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  • Innovatives Spielkonzept oder doch eher nur ein mageres Gran Turismo light?

    Der Autumn Ring ist eine anspruchsvolle Strecke. Der Autumn Ring ist eine anspruchsvolle Strecke. Als Gran Turismo 3: A-spec vor etwa einem Jahr neue Rennspielmaßstäbe auf der PS2 setzte, waren sich Fans und Fachpresse einig: So muss ein Rennspiel aussehen! Über 180 lizenzierte Fahrzeuge tummelten sich auf 20 atemberaubenden Strecken in einer bemerkenswerten Grafikqualität. Wie beim ebenfalls hoch gelobten PSone-Vorgänger gab es zwei Spielmodi, die selbst Rennspielprofis für lange Zeit beschäftigten. Während man im Arcade-Modus sehr schnell erste Erfolge feiern konnte, bot der Gran Turismo-Modus eine fast schon beispielslose Spieltiefe, mit der Gelegenheitsspieler nicht selten überfordert waren. Was liegt also näher, als bei einem Quasi-Nachfolger auf diesen zeitraubenden Profi-Modus zu verzichten und so die Serie auch für Gran Turismo-Neulinge zugänglicher zu machen? Als Ausgleich gibt es einige neue Konzeptautos und eine neue (aus GT 2 bekannte) Rennstrecke. Voilá: GT Concept 2002 Tokyo-Geneva ist geboren.
    Arcade-Racing pur
    Wie beim großen Bruder müssen erst einmal ein paar Fahrlizenzen erworben werden, bevor man sich der KI-Konkurrenz stellen darf. Da im Spiel nur fünf Strecken (Midfield Raceway, Tokyo 246, Swiss Alps, Tahiti Maze und Autumn Ring) enthalten sind, die auch gegen den Uhrzeigersinn gefahren werden dürfen, ist diese Aufgabe doch ziemlich überschaubar. Wie gewohnt gibt es drei Qualifikationsstufen. Um die Zulassung zu erhalten, müssen Sie aber nur die unterste Stufe schaffen. Pro bestandener Prüfung bekommen Sie ein neues Fahrzeug für Ihre Sammlung. Wer zudem die absolute Bestzeit unterbietet, darf sich über ein weiteres Schmuckstück freuen. Auf Wunsch können Sie bei diesen "Qualifiktionsläufen" ein Pace Car zur zeitlichen Orientierung einschalten. Haben Sie alle Lizenzen geschafft, geht es erst richtig losgehen. Zwei Schwierigkeitsgrade (Normal und Profi) warten darauf, von Ihnen geknackt zu werden. In jeder Stufe gilt es, zehn Rennen zu absolvieren, wobei für jeden Sieg ein weiteres Traumauto winkt. Die gewonnenen Fahrzeuge natürlich bei jedem folgenden Wettkampf zur Verfügung. Die einzige Einschränkung hierbei ist, dass nicht jeder Wagen auch auf Rallye-Strecken geeignet und auch verfügbar ist. Wie schon bei GT 3: A-spec treten Sie bei Straßenrennen gegen fünf KI-Fahrer, beim Rallye-Pendant aber nur gegen ein weiteres Auto an. Sollten Sie mal an einer Stelle nicht weiterkommen, dürfen Sie jederzeit ein wenig am Setup Ihres Wagens schrauben, um es konkurrenzfähiger zu machen. Wer alle Rennen erfolgreich beendet bzw. 100% erreicht hat, erhält Zugang zumAce-Modus , der selbst gestandenen GT-Profis viel abverlangt. Der Weg dorthin ist aber nicht allzu schwer, selbst durchschnittlich begabte Spieler sollten dafür nicht mehr als sieben oder acht Stunden benötigen. Für das komplette Durchspielen eines Schwierigkeitsgrads winken nette Boni, die durchaus zusätzliche Motivation liefern. Am interessantesten sind wohl die 10 Millionen Credits, die man bei GT3: A-spec nach Belieben verprassen darf. Wer sich trotzdem lieber mit einem Freund duellieren will, kann dies natürlich auch tun. Auf Wunsch ist es sogar möglich ein Rennen mit fünf Freunden per i.Link-Modus austragen. Wie viele Fernseher und PS2-Konsolen, ganz zu schweigen von einem Firewire-Hub, Sie dafür benötigen, können Sie sich selbst ausrechnen.
    Technisch kaum verändert
    Eigentlich unglaublich, aber wahr: Das war’s schon! Viel mehr ist in Sonys kleinem GT-Aufguss leider nicht drin. Das Ganze Drumherum wie Soundeffekte, Replays, Präsentation, Musik, Grafik usw. entspricht fast in jedem Punkt 1:1 dem großen Vorbild, was ja grundsätzlich nicht schlecht ist. Ein paar Detailverbesserungen hätte man sich aber schon gewünscht. Heiße Positionsduelle gibt es beispielsweise immer noch nicht, dafür fahren die KI-Gegner zu sehr auf ihrer Linie und verhalten sich obendrein recht passiv. Dafür gibt es am Fahrverhalten und der Fahrphysik nichts zu mäkeln. Jedes Auto fährt sich anders und auch Setupeinstellungen machen sich (teilweise sogar) deutlich bemerkbar. Wer sich extra für den Vorgänger ein GT Force-Lenkrad zugelegt hat, wird sich freuen zu hören, dass es selbstverständlich voll unterstützt wird. Über ein oder zwei neue Kameraperspektiven hätten sich die Fans in aller Welt sicher ebenfalls gefreut. Die beiden implementierten Ansichten (Stoßstange, Außenperspektive) sind zwar ganz brauchbar, für ein Rennspiel dieser Güte aber fast zu wenig. Etwas zu gering ist auch die Streckenauswahl ausgefallen, vor allem wenn man bedenkt, dass im Vorgänger noch 20 Kurse enthalten waren. Einfach unverständlich, warum hier so geknausert wurde. Die Anzahl der enthaltenen Wägen (97) kann sich hingegen durchaus sehen lassen. In grafischer Hinsicht gibt es weder bei den Strecken noch bei den Fahrzeugen irgendetwas auszusetzen. Gerade die Autos sehen fast noch einen Tick besser als in GT 3:A-spec aus. Da verschmerzt man auch das gelegentliche Kantenflimmern etwas leichter. Alles in allem hat GT Concept 2002 Tokyo.Geneva leider nicht die Klasse und den Umfang des schwer zu toppenden Vorgängers. Aufgrund des relativ niedrigen Preises (€ 39,95) ist das Spiel trotzdem fast ein Muss für jeden PS2-Autonarren.

    Gran Turismo Concept 2002 Tokyo-Geneva (PS2)

    Spielspaß
    83 %
    Grafik
    9/10
    Sound
    9/10
    Multiplayer
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Gran Turismo Concept 2002 Tokyo-Geneva
    Gran Turismo Concept 2002 Tokyo-Geneva
    Developer
    Polyphony Digital
    Release
    17.07.2002

    Aktuelles zu GT Concept 2002 Tokyo-Geneva

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69110
GT Concept 2002 Tokyo-Geneva
Innovatives Spielkonzept oder doch eher nur ein mageres Gran Turismo light?
http://www.videogameszone.de/Gran-Turismo-Concept-2002-Tokyo-Geneva-Spiel-4552/Tests/Innovatives-Spielkonzept-oder-doch-eher-nur-ein-mageres-Gran-Turismo-light-69110/
18.07.2002
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2002/07/gt5.jpg
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