Rutsch-Partie: Noten, die mit einer violetten Linie verbunden sind, können auf dem neuen Slide-Pad gespielt werden. Das erfordert aber etwas Übung!
Leider findet während der Songs nicht sonderlich viel Interaktion zwischen den einzelnen Bandmitgliedern statt. Im Gegensatz zu Rock Band könnt ihr ein ausgeschiedenes Mitglied nicht durch Starpower ins Spiel zurückholen. Sobald der Pegel eines Spielers im roten Bereich anschlägt, ist der Auftritt für die gesamte Band vorbei. Eine höchst unglückliche Design-Entscheidung. Da sich der Schwierigkeitsgrad aber für jeden Spieler separat wählen lässt und jederzeit änderbar ist, halten sich Frustmomente in Grenzen.
Künstlerisch: Bei den drei Tool-Songs erscheint dieses spezielle Artwork. Die Tool-Fans in der Redaktion waren hin und weg. (BILD: play³)
Geschmackssache
Quelle: Activision
Einfach einsteigen: Im neuen Beginner-Mode müsst ihr lediglich zum richtigen Zeitpunkt die Strum-Bar betätigen. Das kriegt nun wirklich fast jeder hin.
Der größte Diskussionspunkt innerhalb der Redaktion war die Songauswahl. Natürlich ist eine derartige Betrachtung immer subjektiv, aber so richtig begeistert haben uns nur wenige Stücke. Viele Lieder wirken ziemlich angestaubt und sind auch nicht unbedingt in die Kategorie "zeitloser Klassiker" einzuordnen. Tool-Anhänger werden sich über drei Songs ihrer Lieblingsband freuen, Metallica-Fans über den Klassiker "Trapped Under Ice" und das komplett als Download erhältliche Death Magnetic-Album. Darüber hinaus erschließt sich kaum, für welche Zielgruppe Guitar Hero World Tour gedacht ist. Es tauchen schlicht und einfach viel zu wenige echte Rock-Granaten und bekannte Songs aus der jüngeren Vergangenheit auf. Zudem sind viele Tracks recht uninteressant zu spielen; zumindest für diejenigen, die sich schon bei den Vorgängern die Finger wund geklampft haben. Ein Stück wie "No Sleep Till Brooklyn" von den Beastie Boys ist cool, aber für Gitarristen todlangweilig und für Sänger einigermaßen sinnlos, da ohne Melodie.
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