Gran Turismo 5: A-Spec vs. B-Spec, Fahrer-Emotionen und Strecken-Editor erklärt
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Auf der Gamescom trafen wir die Gran Turismo 5-Entwickler Polyphony Digital und ließen uns von Kazunori Yamauchi einige Neuerungen zeigen. Unter anderem erhielten wir Einblick in den die beiden Haupt-Spielmodi: A-Spec und B-Spec. A-Spec steht für "The real driving simulation", also den Teil des Spiels, der den Schwerpunkt auf das selber fahren legt. B-Spec steht dagegen für "The real racing simulation" und ist der Spielmodus, in dem ihr bis zu sechs Computerfahrer kommandieren dürft. Im A-Spec-Modus fahrt ihr Rennen mit einer enormen Bandbreite an Autos: Karts, Straßenautos, Rennwagen, Ralle-Autos und Formel-Flitzer sowie diverse Prototypen und Einzelstücke. Das kennt ihr in dieser Form bereits von früheren Gran Turismos und Gran Turismo 5 Prologue.
Der B-Spec-Modus von Gran Turismo 5
Im B-Spec-Modus (auch das "blaue Element" genannt) könnt ihr bis zu sechs Fahrer befehligen, die von einer Künstlichen Intelligenz gesteuert werden. Je nach eurer Erfahrung, die ihr im Spielverlauf sammelt, habt ihr nur einen solchen Fahrer im Team, oder eben bis zu sechs. Jeder dieser Fahrer hat eine eigene Persönlichkeit, die je nach seinem Level unterschiedlich ausgeprägt ist. So kann einer sehr hitzköpfig sein, ein anderer besonders ruhig und ausgeglichen. Der B-Spec-Modus erinnert so an einen Fußball-Manager, bei dem ihr auch ein Team steuert und nicht mehr selber kickt.
Ihr benötigt im Lauf eurer Karriere mehr als nur einen Fahrer. Zum Beispiel könnt bei den 24 Stunden-Rennen nur antreten, wenn ihr mehr als einen Piloten im Team habt. Auf einem eigenen Kommando-Bildschirm erteilt ihr den computergesteuerten Fahrern Befehle. Zum Beispiel "Fahre schneller/langsamer" oder "Überhole!" und "Halte die Geschwindigkeit". Jeder Fahrer hat zwei Balken, die seine Verfassung anzeigen, je einen für die mentale und die körperliche Konstitution. Wenn sich die mentale Verfassung verschlechtert, dann wird der Fahrer nervös und macht Fehler. Sinkt die körperliche, dann wird er müde. Die Werte verändern sich auch, wenn ihr den Fahrer unter Druck setzt. Abhängig vom Lever machen die KI-Piloten Fehler und landen auch schon mal im Kiesbett. Mit dem Live-Timing-Monitor seht ihr, wie euer Fahrer im Rennen liegt und wie es seinem Auto (Reifen, Motor, Getriebe) geht.
Der Strecken-Editor von Gran Turismo 5
Mit dem Strecken-Editor könnt ihr euch zufällige Strecken bauen. Dazu wählt ihr ein Thema (zum Beispiel Belgian High Fens oder Toscana), legt das Wetter fest, bestimmt Kurvenanzahl und Enge der Kurven, wählt zwischen Rundkurs und Rallye-Strecke und so weiter. Sogar die Topografie der Kurse könnt ihr anpassen. Die Strecke wird dann generiert und ihr könnt sie testen. Wenn sie euch gefällt, teilt ihr sie mit euren Freunden.
Der 3D-Fotomodus gilt übrigens nur für Standbilder, erklärt uns Yamauchi noch. Die Entwickler hätten drei Jahre mit 3D gearbeitet und gemerkt, dass es mit Bewegtbild nicht funktioniert.
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Gibs schon Bilder von den Wettereffekten?