Der Kenia-Kurs bietet mit Dschungel, Wasserfall und Wüste viel Abwechslung.
Warum Rallyefahrer Afrika so lieben, kann nur vermutet werden. Wahrscheinlich, weil die Straßen nirgends auf der Welt so schlecht sind, die der ehemaligen DDR einmal ausgenommen. Genau die richtige Umgebung also, um durch Schlaglöcher zu fahren und mit null Bodenhaftung um die Kurven zu sliden. GTC Africa bietet 19 Rundkurse auf dem schwarzen Kontinent. Ob nun in Südafrika, Tansania oder Ägypten, überall erwarten Sie anspruchsvolle und abwechslungsreiche Strecken niederster Straßenqualität, die bis auf die ersten beiden freigefahren werden müssen. Auch das Wagenangebot ist zunächst beschränkt, erhöht sich aber im Verlauf einer Meisterschaft angenehm. Neben Einzelrennen wartet ein Challenge-Modus mit elf weiteren Strecken auf ambitionierte Fahrer. Dort gilt es dann so unmögliche Aufgaben zu erfüllen, wie Gegner mit einer halben Runde Rückstand einzuholen. Überhaupt ist der Schwierigkeitsgrad äußerst hoch. Wenn Sie wenigstens Zweiter werden wollen, dürfen Sie sich keinen größeren Fehler erlauben. Wem aber ein Rennspiel nicht hart genug sein kann, den erwartet bei GTC Africa eine echte Herausforderung mit großartiger Grafik. Die Landschaft ist hübsch anzuschauen, auch wenn dafür meist keine Zeit ist. An den Wagen fallen das fehlende optische Schadensmodell und der unangebrachte Glanzeffekt negativ auf. Am Rande sei erwähnt, dass der Ladebildschirmen nebenbei über Sehenswürdigkeiten des jeweiligen Landes informiert. Da soll noch mal einer sagen, Videospielen bildet nicht.
Bildergalerie: GTC Africa
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