Final Fantasy IV
Der Game Boy bekommt spätestens mit dieser Umsetzung einen Ehrenplatz bei Retrofreunden.
Kämpfe sind natürlich wie immer an der Tagesordnung in Final Fantasy - meistens mit mehr als einem fetten Monster gleichzeitig.
Square Enix und Nintendo erhören die Rufe der Fans! Nach der erfolgreichen Reinkarnation der beiden ersten Teile von Final Fantasy gibt es jetzt die Umsetzung des ersten SNES-Teils der berühmten Rollenspiel- Serie: Final Fantasy IV. Wer nun den dritten Teil schmerzlich vermisst, der sei getröstet, denn Final Fantasy III wird in stark aufgebohrter Form zu einem späteren Zeitpunkt für den DS erscheinen. Die bereits verfügbare US-Version des vierten Teils haben wir schon einmal in unseren SP geschmissen und geben einen kurzen Ausblick, was sich geändert hat und was gleich geblieben ist.
Altes und Neues
Wer von euch schon einmal die Gelegenheit hatte, das SNES-Original oder die PSone-Umsetzung des Klassikers zu spielen, dem sei gesagt, dass die Grafik in FF IV noch einmal leicht verbessert wurde. Aber nicht nur die zeitgemäße Grafik ist der Grund dafür, dass man Final Fantasy IV seine 15 Jahre, die es mitt-lerweile auf dem Buckel hat, nicht ansieht.
Das Spiel fesselt allein durch die ausgefeilte Story um Ritter Cecil, der als ehemaliger königlicher Ritter nun gegen seinen alten Arbeitgeber zu Felde zieht. Der früher gütige König ist hinter mysteriösen Kristallen her, für die er auch über Leichen geht. Die komplexe Geschichte war damals revolutionär und einzigartig in der noch jungen Videospielgeschichte.
Damit sich aber die polierte Neuauflage auch für Spieleveteranen noch lohnt, spendiert Square Enix dem Titel neben kleinen Detailverbesserungen zwei neue Dungeons und Nintendo der hiesigen Version deutsche Bildschirmtexte --hurra!
Noch eine gute Nachricht für beinharte Final Fantasy-Fans: Teil V und VI sind, zumindest für Japan und USA, schon für den Game Boy angekündigt. Wir hoffen auch hier auf einen baldigen Europa-Termin.