Games World
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Playstation als Startseite festgelegt.
  • Golden Eye: Rogue Agent

    Dem Spieler werden kaum Verschnaufpausen gegönnt. Dem Spieler werden kaum Verschnaufpausen gegönnt. Noch bevor Nintendo-Fans mit Metroid Prime Hunters den DS zum Glühen bringen können, veröffentlicht Electronic Arts eine Handheld-Adaption ihres Action-Titels GoldenEye: Rogue Agent. Der Kern der Bad-Guy-Ballerei blieb unangetastet und so schlüpft der Spieler in die Rolle eines gefeuerten MI6-Agenten, der von Frust und Wut erfüllt zu Goldfingers Handlanger wird und somit als Antiheld im Kampf gegen Dr. No von sich Reden macht.

    Weniger Umfag, immer noch gut

    Umfang und Technik wurde - gemäß den Hardware-Limitierungen - von der Entwicklerschmiede Tiburon an den Nintendo DS angepasst. In den sechs Levels der Einspieler-Kampagne gilt dasselbe Motto wie schon beim der GameCube-Fassung von GoldenEye: Rogue Agent: pausenlose Action. Das unablässige Geballere wird durch die verstreuten Fallen innerhalb der Levels gekonnt aufgelockert.

    Um den Spaßfaktor auf einem konstanten Niveau zu halten, haben die Entwickler eine Steuerung integriert, die einen bislang unbekannten Komfort bietet. Mit dem Digitalkreuz scheucht man den Protagonisten in alle Himmelsrichtungen, gefeuert wird mit den Schultertasten. Der Daumenstylus ermöglicht zusammen mit dem Touchscreen das stufenlose Umschauen und Zielen.

    Die Bedienerfreundlichkeit umfasst ebenfalls mehrere Einstellungsmöglichkeiten, inklusive für Linkshänder. Schnelle Schwenks und Sichtwechsel sind kein Problem und erinnern stark an die PC-typische Steuerung mit Maus und Tastatur. Somit bekommt der Spieler ein überwiegend gut funktionierendes Instrument in die Hand gelegt, um mit den ständig anrollenden Gegnerwellen fertig zu werden.

    Dazu gehört auch der Einsatz der Spezial-Fähigkeiten, zum Beispiel der M.R.I. Vision, mit der Gegner auch durch Wände hindurch sichtbar werden. Leider sind die Aktivierungsfelder auf dem Touchscreen viel zu klein geraten. Bei der Portierung ist ferner auch ein Großteil der künstlichen Intelligenz auf der Strecke geblieben. Die Gegner haben meistens nur ein bis zwei Laufwege im Angriffsmuster und denken sowohl beim Feuern als auch beim Nachladen nicht daran, Deckung zu suchen. Dieser spielspaßdrückende Schießbuden-Charakter ist zwar in der ersten Hälfte des Spiels angesichts der hohen Gegnerdichte und der daraus resultierenden Non-Stop-Action nicht wirklich störend, allerdings ändert sich das im späteren Verlauf stark.

    Heiße Gefechte ohne Kabelsalat

    Der Mehrspieler-Part von GoldenEye: Rogue Agent bietet eine Menge Spaß, der sich allerdings nur im Multi-Cartridge-Modus mit insgesamt vier Spielern voll entfaltet. In zehn Levels erlebt man zu viert coole und temporeiche Action. Die Umgebungen sind ausreichend groß und bieten einige der bekannten Fallen. Einzig die Balance der Waffen hätte etwas Nachbesserung gebraucht.

    Ist erst einmal der Raketenwerfer ausfindig gemacht, ist man den Mitspielern weit überlegen und sorgt für ein schnelles Ansteigen des Abschuss-Kontos. Von der vollmundigen EA-Ankündigung, mit nur einer Cartridge den Mehrspieler-Modus genießen zu können, ist nur ein im Virtual-Reality-Stil gehaltener Level übrig geblieben. Enttäuschenderweise bleiben dem Spieler jegliche Einstellungsmöglichkeiten wie zum Beispiel Zeit, Anzahl der Abschüsse, Charaktere oder Waffen vollkommen verwehrt.

    Technisch hui und pfui

    Tiburon lässt so richtig die Grafikmuskeln des Nintendo DS spielen. Das Action-Geschehen läuft stets spielbar, wenn auch nicht immer flüssig, über den oberen Screen. Die Umgebungen sind überlegt gestaltet und mit guten Lichteffekten ausgestattet. Alle Charaktermodelle sind überzeugend modelliert worden und bewegen sich flüssig über den Bildschirm. Die Grafik zeigt, wozu der DS imstande ist, auch wenn noch mehr möglich ist. Im akustischen Bereich haben die Entwickler hingegen total versagt. Die lieblosen Melodien, die auf das Spielertrommelfell treffen, sind derart nervig, dass sie zum sofortigen Abschalten einladen. Ähnliches trifft leider auch auf die Waffen-Effekte und Sprachsamples zu.

    Bildergalerie: Golden Eye: Rogue Agent
    Bild 1-3
    Klicken Sie auf ein Bild, um die Bilderstrecke zu starten! (5 Bilder)

    Golden Eye: Rogue Agent (NDS)

    Spielspaß
    74 %
    Grafik
    8/10
    Sound
    2/10
    Multiplayer
    7/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Fazit
    Guter Action-Titel mit famoser Steuerung. Leider auch mit einigen Mängeln.
  • Golden Eye: Rogue Agent
    Golden Eye: Rogue Agent
    Publisher
    Electronic Arts
    Developer
    Tiburon
    Release
    30.06.2005

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von Gather! Kirby Release: Gather! Kirby Nintendo
    Cover Packshot von Thor: Das Videospiel Release: Thor: Das Videospiel Sega
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 10/2016 PC Games Hardware 09/2016 PC Games MMore 10/2016 play³ 10/2016 Games Aktuell 10/2016 buffed 10/2016 XBG Games 09/2016 N-Zone 10/2016 WideScreen 10/2016 SpieleFilmeTechnik 08/2016
    PC Games 10/2016 PCGH Magazin 09/2016 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
397740
Golden Eye: Rogue Agent
Golden Eye: Rogue Agent
http://www.videogameszone.de/Golden-Eye-Rogue-Agent-Spiel-4174/Tests/Golden-Eye-Rogue-Agent-397740/
25.08.2005
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2005/08/Nzone0805GoldenEyeDS1.jpg
tests