Fragile Dreams Farewell Ruins of the Moon im Test für Wii: Eine Welt am Abgrund und ein Junge auf der Suche nach Antworten
TestFragile Dreams Farewell Ruins of the Moon klingt interessant, doch ob es sich gegen die starke Konkurrenz behaupten kann? Das verraten wir euch in unserem Test!
Wirklich gut erzählte Geschichten sind gar nicht so leicht zu finden. Und eine gute Präsentation auf der Wii noch viel weniger! Doch mit Fragile Dreams erwartet uns ein erzählerischer Leckerbissen. Und das, obwohl wieder einmal alles in einer sterbenden Welt beginnt …
Düster und stimmungsvoll
Skurril: Seto trifft im Laufe der Geschichte auf die verrücktesten Charaktere.
Ihr schlüpft in die Rolle von Seto, einem Jungen, der ohne Eltern bei seinem ebenfalls kürzlich verstorbenen Ziehvater aufwuchs. Auf der Suche nach etwas Nützlichem durchstöbert ihr die Räumlichkeiten des Vaters - und trefft prompt auf ein großes Monster mit einer Maske. Nachdem ihr es vertrieben habt, findet ihr einen Brief eures verstorbenen Ziehvaters. Darin bittet er euch, den "leuchtenden Turm", eines der letzten intakten Gebäude eurer Welt, aufzusuchen, um Überlebende einer verheerenden Katastrophe zu finden. Natürlich fragt ihr euch nun: Welche Katastrophe? Und was hat es mit den Überlebenden auf sich? Wer ist das mysteriöse Mädchen, auf das ihr ständig trefft? Wieso gibt es so oft Erdbeben und warum könnt ihr Geister sehen? Mit all diesen Fragen im Kopf macht ihr euch mit Seto auf den Weg, Antworten zu finden - und erlebt dabei eine erzählerische Meisterleistung! Mit eurer Taschenlampe im Gepäck, die ihr mit dem Pointer der Wii-FB ausrichtet, lauft ihr nun durch dunkle Wälder, alte Bahnhöfe, Einkaufszentren und allerhand andere Orte, immer auf der Suche nach anderen Überlebenden und nützlichen Gegenständen. Euer erster Begleiter wird ein persönlicher Computer, der euch ständig mit Informationen über eure Umgebung auf dem Laufenden hält. So lernt ihr, Geister mittels der Taschenlampe sichtbar und angreifbar zu machen. Mit eurem Bambusschwert oder anderen Waffen setzt ihr euch dann gegen diese in Echtzeitkämpfen zur Wehr! Doch nicht nur darin machen euch Geister zu schaffen - auf einer Toilette schießen beispielsweise aus einem Spiegel plötzlich Arme heraus!
Gefährliche Gegend: Es gibt nach der Katastrophe vielleicht nicht mehr viele Menschen auf der Welt - dafür aber umso gemeinere Monster!
Wundervolles Design
Gruselig: Immer wieder lauern euch Geister auf und erschrecken euch!
Auf eurer Reise seht ihr immer wieder kleine Glühwürmchen, die wichtige Dinge markieren, mit denen ihr dank des Pointers interagieren könnt. Jeden Gegenstand dürft ihr dann in eurem Inventar frei anordnen, um mehr Platz zu schaffen. Findet ihr alte Gegenstände wie ein Plastikentchen, so könnt ihr an von euch entzündeten Lagerfeuern den Geschichten lauschen, die in diesen Objekten enthalten sind. Dadurch bekommt ihr nicht nur interessante Infos über eure eigene Geschichte, sondern erfahrt im Spielverlauf mehr und mehr über die geheimnisvolle Katastrophe. Die Sprachausgabe von Fragile Dreams ist brillant und der Soundtrack ist ebenfalls ohnegleichen. Die gesungenen sowie die orchestralen Melodien untermalen jede Situation perfekt! Doch die Kamera lässt euch manchmal im Stich, wodurch ihr in den Kämpfen oder bei Rätseln die Übersicht verliert. Abgesehen davon ist die Steuerung insgesamt ganz gut gelungen. Wer also Wert auf eine tief gehende Story mit interessanten Charakteren, gelungenen Sequenzen und einer tollen Sprachausgabe legt, wird über diese kleineren Mängel hinwegsehen können und darf sich somit auf ein tolles Spielerlebnis freuen!
Screenshots aus unserem Test zu Fragile Dreams:
