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  • Gears of War 4: Horde 3.0, Versus und Kampagne gespielt - Vorschau mit Video
    Quelle: Microsoft

    Gears of War 4: Horde 3.0, Versus und Kampagne gespielt - Vorschau mit Video

    Die Kettensägen sind geölt! Bei einem Studiobesuch bei Entwicklerstudio The Coaltion im kanadischen Vancouver durften wir den Deckungsshooter einen Monat vor Release ausgiebig spielen - Kampagne, Versus und Horde 3.0. Im Gespräch mit PC Games betonen die Entwickler um Studiochef Rod Fergusson, dass Gears of War 4 vor allem eines will: zurück zu den Wurzeln der Serie kehren. Das ist die größte Stärke und zugleich größte Schwäche des Actionspektakels.

    Mysteriös. Brutal. Vertraut. Mit Schlagwörtern dieses Kalibers beschreibt Rod Fergusson, Studiochef von The Coalition, Gears of War 4. Bei einem Besuch der im kanadischen Vancouver ansässigen Spieleschmiede stellte sich schnell heraus, welches Ziel die Entwickler mit dem neuen Serienableger verfolgen: Gears of War 4 soll zurück zu den Wurzeln der Serie kehren. Nach dem unter Fans unbeliebten Gears of War Judgment setzen die Entwickler auf das bewährte, eher langsame Gameplay: aus der Deckung schießen, Monster mit der Kettensäge zerschneiden, weiter vorrücken.

    Zu jedem Zeitpunkt unserer rund 15-stündigen Anspielsession fühlten wir uns heimisch. Das ist gleichzeitig die größte Schwäche und auch die größte Stärke von Gears of War 4. Vor allem bei der Kampagne scheint sich The Coalition kaum aus dem Fenster zu lehnen. Der Story-Modus wirkt zu jedem Zeitpunkt vertraut, neue Schritte gehen die Entwickler nur wenige - vermutlich bewusst. Anders schaut es in den Mehrspieler-Modi Versus und Horde 3.0 aus. Die Multiplayer-Varianten dürften Fans und neue Spieler gleichermaßen ansprechen und motivieren. Im Vergleich wirkt die Kampagne wie ein Warmschießen für die hitzigen Mehrspieler-Gefechte.

    Gears of War 4: Vorschau-Video
    05:39
    Gears of War 4: Horde 3.0 und Versus angespielt - Vorschau-Video

    Sturmwarnung in Norditalien

          

    Die DeeBee-Roboter ballern wir mit unseren mächtigen Wummen vom Bildschirm. Die DeeBee-Roboter ballern wir mit unseren mächtigen Wummen vom Bildschirm. Quelle: Microsoft Gears of War 4 ist das erste Gears, das bei The Coalition entsteht. Vermutlich auch deshalb scheinen die Entwickler bei der Erstellung der Kampagne vorsichtig vorgegangen zu sein. Schließlich sollen eingefleischte Fans der Epic-Games-Originale nicht verprellt werden. "Für uns steht im Vordergrund, die Tradition von Gears of War fortzusetzen", erklärt Fergusson im Gespräch mit PC Games. Der Studiochef, der zusammen mit Cliff Bleszinski (arbeitet derzeit an LawBreakers bei Boss Key Productions) bereits an den früheren Gears-Spielen werkelte, will die "Faszination Gears of War" unbedingt weiterführen. Entsprechend wirkt der Story-Modus zu jedem Zeitpunkt vertraut - zumindest in den wenigen Kapiteln, die wir bei unserem Studiobesuch auf Xbox One spielen durften. Die fertige Version präsentierten uns die Entwickler nicht, auch die PC-Version durften wir nicht ausprobieren - schade!

    Gears of War 4 setzt 25 Jahre nach den Geschehnissen von Gears of War 3 an. Die aus den Vorgängern bekannte Alienrasse Locust spielt im Kriegsverlauf zwar keine Rolle mehr, die Menschheit steht allerdings näher denn je am Abgrund. Eine furchtbare Energiekrise und gewaltige Stürme stellen sie vor eine riesige Herausforderung. Zu allem Übel bekämpfen sich die Menschen auch noch gegenseitig. Die Outsiders plündern den Planeten Sera auf der Suche nach kostbaren Rohstoffen. Nur die neu formierte Coalition of Ordered Governments (COG), der auch wir angehören, kann der Rebellengruppe Einhalt gebieten. Damit nicht genug: Mit den außer Kontrolle geratenen DeeBee-Robotern und den ekelerregenden The-Swarm-Aliens bekommt es unser Friedenstrupp mit weiteren Bösewichten zu tun. In einer Zeitspanne von 24 Stunden gehen drei tapfere Helden dem Ursprung des Übels auf den Grund. Dass sie dabei nicht zimperlich zu Werke gehen, versteht sich von selbst.

