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Guitar Hero: Warriors of Rock (PS3)

Release:
23.09.2010
Genre:
Sonstiges
Publisher:
Activision Blizzard

Guitar Hero: Warriors of Rock im Test für PS3 und Xbox 360 - Neuer Quest-Modus, aber keine Innovationen

23.09.2010 00:01 Uhr
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Neu
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Guitar Hero Warriors of Rock im Test: Mit Warriors of Rock steht uns bereits der sechste Teil der erfolgreichen Guitar Hero-Serie ins Haus - diverse Band-Auskopplungen nicht mitgezählt. Diesmal neu: Ein unterhaltsamer Quest-Modus, in dem altbekannte und neue Guitar-Hero-Charaktere ausziehen, um den Rock'n Roll zu retten. Bühne frei für die Warriors of Rock!

Guitar Hero: Warriors of Rock im Test für PlayStation 3 und Xbox 360 Guitar Hero: Warriors of Rock im Test für PlayStation 3 und Xbox 360 Guitar Hero und Rock Band boten zuletzt nur noch wenig Unterscheidungsmerkmale, entwickeln sich jetzt aber in völlig unterschiedliche Richtungen. Während Rock Band 3 mit einem realistischen Pro-Modus und neuen Instrumenten das Spielprinzip konsequent weiterentwickelt, lässt Neversoft das bewährte Guitar-Hero-Gameplay unangetastet und feilt stattdessen fleißig am Drumherum. Das zentrale Feature von Guitar Hero: Warriors of Rock nennt sich Quest-Modus und erzählt von einer epischen Schlacht zwischen dem Halbgott des Rock und einer mechanischen Bestie. Weil der Halbgott eine bittere Niederlage einstecken muss, bedarf es der Unterstützung von acht furchtlosen Bühnenkriegern. Da diese dem Metall-Monstrum in ihrer menschlichen Form allerdings nicht gewachsen wären, gilt es zunächst, die Musiker selbst in Bestien zu verwandeln.

Zu Beginn des Quest-Modus stehen euch nur zwei Figuren zur Auswahl, die jeweils ihre eigene Bühne und eine Mini-Setlist mitbringen. Johnny Napalm tritt im legendären New Yorker Underground-Club CBGB’s auf und hat ausschließlich Punk-Songs im Gepäck, während Neuzugang Echo Tesla bei ihrer elektrisierenden Show hauptsächlich auf moderne Rock- und Metal-Songs setzt. Obendrein besitzt jede Figur eine Spezialfähigkeit (höhere Multiplikatoren, automatische Starpower-Generierung etc.), die das Abrocken dezent vereinfacht. Habt ihr genügend Sterne in den Songs erspielt, verwandelt sich die ausgewählte Figur in ihr finsteres Alter Ego, was ihre Spezialkraft nochmals verstärkt.

Guitar Hero: Warriors of Rock im Test - Für den finalen Fight müsst ihr die acht 'Warriors' auf zwei Bands aufteilen. Guitar Hero: Warriors of Rock im Test - Für den finalen Fight müsst ihr die acht "Warriors" auf zwei Bands aufteilen. Für das furiose Finale müsst ihr die acht Recken sinnvoll auf zwei Bands aufteilen und mit den richtigen Spezialkraft-Kombinationen zwei deftig-schwere Songs von Megadeth durchstehen, ehe ihr dann in einem dritten Megadeth-Song („Sudden Death“)dem Bösewicht mit beiden Bands den finalen Todesstoß versetzt. Als Belohnung erhaltet ihr die schwermetallische Setlist des Rock-Halbgotts, bei der alle acht Spezialfähigkeiten vereint sind. Das rockt!


POSITIV:

Guitar Hero: Warriors of Rock im Test - Weltkarte - Dieser Bildschirm zeigt euren Fortschritt im Quest-Modus an. Hier sind alle Levels bereits freigespielt. Guitar Hero: Warriors of Rock im Test - Weltkarte - Dieser Bildschirm zeigt euren Fortschritt im Quest-Modus an. Hier sind alle Levels bereits freigespielt. Der Quest-Modus
Das Transformieren der Charaktere und der abschließende Kampf gegen das Metal(l)-Biest sind ungleich motivierender als das bloße Freispielen neuer Songs oder Setlists. Die Story ist in typischer Guitar-Hero-Manier und –Optik cool inszeniert.

