Grand Theft Auto Liberty City Stories

Test Uwe Hönig

Im Spiel sind natürlich auch Boot-Missionen enthalten. Im Spiel sind natürlich auch Boot-Missionen enthalten. Für alle PSP-Besitzer, die mit einer virtuellen Karriere in Verbrecherkreisen liebäugeln, hat Take 2 das perfekte Spiel. GTA Liberty City Stories lässt Sie nämlich gefahrlos am Alltag eines skrupellosen Nachwuchskriminellen teilhaben, ohne dass Sie sich vor einer langjährigen Haftstrafe fürchten müssten.

Wie bei GTA üblich, übernehmen Sie die Rolle eines Kleingangsters mit großen Ambitionen, der nicht einmal im Traum daran denkt, seinen Lebensunterhalt auf legale Weise zu verdienen. Genau wie in den Heimversionen ist es nun Ihre Aufgabe, in den Kreisen der ehrenwerten Familie Karriere zu machen. Natürlich bekommt man den Job eines Mafiabosses nicht durch eine schriftliche Bewerbung, sondern nur durch überzeugende Taten.

Zur Förderung Ihrer virtuellen Verbrecherkarriere haben die Entwickler weit über 60 verschiedene Missionen eingebaut, bei denen Sie zeigen können, aus welchem Holz Sie geschnitzt sind. Abhängig von Ihren Unterweltkontakten und den jeweiligen Auftraggebern kann es dabei ganz schön derb zur Sache gehen. Von kleineren Bestrafungsaktionen über Banküberfälle und Sabotageakte bis hin zu knallharten Mordaufträgen haben Sie genug Möglichkeiten, Ihrer kriminellen Energie freien Lauf zu lassen.

Ob Sie dabei wie ein Berserker durch die Stadt brausen und alles zu Klump schießen, was sich Ihnen in den Weg stellt, oder eher leise und unauffällig tätig werden wollen, bleibt einzig und allein Ihnen überlassen. Um die Missionen erfolgreich zu bewältigen, benötigen Sie neben Waffen vor allem einen fahrbaren Untersatz. Zahlreiche verschiedene Fahrzeugtypen können geklaut und zu Schrott gefahren werden. Sportive Flitzer machen ebenso die Straßen unsicher wie lahme Familienkutschen, Krankenwagen oder Feuerwehrautos.

Inklusive Motorräder!

Grand Theft Auto Liberty City Stories Völlig neu sind in Liberty City die coolen Bikes: Wie in San Andreas gibt es Motorroller, Cross-Bikes, Chopper und Rennmaschinen, die sich alle prima kontrollieren lassen. Jeder fahrbare Untersatz verfügt über ein Schadensmodell, das bei Unfällen für verbeulte Chassis und verzogene Achsen sorgt.

Um ein Fahrzeug zu übernehmen, haben Sie nichts weiter zu tun, als sich der Fahrertür zu nähern und dem Eigentümer durch Druck auf die Dreieckstaste klar zu machen, dass dieser von jetzt an zu Fuß gehen kann. Sollten Sie auf Widerstand stoßen, so haben Sie die Möglichkeit, mit durchschlagskräftigen Ballermännern die notwendige Überzeugungsarbeit zu leisten.

Spätestens wenn Sie Ihre abgesägte Schrotflinte zücken, ergreifen die meisten der unzähligen Passanten eh die Flucht. Falls Sie allerdings an ein Gangmitglied oder die Mafia geraten, dürfen Sie sich auf einen heftigen Shoot-out gefasst machen. Bei aller spielerischen Freiheit sollten Sie aber nicht zu auffällig agieren, denn sonst packt Sie der lange Arm des Gesetzes eher am Kragen, als Ihnen lieb sein kann.

Während der erste Fahndungs-Level kaum ein Problem darstellt, wird es selbst für abgebrühte Bildschirm-Outlaws schwierig, sobald der dritte oder vierte Level (angezeigt durch entsprechend viele Sterne) erreicht ist. Ohne schwere Artillerie und haarsträubende Verfolgungsjagden, bei denen Ihnen die Kugeln um die Ohren fliegen, haben Sie dann keine Chance mehr, dem Knast oder dem Bildschirmtod zu entgehen.

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