Final Fantasy Crystal Chronicles

Test

In Bewegung sehen die brillanten Spiegelungen auf den Steinen einfach nur genial aus. In Bewegung sehen die brillanten Spiegelungen auf den Steinen einfach nur genial aus. Zu Zeiten des NES und SNES hatten Fans der beliebten Rollenspiel-Serie, die Besitzer eines der beiden Geräte waren, noch gut lachen. Mit insgesamt sechs Teilen für beide Systeme war die Auswahl an fesselnden Geschichten durchaus großzügig. Leider änderte sich die Situation mit Erscheinen der Sony PlayStation und Final Fantasy-Fans mussten umsatteln. Bis jetzt hat sich nichts an diesem Zustand geändert, auch wenn Final Fantasy: Crystal Chronicles nun weltweit für den GameCube erhältlich ist.

Von Kristallen und Karawanen
Schauplatz der aktuellen Geschehnisse ist eine Welt, in der das Leben nicht gerade einfach ist. Eine mysteriöse Substanz, Miasma genannt, die einfach überall vorhanden ist, sorgt bei ungeschütztem Kontakt dafür, dass man recht schnell das Zeitliche segnet. Den einzigen Schutz vor diesem teuflischen Nebel bieten Kristal-le, die jedes Dorf und jede Stadt mit einer schützenden Aura umgeben. Der Haken an der sonst recht gut funktionierenden Sache ist die geringe Lebensdauer der Kristalle. Jedes Jahr müssen sie mit Myrrhe, welche auf speziellen Bäumen zu finden ist, gereinigt werden. Das Herankarren dieser Substanz ist die Aufgabe von jungen Frauen und Männern aus dem jeweiligen Ort. Nach der sehr schön in Szene gesetzten Eröffnungssequenz gibt man seinem Heimatdorf einen Namen. Bei der Auswahl des Charakters stehen dem Spieler zwei Geschlechter (männlich und weiblich), vier Rassen (Clavat, Lilty, Yuke und Selkie) und jeweils vier unterschiedliche Erscheinungsformen zur Verfügung. Wie zu erwarten war, sind die Unterschiede zwischen den vier Rassen nicht nur auf das Äußerlichebeschränkt. So hat jede Spezies ein Spezialgebiet und eine charakteristische Eigenschaft. Die Clavats sind zum Beispiel im defensiven Bereich stark und besitzen weiterhin eine hohe Resistenz und Talente im Bereich der Magie. Wer Lust dazu hat, kann seine Karawane mit bis zu acht Mitgliedern besetzen.

Aller Anfang ist schwer
Nach einer rührenden Abschiedsszene im Heimatdorf macht sich der Spieler auf, das erste Jahr des Spieles hinter sich zu bringen. Dazu bewegt er auf der Landkarte seine Kristall-Karawane auf vorgegebenen Wegen von einer Station zur nächsten. Noch bevor man überhaupt einen Dungeon ansteuern kann, wird man Zeuge einer Zufallsbegegnung, die sich als Tutorial entpuppt. Hier werden dem Spieler sämtliche Informationen zu der Welt von Final Fantasy: Crystal Chronicles präsentiert. Neben Erklärungen zum Miasma, den Kristallen und den Myrrhebäumen wird auch geschildert, was es mit dem Kristallkelch auf sich hat. Dieses Gefäß ist das Transportmittel für die Myrrhe und zugleich schützt es die Reisenden vor dem tödlichen Miasma. Getragen wird der Kelch entweder von dem Hauptcharakter oder von Mogu, einem kleinen, fliegenden Mogry. Diese kleinen Wesen sind gegen die Miasma-Substanz immun und für den Briefverkehr zwischen der Hauptfigur und ihrer Familie zuständig. Das Kampf- und Magiesystem wird in kleinen Trainingseinheiten mit simplen Gegnern erklärt und lässt nach dieser Übung keine Fragen offen.

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