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  • Final Fantasy 14 A Realm Reborn Preview: Himmelweiter Unterschied zur Urfassung

    Vor drei Jahren startete Square Enix das Online-Rollenspiel Final Fantasy 14 und scheiterte damit gnadenlos. Unter dem Namen A Realm Reborn versucht es das Team von Naoki Yoshida mit einer runderneuerten Version des MMOs für PC und PS3 in diesem Jahr erneut. Wir waren bei Square Enix in London und haben uns Final Fantasy 14 A Realm Reborn angeschaut und waren doch überrascht.

    Naoki Yoshida, Game Director von Final Fantasy 14 A Realm Reborn, ist vom typischen Bild eines japanischen Geschäftsmannes so weit entfernt, wie es nur geht. Mit seinen Designerjeans, seinem lässigen Hemd, seinen völlig abgefahrenen Ringen und seiner durchgestylten Gel-Frisur könnte er glatt als real gewordener Protagonist aus einem Final Fantasy durchgehen. Und wie ein FF-Protagonist hat auch er eine richtig schwere Aufgabe vor sich.

    Denn als Director und Produzent von Final Fantasy 14 Online: A Realm Reborn liegt es an Yoshida-san, den Karren des 2010 auf dem PC gnadenlos gefloppten Online-Rollenspiels aus dem Dreck zu ziehen und den Titel in einer grunderneuerten Version 2013 zum Erfolg zu führen. Und das sowohl auf PC als auch PS3. Während unseres Besuchs bei Square Enix in London, erklärt Yoshida-san, warum man trotz des Rückschlags am Ball bleibt: "Final Fantasy ist unsere wichtigste Marke bei Square Enix. Wenn es um diese Reihe geht, geben wir absolut nie auf! Es steht auf der Prioritätenliste unserer japanischen Entwicklerteams bei Square Enix derzeit an erster Stelle." Starke Worte.

    Final Fantasy 14 A Realm Reborn Final Fantasy 14 A Realm Reborn Quelle: Square Enix Alles auf Anfang

    Doch bei Worten allein beließ man es nicht. Während einer umfangreichen Präsentation, verschaffte uns Yoshida-san einen guten Eindruck darüber, wie ernst es Square mit der Grundsanierung tatsächlich ist. Dabei ging das Entwicklerteam so ziemlich jeden Aspekt der Urfassung an. Story und Quests wurden von Grund auf neu erarbeitet, die Grafik hat einen deutlichen Satz nach vorne gemacht, die Kämpfe sind nicht mehr so zäh wie in der Ursprungsfassung und das Interface hat ebenfalls eine Neuauflage erfahren.

    Viel Mühe investiert man zudem in die Überarbeitung der Spielwelt. Die bot in der Erstauflage von FF 14 zu wenig Freiheit und ließ Atmosphäre vermissen. Daher ging Square auch hier ans Reisbrett zurück, gestaltete viele Gebiete neu und hauchte der Welt im Allgemeinen mehr Leben ein. Das Resultat konnten wir in mehreren Videos bestaunen, die einen Vorher-/Nachher-Vergleich einiger Areale zwischen FF 14 Version 1.0 und dem neuen A Realm Reborn zeigten. Selten haben wir solch einen himmelweiten Unterschied zu Gesicht bekommen! Dieser positive Eindruck festigte sich, als wir im Anschluss an die Präsentation zwei Stunden lang selbst an die PC-Fassung ran durften und mit unserem frisch im Charaktereditor erschaffenen Lalafell-Beschwörer das Startgebiet unsicher machten.

    04:28
    Final Fantasy 14: A Realm Reborn - Video stellt die Erkundung der Welt vor
    Spielecover zu Final Fantasy 14: A Realm Reborn
    Final Fantasy 14: A Realm Reborn

    Auf Nummer Sicher

    Ein paar weitere Erkenntnisse von unserem kurzen Aufenthalt in der Welt von ARR: Anders als in der Urfassung sind die Spielmechaniken sowie der Spieleinstieg im Allgemeinen dankenswerterweise nicht mehr so schwer zugänglich wie ein nordkoreanisches Gefangenenlager im Hochgebirge. Immer wenn ihr zum ersten Mal auf ein Feature stoßt, taucht ein Tooltipp-Symbol auf, mit dem ihr auf Wunsch eine Erklärung erhaltet. Außerdem wird man mit Quests zugeschmissen, von denen die meisten genretypisch Monsterjagd- und Sammelaufträge sind.

    Final Fantasy 14 A Realm Reborn Final Fantasy 14 A Realm Reborn Quelle: Square Enix Die Kämpfe verlaufen nach dem gleichen Muster wie in den meisten am PC etablierten Online-RPGs, ergo passiv. Ihr steht mit eurer Figur also die meiste Zeit im Kampf rum, drückt die entsprechenden Tasten für Attacken oder Zaubersprüche und wartet, bis die Cooldownzeiten vorbei sind. Aktives Ausweichen oder Blocken gibt es nicht. Mit ARR wird Square das Online-Rollenspiel-Rad also keineswegs neu erfinden. Es geht viel eher darum, den Final Fantasy Fans ein MMORPG zu bieten, das auf Spielmechaniken setzt, die die Spieler von diesem Genre erwarten.

    Über Grenzen hinweg

    Auf einen fixen Veröffentlichungstermin wollen sich die Entwickler übrigens nicht einlassen. Das Spiel soll nicht nochmals unfertig auf den Markt kommen. Wann genau in diesem Jahr ARR erscheinen soll, hängt maßgeblich davon ab, wie die mehrphasige Beta verläuft, die am 25. Februar zunächst nur auf PC startet. Die PS3-Spieler dürfen in der dritten von insgesamt vier geplanten Beta-Phasen hinzustoßen. Und das ist in diesem Fall sogar wörtlich zu verstehen, denn ARR soll vollständiges Crossplattform-Play bieten.

    PC- und PS3-Spieler werden sich also die gleichen Server teilen und miteinander Abenteuer bestreiten können. Sogar die Spieleraccounts sind plattformübergreifend. "Wenn ihr im Wohnzimmer an der PS3 spielt und eure Mutter euch auf euer Zimmer zum Lernen schickt, könnt ihr einfach am PC weiterspielen", scherzt Yoshida. Außerdem verriet er uns, dass Square auf ein klassisches Bezahlmodel mit Monatsgebühren setzen wird und sich die Entwickler schon seit einiger Zeit intensive Gedanken über Endgame-Spielinhalte machen. Weitere Infos und News zu Final Fantasy 14 A Realm Reborn erhaltet ihr wie immer auf unserer umfangreichen Themenseite.

    13:42
    Final Fantasy 14: A Realm Reborn - Die Steuerung per Gamepad erklärt
    Spielecover zu Final Fantasy 14: A Realm Reborn
    Final Fantasy 14: A Realm Reborn
  • Final Fantasy 14: A Realm Reborn
    Final Fantasy 14: A Realm Reborn
    Publisher
    Square Enix
    Developer
    Square Enix
    Release
    27.08.2013

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Final Fantasy 14: A Realm Reborn
Final Fantasy 14 A Realm Reborn Preview: Himmelweiter Unterschied zur Urfassung
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http://www.videogameszone.de/Final-Fantasy-14-A-Realm-Reborn-Spiel-16140/News/Final-Fantasy-14-A-Realm-Reborn-Preview-1056713/
21.02.2013
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