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  • God of War: Chains of Olympus

    Auch auf der PSP hat Kratos eine Stinkwut im Bauch und haut mächtig auf den Putz.

    Augenstechen: Kratos geht auch auf der PSP wieder mit schonungsloser Brutalität zu Werke. Augenstechen: Kratos geht auch auf der PSP wieder mit schonungsloser Brutalität zu Werke. Ich weiß nicht, welche Herausforderung die größere war: einen Nachfolger zu einem der besten Actiontitel aller Zeiten zu entwickeln oder einen PSP-Ableger!? Beides erfordert Mut und bedeutet eine Menge Risiko. Was den Nachfolger angeht, so konnte God of War II (dt.) seinen Vorgänger zwar nicht toppen, ist ihm aber in jeglicher Hinsicht ebenbürtig und teilt sich mit ihm hochverdient den Thron des PS2-Action-Olymps. God of War: Chains of Olympus hat es als Handheld-Spiel in vielerlei Hinsicht schwerer. Kann das epische Action-Drama überhaupt auf Sonys Handheld funktionieren? Wie haben die Entwickler die Steuerung auf der PSP hinbekommen und wie sieht es in technischer Hinsicht aus? Fragen über Fragen und die Antworten lesen Sie hier.

    Bekannte Mischung
    WOW: Angesichts solcher wunderschöner Levelkonstruktionen vergisst man glatt, dass man ein PSP-Spiel vor sich hat. WOW: Angesichts solcher wunderschöner Levelkonstruktionen vergisst man glatt, dass man ein PSP-Spiel vor sich hat. In God of War: Chains of Olympus bekommt man als Fan der Serie genau das serviert, was man erwartet: effektgeladene Action und geniale Inszenierung. Nur alles im etwas kleineren Maßstab. Das geht zwar völlig am Gedanken eines Handheld-Spiels vorbei, aber wenn man ehrlich ist, will man es im Fall von God of War auch gar nicht anders. Auch auf der PSP begleitet man den von Hass auf die Götter getriebenen und von Schuldgefühlen geplagten Kratos durch eine Story, im Verlauf derer man wieder diverse Schauplätze der griechischen Mythologie besucht. Zeitlich gesehen spielt Chains of Olympus noch vor den Ereignissen des ersten Teils und begleitet den Geist Spartas, wie Kratos auch genannt wird, auf einem seiner unzähligen Kreuzzüge im Dienste der Götter des Olymp. Auslöser ist dieses Mal Morpheus, der Gott des Traumes, der Helios, den Gott der Sonne, vom Himmel stiehlt und so versucht, die Welt ins Dunkel zu stürzen. Als Laufbursche der Götter muss Kratos genau das verhindern und Helios wieder an seinen angestammten Platz befördern.

    Alles im Griff
    Unfairer Kampf: Als Kriegswerkzeug der Götter muss es Kratos selbst mit solchen Monstren aufnehmen. Die Größe ist dabei ein vernachlässigbares Detail. Unfairer Kampf: Als Kriegswerkzeug der Götter muss es Kratos selbst mit solchen Monstren aufnehmen. Die Größe ist dabei ein vernachlässigbares Detail. Erwartungsgemäß ist die Gegenwehr auf seinem Weg groß. Das Gegner-Ensemble bietet überwiegend bekannte (dezent überarbeitete) Kreaturen und wenige neue Feind-Kreationen. Kratos lässt seine Chaosklingen mit roher Gewalt sprechen und erledigt seine Gegner mit vernichtenden Combos, den obligatorischen Quick-Time-Events und effektvollen Magieattacken erneut zu Dutzenden. Die Steuerung geht sofort in Fleisch und Blut über und wurde sehr gut an das veränderte Controller-Layout der PSP angepasst. Ausgewichen wird nun durch gleichzeitiges Drücken der L- und R-Taste, was in 80 Prozent der Fälle auch funktioniert, und der Waffenwechsel erfolgt über das Digi-Kreuz.

