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  • For Honor in der E3-Preview: Kampagne angespielt
    Quelle: Ubisoft

    For Honor: Anspruchsvolle, unterhaltsame Action mit gelungenem Kampfsystem und toller Technik

    Mit For Honor überraschte Ubisoft auf der E3 im vergangenen Jahr viele Spieler: Ein anspruchsvolles Kampfsystem, tolle Optik und der - für den Publisher - ungewöhnliche Verzicht auf eine offene Spielwelt sorgten für viel Lob. Nun durften wir erstmals die Kampagne ausprobieren.

    Im vergangenen Jahr waren wir bereits voll des Lobes für For Honor, als wir es das erste Mal selbst ausprobieren durften; damals stand uns jedoch nur der Mehrspielermodus des Abenteuers offen. For Honor bot aber auch da schon alle Qualitäten, die es auch in diesem Jahr vorzuweisen hat: In Gestalt eines kampferprobten Kriegers stellen wir uns in zahlreichen Gefechten gefährlichen Widersachern. Das besondere: Mit stupidem Knöpfchengedrücke kommen wir hier nicht weiter. Stattdessen gilt es, taktisch vorzugehen. Per Druck auf die linke Schultertaste - wir spielten mit einem Gamepad - aktivieren wir unsere Block-Position, mit der wir uns in drei verschiedene Richtungen hin absichern können, indem wir den rechten Analogstick in die jeweilige Richtung halten. Drücken wir zusätzlich noch die rechte hintere Schultertaste, greifen wir in die entsprechende Richtung mit einem starken Angriff an, die vordere rechte Schultertaste löst den leichten Angriff aus. Zusätzlich haben wir die Möglichkeit, eine Ausweichrolle auszuführen, per Druck auf einen Front-Button den Block eines Gegners zu durchbrechen und die Umgebung zu unserem Vorteil zu nutzen. Ein mit Holzpfählen übersätes Brett wird einem starken Widersacher beispielsweise schnell zum Verhängnis, wenn wir ihn mit Karacho dagegen schubsen.

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    For Honor: Kampagne im Hands-on von der E3 - "Wahnsinng spaßig!"
    Spielecover zu For Honor
    For Honor

    Decken und Draufhauen

    Das Kampfsystem ist schnell zu verstehen, aber schwer zu meistern. Spätestens, wenn wir einem mächtigen, schnellen Gegner mit einer ordentlichen Menge Lebensenergie gegenübersehen, wird das korrekte Reagieren zu einer echten Herausforderung, bei der man ohne Übung sehr schnell aus dem Rhythmus aus Angriff und Verteidigung geraten kann. Das geschah uns in den zwei Demo-Levels, in denen wir die Kampagne des Abenteuers erstmals ausprobieren durften, häufig. So ein Kampf kann gut und gerne eine Minute oder länger in Anspruch nehmen, von noch deutlich umfangreicheren Boss-Kämpfen ganz zu schweigen. Nach einem besonders schwer errungenem Sieg sorgen die brutal animierten Exekutions-Manöver für diabolische Befriedigung: Da schlagen wir einem Feind kurzerhand den Kopf ab oder machen andere, nicht allzu humane Dinge mit ihm. Wenn wir auf einem Vorsprung über einem nichtsahnenden Widersacher stehen, steht es uns auch frei, ihm still und heimlich von oben in eine gespaltene Persönlichkeit zu verwandeln. Keine Frage: For Honor ist ziemlich brutal, wenn auch bei Weitem nicht auf einer Stufe mit Gewaltorgien wie Doom oder Dead Space.

