GTA auf DS - Test-Logbuch Teil 1
In der Abendsonne gefällt mir die Stadt besonders. 3D-Elemente wie dieser Kran wirken durch die Vogelperspektive ziemlich cool. Schade, dass solche Bauwerke eure Spielfigur hin und wieder verdecken.
Seit drei Tagen zocke ich bereits Grand Theft Auto: Chinatown Wars. Und obwohl die Story-Kampagne nicht ganz die epische Länge der bisher erschienenen Heimkonsolen-Fassungen erreicht, habe ich gerade mal einen Bruchteil der Missionen geschafft. Die interne Statistik zeigt mir, dass ich 18% der Spielziele erreicht habe. Klar, die normalen Missionen machen nur einen Teil davon aus, dennoch habe ich das Gefühl, bisher nur einen Bruchteil des Spiels gesehen zu haben.
Wirklich nacherzählen, was ich in den letzten Tagen als Einwanderer Huang Lee in der US-Metropole Liberty City erlebt habe, würde den Rahmen dieses Tagebuchs sprengen. Daher stelle ich euch heute den Star des Spiels vor: Die Stadt. Die ist nämlich riesig und sie steckt voller Details. Der Grundriss mitsamt den Straßen und Inseln entspricht grob der Spielwelt, die ihr auch in GTA IV besuchen konntet. Und diesmal dürft ihr die komplette Stadt von Anfang an frei erkunden!
Ich bin immer noch beeindruckt, wie viele Details die Entwickler von Rockstar Leeds in die DS-Version gepackt haben. Jedes Gebäude und jedes Fahrzeug sind richtige 3D-Modelle. Ihr könnt alle Fassaden betrachten und Werbeplakate lesen – so scharf sind die Texturen. Außerdem wimmelt es auf den virtuellen Straßen vor Leben. Passanten gehen ihrem Tagesablauf nach, ab und an braust ein Taxi auf eiliger Fahrt über den Bürgersteig oder ein Polizist verfolgt einen Bösewicht. Rast ihr durch einen Zeitungsständer, zerbricht er in einer Wolke aus flatternden Seiten. Erwischt ihr einen Hydranten, fegt die daraus folgende Wasserfontaine Passanten von den Füßen.
Einen Tag-Nacht-Rhythmus gibt es genau so wie ein Wetter-System. Es kann regnen, Gewittern oder plötzlich richtig nebelig sein. Die Nacht ist ebenfalls reizvoll. Überall gehen die Straßenlaternen an, manche Fassaden sind grellbunt beleuchtet und ich finde heraus, dass man die Scheinwerfer der Autos einzeln kaputt fahren kann. Am besten gefällt mir jedoch der abendliche Sonnenuntergang. Die Stadt ist dann in warmes Orange getaucht und die Wolkenkratzer werfen lange Schatten. Wie passen so viele Details nur auf so eine kleine Speicherkarte? Ich bin völlig baff!
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Grüße,
Sebastian
Wikipedia sagt:
Die Speicherkapazität der Karten beträgt derzeit bis zu 2 Gbit (256 MB).
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