Angepasste Musikauswahl
Im Quest-Modus ist die Songauswahl lose an den Stil des gewählten Rockers angepasst. So frönt Lars Umlaut dem harten Metal, während euch bei Austin Tejas (ebenfalls ein neuer Charakter) hauptsächlich Classic Rock erwartet. Das erhöht das Identifikationspotenzial mit den Figuren.

Guitar Hero: Warriors of Rock im Test - Abgespaced: Bei Rushs Rock-Oper '2112' sind die Bühnen komplett an die Science-Fiction-Story angepasst. Guitar Hero: Warriors of Rock im Test - Abgespaced: Bei Rushs Rock-Oper "2112" sind die Bühnen komplett an die Science-Fiction-Story angepasst. „2112“ von Rush
Nachdem ihr im Quest-Modus die ersten vier Krieger transformiert habt, steht das erste Highlight auf dem Programm: Die 20-minütige, in sieben Kapitel unterteilte Rock-Oper „2112“ der Prog-Rocker Rush, die mit einer aus dem Off erzählten Geschichte und fantasievollen Hintergründen daherkommt. Spielerisch eine Herausforderung!

Umfang
Wie schon beim Vorgänger gibt’s auch bei Guitar Hero: Warriors of Rock reichlich Spielmodi für bis zu vier lokale bzw. acht Online-Spieler. Zum Umfang gehören neben dem unkomplizierten Party-Modus, dem Quickplay-Modus mit seinen unzähligen Herausforderungen und dem Trainingsmodus auch das aus dem Vorgänger bekannte, große Repertoire an Mehrspieler-Varianten, ein Editor für eigene Charaktere und Songs sowie der Ingame-Shop, in dem ihr euch gegen bare Münze mit neuen Tracks eindeckt. Den Quest-Modus könnt ihr natürlich auch als Band bestreiten –auf Wunsch auch mit Unterstützung von Online-Spielern.

Die Songauswahl
Rock steht drauf, Rock ist drin! Die Setlist ist lang und kommt dankenswerterweise ohne weichgespülte Pop-Nummern aus. Dragon­force, Slayer, Megadeth, Rush, Steve Vai – ob der vielen Soli ist hier die Sehnenscheidenentzündung in der Greifhand praktisch vorprogrammiert. Die komplette Guitar Hero 6: Warriors of Rock Songliste halten wir auf videogameszone.de für euch bereit.

NEGATIV:

Guitar Hero: Warriors of Rock im Test - Keine Innovationen - Spielerisch wartet nichts Neues auf euch. Guitar Hero: Warriors of Rock im Test - Keine Innovationen - Spielerisch wartet nichts Neues auf euch. Keinerlei Innovation
Gut, die Spezialkräfte der Charaktere kann man gerade noch als eine solche durchgehen lassen. Daneben macht Warriors of Rock aber wirklich nichts neu und ist weitgehend mit Teil 5 identisch. Ein dicker Minuspunkt, gerade im Hinblick auf das, was Harmonix und EA mit Rock Band 3 auffahren.

Die Songauswahl
Viele berühmte Bands, aber nicht deren ganz große Hits. Manche Nummern haben gar B-Seiten-Charakter. Hier hätten wir uns ein paar prominentere Songs gewünscht.

Die Grafik
Die gesamte Optik wirkt altbacken und bedarf dringend einer Generalüberholung. Leider hat Neversoft an der Engine überhaupt nicht geschaubt

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Videogameszone-
Spielspaß-Wertung:
82 %
Leserwertung
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Grafik:
Sound:
Multiplayer:
6/10
8/10
8/10
Redakteur
Moderation
23.09.2010 00:01 Uhr
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