    Allein gegen alle

    For Honor: Neue Screenshots aus dem Schlachten-Spektakel (8) For Honor: Neue Screenshots aus dem Schlachten-Spektakel (8) Quelle: Ubisoft Wenn wir selbst einmal dem virtuellen Ende nahe sind, helfen uns diverse, aufsammelbare Helferlein weiter; ein Lebensenergie-Trank rettet uns in brenzligen Situationen vor dem Ableben, Buffs und andere Tränke erhöhen zum Beispiel kurzzeitig unsere Angriffskraft oder unsere Geschwindigkeit. Diese klauben wir auf unserem Weg durch die Levels auf; meist gilt es einfach auf einem recht linearen Pfad von Gefecht zu Gefecht und schlussendlich zum Ende des jeweiligen Abschnitts zu gelangen. Neben den "richtigen" Gegnern warten auch noch etwas weniger herausfordernde Feinde auf uns: Regelmäßig stehen wir Feindesgruppen von zehn oder mehr Mann gegenüber, die über deutlich weniger Lebensenergie, Angriffskraft und defensives Talent verfügen und mähen uns mit wenigen Schlägen unserer Waffe zum Sieg. Das erinnert ein wenig an die Massenschlachten der Dynasty Warriors-Reihe, artet aber niemals dermaßen aus und fühlt sich ohnehin mehr wie ein Lückenfüller zwischen den richtigen, anspruchsvollen Auseinandersetzungen an.

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    For Honor: Gameplay-Video - 10 Minuten Wikinger-Action
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    For Honor

    Mit Schwert, Schild und ohne Melone

    Insgesamt durften wir in unserer Anspiel-Session zwei Levels spielen, in denen wir auch in die reichlich absurde Prämisse des Spiels eingeführt wurden: Wikinger, Ritter und Samurais führen einen Krieg gegeneinander, weil sie durch eine bösartige magische Kraft dazu veranlasst werden - oder so ähnlich. Ist im Grunde auch egal, denn auf einer tiefgründigen Erzählung liegt der Fokus der Entwickler eindeutig nicht. Vielmehr ist wohl davon auszugehen, dass irgendjemand bei Ubisoft auf einmal die Idee hatte, Wikinger, Ritter und Samurai gegeneinander kämpfen zu lassen - und warum auch nicht?

    Drei Helden, eine Art, zu kämpfen

    For Honor: Neue Screenshots aus dem Schlachten-Spektakel (6) For Honor: Neue Screenshots aus dem Schlachten-Spektakel (6) Quelle: Ubisoft Im Verlauf der Kampagne werden wir an vorgegeben Stellen die Kontrolle über einen Helden der jeweiligen Fraktion übernehmen und uns dann mit diesen durch das entsprechende Level schnetzeln. In der Tutorial-Mission steuerten wir einen Ritter, danach durften wir in einer späteren und etwas härteren Mission erstmals in Gestalt eines Wikingers ran. An der grundsätzlichen Kampf- und Bewegungssteuerung ändert der Charakterwechsel nichts - lediglich Waffen, Spezialmanöver wie die Finishing Moves und Beweglichkeit unterscheiden sich. Als Nordmann mit einer kiloschweren Axt im Gepäck kämpft es sich eben deutlich langsamer denn als Ritter mit vergleichsweise leichtem Schwert.

    For Honor erscheint am 14. Februar 2017 in Europa, und wie schon im vergangenen Jahr zählt es zu den interessantesten Spielen im Ubisoft-Repertoire. Anstatt uns in die zigste offene Spielwelt zu schicken und sie mit unterhaltsamen aber im Kern anspruchslosen Gameplay-Elementen zu garnieren, wird hier anscheinend versucht, die Gruppe der etwas versierteren Spielernaturen anzusprechen, die etwa auch an Dark Souls ihre Freude hat. Ob der Versuch aufgeht, wird sich noch zeigen - das Potenzial dafür sehen wir auf jeden Fall.

    03:51
    For Honor: Martialischer Cinematic-Trailer zum Mittelalter-Spektakel
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    For Honor
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For Honor
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http://www.videogameszone.de/For-Honor-Spiel-55721/Specials/Preview-Kampagne-angespielt-1198670/
15.06.2016
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2016/06/For-Honor-Screenshots-E3-007-pc-games_b2teaser_169.jpg
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