Neue Schule
Quelle: Rockstar
OXM - Xbox 360 - Grand Theft Auto IV: Um vor der Polizei zu flüchten, müsst ihr aus deren Fahndungsradius auf dem Radar entkommen.
Auch wenn das eigentliche Spielprinzip nichts Neues ist, so hat Rockstar immerhin mit sinnvollen Verbesserungen dafür gesorgt, dass dieses nun noch mehr Spaß macht. Beispielsweise hat man das Zielsystem beim Ballern grundlegend überarbeitet und ihr blickt Niko dabei über die rechte Schulter. Drückt ihr die linke Schultertaste voll durch, nimmt Niko zudem automatisch einen Gegner ins Visier. Eine runde Anzeige um das Fadenkreuz herum zeigt dabei den Gesundheitszustand des Feindes an. Zusätzlich könnt ihr auch verschiedene Trefferzonen wie den Kopf, den Rumpf, die Arme und die Beine eines Widersachers mit dem rechten Ministick anvisieren. Drückt ihr die linke Schultertaste dessen ungeachtet nur halb durch, könnt ihr manuell mit dem rechten Ministick zielen. In Schießereien ist es nun zudem möglich, hinter Objekten in Deckung zu gehen und sogar mit Streuschüssen blind auf eure Gegner zu feuern. Außerdem stehen in Schusswechseln hin und wieder Momente an, in denen ihr Gegner ganz gezielt ausschalten könnt. Diese Momente erkennt ihr, wenn das Fadenkreuz auf einem Gegner zu blinken beginnt. Kaltblütig drückt Niko Bellic dann ab und spätestens dann wird klar, warum das Spiel eine Einstufung ab 18 Jahren erhalten hat.
Des Weiteren macht es in Grand Theft Auto IV auch wesentlich mehr Spaß, sich mit Gegnern zu prügeln als beispielsweise noch in GTA: San Andreas. Nun ist es nämlich sogar möglich, Schläge der Gegner zu blocken oder zu kontern. Sogar überraschende Betäubungsschläge könnt ihr ausführen, um einen verdutzten Gegner sofort kampfunfähig zu machen.
1 - 2 - Polizei
OXM - Xbox 360 - Grand Theft Auto IV: Knallharte Schießereien dürfen in keinem GTA-Spiel fehlen.
Wie in jedem GTA-Abenteuer spielt ihr auch in GTA IV einen Kleinkriminellen. Dessen Taten sind Liberty Citys Ordnungshütern natürlich ein Dorn im Auge, daher dürft ihr euch nicht dabei erwischen lassen. Sitzen euch dennoch einmal die Bullen im Nacken, werdet ihr diese nun anders los als in den bisherigen Teilen der Serie. Je nachdem, was ihr treibt, beginnen die Ordnungshüter, nach euch zu fahnden. Wie intensiv diese nach euch suchen, lest ihr an eurem Fahndungslevel ab, der mit maximal sechs Sternen auf einer Anzeige dargestellt wird. Je mehr Sterne ihr habt, desto größer ist der Radius des Suchgebietes der Polizisten. Ihr erkennt diesen blau und rot blinkenden Radius auf eurem Radar mit der Mini-Karte des Spielgebiets. Ihr baut euren Fahndungsradius in GTA IV aber nicht mehr ab, indem ihr einfach über im Stadtgebiet verteilte Polizei-Symbole fahrt, sondern diesmal müsst ihr die Bullen tatsächlich abhängen. Dies bedeutet, dass ihr komplett aus dem Fahndungsradius entkommen müsst. Haltet ihr euch jedoch im Fahndungsradius auf und werdet erneut von einem Streifenwagen gesehen, wird der Radius so versetzt, dass ihr euch wieder in dessen Mitte befindet. Vor allem mit diesem Spielelement haben die Entwickler es wunderbar geschafft, dem Spielkonzept noch mehr Realismus zu spendieren. Um die Bullen abzuschütteln, hilft es beispielsweise auch, wenn ihr euer Fluchtfahrzeug wechselt. Dabei dürft ihr euch aber ebenfalls nicht erwischen lassen. Die Pay'n'Spray-Lackierereien der Vorgänger sind zwar auch noch in Liberty City zu finden, allerdings reicht es nun nicht mehr aus, einfach nur in eine dieser Werkstätten hineinzubrausen, um die Gesetzeshüter sofort loszuwerden. Werdet ihr auch dabei erwischt, bleiben euch die Verfolger weiterhin auf den Fersen.