    Serienliebling Marcus Fenix ist sichtlich gealtert - mischt im Kampf gegen die Aliens aber kräftig mit. Serienliebling Marcus Fenix ist sichtlich gealtert - mischt im Kampf gegen die Aliens aber kräftig mit. Quelle: Microsoft Unterstützung erhalten die drei neuen Protagonisten um Del, Kait und JD Fenix vom sichtbar gealterten Serienliebling Marcus Fenix - dem Vater von JD. Anders als bei den Vorgängern lässt sich die Kampagne jedoch nicht mehr zu viert, sondern nur noch maximal zu zweit kooperativ spielen - wahlweise auf dem geteilten Bildschirm oder im Online-Modus (beides auch am PC). Schön: Sämtliche Koop-Modi in Gears of War 4 unterstützen Crossplay. Auf Wunsch erleben PC-Spieler die Kampagne zusammen mit einem Xbox-Soldaten. Beim Gameplay orientiert sich The Coalition klar an den ersten Gears-Spielen. Die aus der Third-Person-Ansicht zu spielenden Helden steuern sich gewohnt behäbig, suchen Deckung hinter Barrieren, metzeln sich durch Horden von widerwärtigen Kreaturen. Kauert ein Monster hinter einer Barriere, ziehen wir es neuerdings mit dem Yank-and-Shank-Move zu uns hinüber und malträtieren es mit dem Messer.

    Alternativ zersägen wir die Biester im Nahkampf bildgewaltig mit der am Lancer-Gewehr angebrachten Unterlaufkettensäge. Sobald das typische Gitarrenriff erklingt, gilt die aktuelle Arena als gesäubert. Eine neue Gameplay-Komponente bringen die Entwickler mit mächtigen Stürmen ins Spiel. Bei einem furchteinflößenden Gewitter mussten wir etwa gewaltigen Blitzen ausweichen, um nicht gegrillt zu werden. Auch wenn die gewaltigen Unwetter optisch hübsch in Szene gesetzt sind: Ein Grafikmeisterwerk erwartet uns mit dem Unreal-Engine-4-Gears nicht. Die von den Landschaften Norditaliens inspirierten Abschnitte siedeln sich auf Xbox im Grafikdurchschnitt an. Vor allem die Texturen könnten schärfer ausfallen. Immerhin unterstützt Gears 4 auf PC 4K-Auflösungen und kommt mit jeder Menge Detaileinstellungen. Atmosphärisch und spielerisch steht das neue Gears seinen Vorgängern in nichts nach. Große Wow-Momente blieben beim Anspielen aber aus.

    Aufgepeppte Mehrspieler-Modi

          

    Im Horde-Modus platzieren wir zunächst unseren Fabricator. An der Basis kaufen wir neue Objekte. Im Horde-Modus platzieren wir zunächst unseren Fabricator. An der Basis kaufen wir neue Objekte. Quelle: PC Games Die größten Änderungen scheinen sich die Entwickler für die Mehrspieler-Modi aufgehoben zu haben. "Es ist der beste Horde-Modus, den wir je entwickelt haben", erklärt Fergusson bei der Vorstellung von Horde 3.0. Diese Variante kennen Gears-Spieler: Zusammen mit vier weiteren Teilnehmern müssen 50 Gegnerwellen überstanden werden - alle zehn Runden wartet ein kniffliger Bosskampf. Dabei lässt sich Horde auf allen Karten spielen, die für Gears 4 erscheinen. Zu den neuen Features zählt der Fabricator, eine Art Basis, die sich zu Beginn einer Horde-Partie platzieren lässt. Hier kaufen wir neue Waffen und Objekte, mit denen wir unsere Verteidigung stärken - Sentry Guns, Stacheldraht, Pappfiguren. Wir bauen alles, um uns die Viecher vom Leib zu halten. Ein klassenbasiertes System mit fünf Rollen ist ebenfalls neu. Wir wählen aus Soldier, Sniper, Scout, Heavy und Engineer. Letzterer repariert etwa unsere errichtete Verteidigung.

