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  • Final Fantasy VII: Dirge of Cerberus

    Action pur! Nicht überall wo Final Fantasy draufsteht, ist eben auch Final Fantasy drin.

    Die Schießereien sind kurzweilig, werden aber schnell monoton.
BILD: PLAYZONE Die Schießereien sind kurzweilig, werden aber schnell monoton. BILD: PLAYZONE Square Enix frönt weiter der Experimentierfreudigkeit. Bereits Final Fantasy X-2 hat einige Spieler ob der eher ausgefallenen Präsentation verschreckt - mit Dirge of Cerberus, einem Ableger des Rollenspielklassikers Final Fantasy VII, geht man noch einen Schritt weiter. Zwar sammelt man für besiegte Feinde Erfahrungspunkte, durch die der Charakter erstarkt, im Kern handelt es sich bei diesem Titel aber um einen waschechten Shooter.

    Auch auf ein Wiedersehen mit Cloud & Co. sollten Sie sich nicht allzu sehr freuen. Zwar haben die alten Haudegen allesamt einen Gastauftritt, dieser beschränkt sich aber auf wenige Zwischensequenzen und den Abspann. Lediglich das Katzenwesen Cait Sith darf man einmal in einer Stealth-Mission steuern, aber selbst diese dauert nur wenige Minuten. Im Rampenlicht steht einzig und allein Vincent Valentine, ein verschwiegener Vampir mit Vorliebe für großkalibrige Waffen.

    Valentin(e)stag

    Unsere Schrotflinte wird diese Herrschaften das Fürchten lehren.
BILD: PLAYZONE Unsere Schrotflinte wird diese Herrschaften das Fürchten lehren. BILD: PLAYZONE Wenn Sie kein Wort dieser Einleitung verstanden haben, sollten Sie lieber gleich weiterblättern. Denn wer den Namen Vincent Valentine noch nie gehört und von Shinra und Mako keine Ahnung hat, wird kaum Spaß mit Dirge of Cerberus haben. Etwas "Vorbildung" ist unumgänglich, um die eigentliche Faszination des Spiels, den Werdegang des Protagonisten, zu verstehen. Verknüpft werden die zahlreichen Storysequenzen und Rückblenden mit kurzweiligen Action-Abschnitten, in denen Sie den Hauptcharakter aus einer Verfolgerperspektive steuern. Aber genau hier liegt auch das Problem, das sich für Spieler auftut, die mit der Story und den Charakteren nicht vertraut sind. Das Gameplay ist nämlich recht unspektakulär geraten.

    Ballerspaß für Zwischendurch

    Das Wiedersehen mit Squall & Co. währt nicht lange 
BILD: PLAYZONE Das Wiedersehen mit Squall & Co. währt nicht lange BILD: PLAYZONE Man kann den Entwicklern nicht vorwerfen, dass sie sich keine Mühe gegeben hätten. So ist die Möglichkeit, seine eigenen Waffen zusammenzubauen, ein cooles Feature. Durch gefundene oder gekaufte Zubehörteile stöpseln Sie sich einen Ballermann ganz nach Ihrem Geschmack zusammen. Opfern Sie Durchschlagskraft für eine hohe Feuerrate oder ist Ihnen eine ordentliche Reichweite am wichtigsten? Insgesamt gibt es drei Slots, sodass Sie eine für jede Situation geeignete Kanone bauen können. Mit einem Tastendruck wechseln Sie dann im Spiel die Waffen.

    Auch für Langzeitmotivation ist gesorgt. In den Levels gibt es neben optional erreichbaren Missionszielen versteckte Items zu finden, die Videosequenzen, den Soundtrack und eine Bildergalerie freischalten. Zudem gibt es über 40 teilweise sehr fordernde Bonusmissionen, die europäische Spieler im Gegenzug für den fehlenden Online-Modus spendiert bekommen. Das alles funktioniert gut, wirkt dabei aber dennoch stets etwas altbacken. Und so unterschiedlich die Levels auch gestaltet sind, das Vorgehen ist stets das Gleiche und wird schnell monoton.

    Gut, aber unspektakulär

    BILD: PLAYZONE BILD: PLAYZONE Auch die Zwischensequenzen lockern das Spielgeschehen kaum auf, eher im Gegenteil. Beinahe viertelstündige Videos sind keine Ausnahme, sondern die Regel. In den etwa acht bis zehn Stunden, die man für den ersten Durchgang benötigt, ist man daher weit weniger mit dem eigentlichen Spiel beschäftigt. Genre-Kollegen wie Devil May Cry oder Onimusha sind da weitaus besser und rasanter inszeniert. Auch technisch ist Dirge of Cerberus ordentlich, aber keine echte Konkurrenz für unsere Referenz-Titel.

    Die Charaktere sehen gut aus und die Zwischensequenzen sind - typisch Square Enix - allererste Klasse. Dem stehen allerdings teilweise triste Umgebungen gegenüber. Und während die englischen Sprecher sehr gut gewählt sind, wirkt die Hintergrundmusik teilweise deplatziert. Jazz ist eben nicht die optimale Begleitmusik für actionreiche Schusswechsel. Richtig cool kommt dafür der letzte Level rüber, der mit einem Song des japanischen Rockers Gackt unterlegt wurde.

    Final Fantasy 7: Dirge of Cerberus (PS2)

    Spielspaß
    71 %
    Grafik
    8/10
    Sound
    8/10
    Multiplayer
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Neues Futter für FF VII-Fans
    Ordentliche Langzeitmotivation
    Monotone Action-Sequenzen
    Sehr langsam inszeniert
    Fazit
    Netter Ballerspaß für FF-Fans. Wer sich im Action-Genre auskennt, kann auf diesen Titel aber verzichten.
  • Final Fantasy 7: Dirge of Cerberus
    Final Fantasy 7: Dirge of Cerberus
    Publisher
    Square Enix
    Developer
    Square Enix
    Release
    17.11.2006
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Final Fantasy VII: Dirge of Cerberus
Final Fantasy VII: Dirge of Cerberus
http://www.videogameszone.de/Final-Fantasy-7-Dirge-of-Cerberus-Spiel-132/Tests/Final-Fantasy-VII-Dirge-of-Cerberus-521000/
03.11.2006
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2006/11/PSZone_12_06_Dirge_of_Cerberus_01.jpg
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