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  • God of War: Ghost of Sparta im Test für PSP - Ein Action-Adventure der Extraklasse

    God of War: Ghost of Sparta für PSP im Test: Geistergeschichten sind toll, Spartaner sind unfassbar männlich - beides zusammen kann also nur gut werden! Im Review nehmen wir das neue Abenteuer unter die Lupe.


    God of War: Ghost of Sparta im Test für PlayStation Portable: Ares täuschte ihn, sodass er seine eigene Frau und sein Kind umbrachte. Papa Zeus hinterging ihn ebenfalls und verbannte ihn aus dem Olymp. Die Titanen waren auch nicht gerade freundlich und benutzten ihn, um aus ihrer Gefangenschaft zu entkommen. Und den Hades - quasi die Hölle in noch schlimmer - kennt er mittlerweile wie seine Westentasche. Ja, die Rede ist von Kratos. Er hat allen Grund, angefressen zu sein und das ganze Sagengestalten- Pack zu hassen. Dennoch gibt es in seiner Vita den einen oder anderen dunklen Fleck, Hintergründe und Motive, die nicht in der God of War-Trilogie erklärt werden. Die Ready At Dawn Studios wollen diese dunklen Flecken mit Licht füllen. Ihr erster PSP-Ausflug in griechische Pantheon-Gefilde, Chains of Olympus, erzählte die Geschichte vor God of War 1. Mit Ghost of Sparta versucht man nun die erzählerische Lücke, die zwischen den Teilen 1 und 2 klafft, zu schließen.

    PAAR AUFS MAUL?
    Takedown: Wenn ihr auf eure Gegner zustürmt, schmeißt ihr sie zu Boden und
lasst sie mit euren Waffen Bekanntschaft machen - autsch! Takedown: Wenn ihr auf eure Gegner zustürmt, schmeißt ihr sie zu Boden und lasst sie mit euren Waffen Bekanntschaft machen - autsch! Quelle: videogameszone.de Getreu dem bisherigen Gameplay der Serie geht es in Ghost of Sparta vor allem darum, allerlei Fabel- und Götterwesen in den virtuellen Hintern zu treten. Dazu bedient sich Kratos einiger neuer Waffen und Zauber. Neben seinen traditionellen Kettenklingen erhaltet ihr im späteren Spielverlauf die Waffen eines Spartaners, nämlich Schild und Speer. Mit dem Schild wehrt ihr nicht nur Feuer- sowie Magieattacken ab, ihr könnt euch auch blockend fortbewegen. Das geht zwar entsprechend langsam vonstatten, ermöglicht aber neue Taktiken in den Kämpfen. Was das magische Arsenal anbelangt, gesellen sich nun so etwas wie Elementzauber ins Kratos'sche Repertoire. Per Knopfdruck ladet ihr eure Attacken mit Feuer auf oder verbreitet eisige Kälte. Das Ergebnis: brennende Gegner, die stetig Schaden nehmen oder eingefrorene Kontrahenten, die sich durch Muskelkraft in Eiswürfel verwandeln lassen. Zudem kann Kratos seine Gegner anstürmen und sie mit einem Bodycheck zu Boden schicken. Das bei der Ankündigung gegebene Versprechen, das Kampfgeschehen um neue Elemente zu bereichern, halten die Entwickler also. Die neuen Waffen und Zauber fügen sich auch wunderbar ins Spielgeschehen ein und verleihen den Kämpfen eine taktischere Dimension. Was sich jedoch nicht geändert hat: Alle Gegner, die größer als Kratos selbst sind, schickt ihr per Quicktime-Event spektakulär inszeniert und äußerst brutal ins Jenseits.

