordnen. Tool-Anhänger werden sich über drei Songs ihrer Lieblingsband freuen und Metallica-Fans über den Klassiker "Trapped Under Ice" und das komplett als Download erhältliche Death Magnetic-Album. Ansonsten erschließt sich jedoch kaum, für welche Zielgruppe Guitar Hero World Tour gedacht sein soll.

    Es tauchen schlicht und einfach viel zu wenige echte Rock-Granaten und bekannte Songs aus der jüngeren Vergangenheit auf. Zudem sind viele Tracks recht uninteressant zu spielen; zumindest für diejenigen, die sich schon bei den Vorgängern die Finger wund geklampft haben. Ein Stück wie "No Sleep Till Brooklyn" von den Beastie Boys ist cool, aber für Gitarristen todlangweilig und für Sänger einigermaßen sinnlos, da ohne Gesangsmelodie.

    Weiter geht's auf der nächsten Seite!

  • Guitar Hero World Tour
    Guitar Hero World Tour
    Release
    21.11.2008
    Es gibt 4 Kommentare zum Artikel
    Von marco98
    das spiel ist soooooooooooooooooooooooooo geil ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !
    Von Sutives
    glaub nicht das der beides gespielt hat echt, GHWT hat echt das beste potential gehabt aber hat es komplett vergeigt…
    Von TheEdge1982
    Hast du beides gespielt?

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Guitar Hero World Tour
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http://www.videogameszone.de/Guitar-Hero-World-Tour-Spiel-15872/Tests/Guitar-Hero-World-Tour-im-Test-666642/
20.11.2008
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2008/11/guitar_hero_world_tour_EK3_01.jpg
tests