Fire Emblem: The Sacred Stones
Waffenvarianten lassen den Strategiegehalt noch einmal ansteigen.
Heimtücke im Königreich Magvel: Aus unerfindlichen Gründen werden die Bewohner von Renais plötzlich Opfer eines Überfalls des benachbarten Landes Grado. In der Ritterrüstung zweier patriotischer Thronfolger, Ephraim und Eirika, nehmt ihr es schließlich mit dem Anrainer auf und leitet damit ein Schwertgerassel erster Güte in die Wege. En garde!
Es war einmal
Brandneue Charaktere stehen im Mittelpunkt des mehr als 20 Kapitel umfassenden Taktik-Rollenspiels. In der Tradition der Vorgänger dirigiert ihr eure Einheiten rundenbasiert über den Bildschirm und macht euch in den Einführungskapiteln mit der Spielmechanik vertraut. Anfänger bekommen ein nützliches In-Game-Handbuch spendiert, außerdem schaltet ihr mit der R-Taste jederzeit Informationen über Terrain und Charaktere hinzu.
Angelpunkte des Spiels sind so genannte Waffen- und Magie-Dreiecke, die bereits im letzten Fire Emblem-Teil zum Einsatz kamen: Diese Abhängigkeitsgrundsätze beruhen auf dem Schere-Stein-Papier-Prinzip und maßregeln Offensiv- und Defensivwirkung der Waffen und Zaubersprüche. Ausufernde Textdialoge, die sich aber jederzeit überspringen lassen, treiben die Story voran und lassen die liebevollen Charaktere dem Spieler richtig ans Herz wachsen.
Nach dem ersten Drittel dürft ihr sogar entscheiden, welchem Charakterpfad ihr folgen wollt, und leitet damit zwei unterschiedliche Handlungsstränge mit überraschenden Wendungen ein. Praktisch: Auf der neuen Oberweltkarte steuert ihr schon recht früh den Turm von Valni an, in dem ihr die Erfahrungspunkte eurer Recken auch außerhalb der Missionsarenen steigern dürft. Da serientypisch besiegte Charaktere eurer Truppe nicht mehr regeneriert werden können, sind Strategie-Kenner wieder einmal bestens motiviert, möglichst heil vom Schlachtfeld zu ziehen. Die charakterstarke Story lässt so schnell nicht los!