    Das Kartensystem bringt eine neue Komponente in den Horde-Modus. Mit den Skill Cards legen wir zusätzliche Fähigkeiten für unseren Helden fest. Das Kartensystem bringt eine neue Komponente in den Horde-Modus. Mit den Skill Cards legen wir zusätzliche Fähigkeiten für unseren Helden fest. Quelle: PC Games Mit Fähigkeitenkarten verbessern wir unseren Helden. Bekommen wir zunächst passive Upgrades wie höheren Schaden und schnelleres Tempo, schalten wir später hochwertige Strike-Karten frei - und erhalten etwa den Zugriff auf mächtige Hammer-of-Dawn-Angriffe. Einzelne Kartenpakete können mit den Credits erworben werden, die wir beim Spielen erhalten. Für jede Klasse lassen sich maximal fünf dieser Skill Cards anlegen. Das Kartensystem verleiht dem Horde-Modus eine starke individuelle Komponente. Sehr schön! Im Fokus steht aber dennoch ein strategisch ausgerichtetes Teamplay: Nur wer taktisch geschickt vorgeht und sich mit seinen Kameraden abspricht, übersteht alle 50 Wellen der gnadenlosen Bestienangriffe. Das Balancing war in unserer Version stets fair und ausgeklügelt. Bei Welle 40 mussten wir allerdings das Handtuch werfen - wir waren einfach nicht eingespielt genug. Bis dahin sammelten wir jede Menge Erfahrungspunkte. Das Fortschrittssystem war in der von uns gespielten Version allerdings nicht enthalten. Dafür konnten wir einen Blick auf den Versus-Modus und drei Spielvarianten werfen: Dodgeball, Arms Race und Escalation. Am besten hat uns letztere Spielvariante gefallen. Der auf E-Sport getrimmte Modus sei nach Angaben von Fergusson für Spieler und Zuschauer gleichermaßen spannend. In der schnellen Escalation-Variante muss unser Team drei auf der Karte platzierte Punkte einnehmen. Gelingt uns das in sieben Runden, gehen wir als Sieger vom Feld. Hervorzuheben ist die Möglichkeit, beliebige Waffen nach einer verlorenen Runde platzieren zu können. Agiert das gegnerische Team etwa vorwiegend mit Shotguns, empfiehlt es sich, Lancer oder andere flinke Distanzwaffen als Pickups zu hinterlegen. Chaotischer geht's in Arms Race zur Sache. Hier erhält jedes Team die gleichen Waffen - und somit die gleichen Voraussetzungen. Die Mannschaft, die mit allen 13 Wummen mindestens drei Kills verzeichnet, gewinnt das Match. Dabei drückt uns das Spiel alle paar Minuten eine andere Waffe in die Hand.

    Im Versus-Modus duellieren wir uns in verschiedenen Spielvarianten gegen andere Spieler. Im Versus-Modus duellieren wir uns in verschiedenen Spielvarianten gegen andere Spieler. Quelle: PC Games Der Dodgeball-Modus erinnert hingegen an eines der Lieblingsspiele vieler Sportlehrer: Völkerball. Klar, Bälle werfen wir hier natürlich nicht. Stattdessen geht es gewohnt bleihaltig zur Sache. Schießt uns ein Gegenspieler ab, müssen wir erst einmal zuschauen. Ballert eines unserer Teammitglieder einen Gegner vom Bildschirm, dürfen wir wieder am Gefecht teilnehmen. Durch die schnellen Spielerwechsel ergibt sich bei Dodgeball ein durchaus dynamischer Spielverlauf. Nicht selten wurde aus einer vermeintlichen Niederlage noch ein Sieg erzwungen - selbst 1:5-Rückstände lassen sich noch aufholen. Dann ist das Gegröle unter Teamkameraden natürlich riesig. Ganz klar: Die Mehrspieler-Duelle machten uns am meisten Spaß. Mysteriös. Brutal. Vertraut. In Gears of War 4 steckt Gears of War. Nicht mehr und nicht weniger.

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Gears of War 4
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http://www.videogameszone.de/Gears-of-War-4-Spiel-55621/Specials/Horde-30-Versus-und-Kampagne-gespielt-1207801/
19.09.2016
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