    Wenig Neues
    Alakazam: Diverse Magie-Angriffe runden Kratos' Moverepertoire ab. Alakazam: Diverse Magie-Angriffe runden Kratos' Moverepertoire ab. Auch beim Leveldesign werden Kenner der beiden PS2-Episoden kaum überrascht. Die Schauplätze sind zwar allesamt neu und begeistern erneut durch fantastisches Design und beeindruckende Dimensionen, man hat aber ständig das Gefühl, alles irgendwie schon einmal gesehen zu haben. Und genau darin liegt auch der Hauptkritikpunkt von God of War: Chains of Olympus: Die Entwickler haben sich krampfhaft ans spürbar abgenutzte Standardrepertoire gehalten. Hinzu kommt, dass der Wow-Effekt nicht so groß ist, wie er eigentlich sein könnte. Das liegt ganz einfach daran, dass sich das nach wie vor unterhaltsame und intensive Treiben auf der PSP nicht gänzlich entfalten kann. God of War ist nicht dafür geschaffen, auf einem kleinen Bildschirm und mit Kopfhörern gespielt zu werden, sondern auf einem TV und mit aufgedrehter Anlage. Auch der Umfang ist enttäuschend kurz ausgefallen, nach knappen fünf Stunden ist das ganze Spektakel leider schon vorbei. Zwar locken fünf Herausforderungen und der Gott-Modus, die Bonuskostüme, Bildergalerien und Videos freischalten, trotzdem ist das unterm Strich zu wenig.

    Technisch traumhaft
    Entspannung: Natürlich darf sich Kratos auch wieder von zwei Damen Kaffee und Kuchen servieren lassen...ähem! Entspannung: Natürlich darf sich Kratos auch wieder von zwei Damen Kaffee und Kuchen servieren lassen...ähem! Was für eine Grafik-Bombe! God of War: Chains of Olympus sieht zu jedem Zeitpunkt einfach fantastisch aus und lässt die Konkurrenz dermaßen blass aussehen, dass es fast schon an Demütigung grenzt. Die Entwickler bei Ready at Dawn Studios haben zwar schon mit Daxter gezeigt, dass sie Sonys Kleinsten gut im Griff haben, was sie aber hier abgeliefert haben, ist schier unfassbar. Gigantische Levels, tolle Texturen, fantastische Charaktermodelle und Animationen sowie grandiose Licht- und Partikeleffekte bewegen den Grafikchip der PSP ständig am Limit. Einzig und allein heftiges Tearing wirft einen Schatten auf die ansonsten brillante Technik. Gemeinsam mit dem epischen Soundtrack ist God of War: Chains of Olympus das bis dato technisch beste PSP-Spiel.

    God of War: Chains Of Olympus (PSP)

    Spielspaß
    87 %
    Grafik
    9/10
    Sound
    9/10
    Multiplayer
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Es wird ein grafisches Feuerwerk der absoluten Extraklasse abgefackelt.
    Die Inszenierung bewegt sich wieder auf sehr hohem Niveau.
    Die schiere Größe vieler Umgebungen ist unglaublich beeindruckend.
    Die Steuerung wurde sehr gut an das veränderte Controller-Layout angepasst.
    Leveldesign und Gameplay zeigen langsam deutliche Ermüdungserscheinungen.
    Einziger Makel der ansonsten atemberaubenden Optik ist übermäßig starkes Tearing.
  • God of War: Chains Of Olympus
    God of War: Chains Of Olympus
    Publisher
    Sony Computer Entertainment
    Release
    26.03.2008
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God of War: Chains Of Olympus
God of War: Chains of Olympus
http://www.videogameszone.de/God-of-War-Chains-Of-Olympus-Spiel-4097/Tests/God-of-War-Chains-of-Olympus-637063/
21.03.2008
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