    Make it quick: Stärkere Gegner wie hier eine Medusa schickt ihr nach wie vor per Quicktime-Event auf die Bretter. Make it quick: Stärkere Gegner wie hier eine Medusa schickt ihr nach wie vor per Quicktime-Event auf die Bretter. Quelle: videogameszone.de Dazu zählen neben Zyklopen, Medusen und Minotauren auch einige haushohe Bossgegner. Anders als im letzten PS3- Teil fallen euch jedoch nur wenige Götter zum Opfer. Der Bombast fällt also etwas geringer aus, würde auf dem kleinen Bildschirm der PSP aber wahrscheinlich auch nicht so eindrucksvoll wirken. Der Gewaltgrad bleibt jedoch ähnlich hoch, das USK-18-Siegel hat sich Ghost of Sparta redlich verdient. Für Auflockerung während Kratos' Abenteuern sorgen seit jeher zahlreiche Geschicklichkeits- und Rätselpassagen. Der neueste PSP-Teil der Reihe bildet da keine Ausnahme. Ihr verschiebt Statuen und Blöcke, legt neben Gegnern auch Schalter um, schwingt euch über Schluchten und hangelt euch an Steil- und Kletterwänden entlang. Aus God of War 3 haben sich die Entwickler zudem die Free-Fall-Einlagen abgeguckt. Ihr stürzt euch in die Tiefe, verfolgt irgendwen oder irgendwas und weicht dabei in alle vier Himmelsrichtungen aus. Das ist spielerisch zwar wenig innovativ, wird aber geschickt ins Geschehen eingeflochten. Dummerweise müsst ihr auch wieder nervige Balancier-Passagen meistern, die wir eigentlich spätestens seit dem dritten God of War im Daten- Nirwana gewähnt hatten. Eine kleine Entwarnung: Nur an zwei bis drei Stellen im Spiel balanciert ihr über Holzbalken und die Steuerung fällt auch besser aus als noch in God of War 1.

    FAMILIENTREFFEN
    Hornochse: In einem Spiel mit griechischen Sagengestalten dürfen Minotauren nicht fehlen. Hornochse: In einem Spiel mit griechischen Sagengestalten dürfen Minotauren nicht fehlen. Quelle: videogameszone.de Storytechnisch werden in Ghost of Sparta schwere Geschütze aufgefahren. So wird erklärt, wie Kratos zur Narbe in seinem Gesicht kam, warum er noch wütender auf die Götter ist als bisher angenommen, und auch seine Familie spielt eine große Rolle. Mehr wollen wir an dieser Stelle jedoch nicht verraten. Wer das bisherige Epos rund um Kratos mag, wird an der einen oder anderen Stelle eine Gänsehaut verspüren - Daumen hoch für die Atmosphäre. Blöderweise flimmert schon nach rund sechs Stunden der Abspann über den Bildschirm. Das ist zwar länger als bei Chains of Olympus, aber wir wollen mehr! Technisch setzt Ghost of Sparta neue Maßstäbe für Sonys Handheld. Die Areale bieten einen herrlichen Weitblick, die Animationen würden selbst einem PS3-Titel gut zu Gesicht stehen und auch die Texturen sehen super aus. Die Vertonung ist ebenfalls serientypisch grandios. Wer nur halbwegs etwas für Action übrig hat, legt sich Ghost of Sparta zu. God of War-Fans haben eh schon vorbestellt - zu Recht!

    God of War: Ghost of Sparta (PSP)

    Spielspaß
    90 %
    Grafik
    10/10
    Sound
    9/10
    Multiplayer
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Gewohnte Gameplay-Mischung aus vielen Kämpfen, Geschicklichkeitspassagen und Rätseln
    Neue Waffen wie Speer und Schild sowie eine Handvoll neuer Zauber
    Für PSP-Verhältnisse eine schlicht umwerfende Grafik
    Mehrere bombastisch inszenierte, packende Bosskämpfe
    Spannende Geschichte rund um die Vergangenheit und die Familie von Kratos
    Nur rund sechs Stunden Spielzeit sowie nervige Balancier-Passagen
  • God of War: Ghost of Sparta
    God of War: Ghost of Sparta
    Publisher
    Sony
    Developer
    Ready At Dawn Studios (US)
    Release
    05.11.2010
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God of War: Ghost of Sparta
God of War: Ghost of Sparta im Test für PSP - Ein Action-Adventure der Extraklasse
God of War: Ghost of Sparta für PSP im Test: Geistergeschichten sind toll, Spartaner sind unfassbar männlich - beides zusammen kann also nur gut werden! Im Review nehmen wir das neue Abenteuer unter die Lupe.
http://www.videogameszone.de/God-of-War-Ghost-of-Sparta-Spiel-4101/Tests/God-of-War-Ghost-of-Sparta-im-Test-fuer-PSP-Ein-Action-Adventure-der-Extraklasse-797815/
05.11.2010
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2010/11/God_of_War_Ghost_of_Sparta_PSP_Test_1.jpg
god of war,sony,action-adventure
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