Die Zukunftssoldaten machen auf der gealterten PS2 leider keine so gute Figur.
Bei den Einsätzen ist Teamwork gefragt - Deckung geben ist Pflicht!
Ein fiktiver Aufstand im Mexiko City des Jahres 2013 - inklusive Entführung des amerikanischen Präsidenten - ruft einmal mehr die Ghost-Einheit auf den Plan. Bestens ausgestattet mit sämtlichem denkbaren Equipment der Zukunft übernehmen Sie als Captain Scott Mitchell die Kontrolle über ein insgesamt vierköpfiges Einsatzteam. Während die Xbox-360-Fassung Kameraoptionen für Schulter- oder Ego-Ansicht bietet, stellen die Versionen für die letzte Konsolengeneration nur einen Ego-Modus bereit.
Das so entstehende schmalere Sichtfeld wird auch noch von zahlreichen Anzeigen und dem innovativen CrossCom-Kommunikationssystem verdeckt, wodurch die Gesamtübersicht doch etwas leidet. Die spannenden, aber auch manchmal frustrierenden Missionen führen Sie durch ein authentisch gestaltetes Mexiko City, inklusive Wolkenkratzer, Slums und malerischen Strandabschnitten. Ein Teil des Entwicklerteams hat einige Wochen in der Metropole verbracht, um die Atmosphäre der hitzigen Millionenstadt möglichst genau wiederzugeben.
Technik am Limit
Vor lauter Informationen sieht man fast nichts von der Action.
Leider kommt die betagte PS2 hier an ihre Grenzen und kann nicht ganz mit dem Effektfeuerwerk mithalten, das bei Advanced Warfighter auf der Xbox 360 geboten wird. Dennoch sehen auch auf der vergleichsweise schwachbrüstigen PlayStation 2 viele Licht- und Partikeleffekte ebenfalls beeindruckend aus. Durch einen etwas störend wirkenden Filter werden Verletzungen des Spielercharakters Scott Mitchell visualisiert.
Kassiert Ihr Alter Ego Treffer, nimmt die Qualität der Grafik vorübergehend ab, bis Sie kurz vor der Abberufung nur noch eine farblose, grieselige Optik zu Gesicht bekommen. Übrigens hat sich Ubisoft entschieden, der Ghost Recon-Serie mehr Pfeffer durch eine Prise mehr Action zu verleihen. Advanced Warfighter bietet unzählige Gefechte und explosive Momente. Diese sind meist gescripted, dabei aber spannend inszeniert und soundtechnisch passend untermalt. Da vergisst man auch mal unfaire Stellen und Ungereimtheiten der KI.
