Final Fantasy 13 - fast schon ein Test: Riesige Vorschau mit allen Details zu ATB-System, Grafik und Gameplay
Während sich japanische Fans schon seit dem 17. Dezember im neuen Rollenspielepos von Square Enix austoben dürfen, muss sich die deutsche Fangemeinde noch bis zum März gedulden. Dann können wir euch auch unseren Test zu Final Fantasy 13 präsentieren. Wir wollen euch jedoch nicht länger auf die Folter spannen, daher haben wir die knackfrische japanische Originalversion von Final Fantasy 13 importiert und ausführlich gespielt, um euch mit Informationen zu versorgen. Denn wir wissen, die Erwartungen an Square Enix sind riesig: Fans hoffen auf ein episches Rollenspiel mit grandiosen Zwischensequenzen, einprägsamen Charakteren und faszinierender Spielwelt, so wie sie Square Enix seit Jahren immer wieder auf die Mattscheibe zaubert. Das birgt natürlich nicht nur eine große Aufgabe, sondern auch eine Verantwortung den Fans der Serie gegenüber, auch den dreizehnten Teil in dieser Qualität fortzuführen. Und so viel können wir verraten: Das ist definitiv geglückt!
Dynamisches Duo: Lightnings Bestia Odin sieht nicht nur todschick aus, sie lässt auch verdammt starke Attacken auf ihre Gegner niederregnen.
Hinweis: In der kommenden play³-Ausgabe (03/2010), die am 3. Februar erscheint, füttern wir euch mit weiteren Informationen rund um Final Fantasy 13. Unter anderem haben wir die japanische Version mittlerweile durchgespielt und hatten jüngst sogar die Möglichkeit, die deutsche Version anzuspielen!
FAST WIE IM KINO
Final Fantasy XIII spielt in Pulse, einer neuen und futuristischen Spielwelt. Die Helden der epischen Geschichte sind die ruppige Ex-Soldatin Lightning und der lässige Sunnyboy Snow. Die Handlung gerät ins Rollen, als sich beide aus verschiedenen Gründen auf die Suche nach Lightnings verschwundener Schwester Sera machen. Schon im Intro wird deutlich: Dieses Spiel will neue Maßstäbe in puncto Grafik setzen. Und meist erreichen die Entwickler auch ihr ehrgeiziges Ziel: Die Filmsequenzen - an denen wurde diesmal wahrlich nicht gespart - sind verblüffend gut gemacht! Glaubhafte Charaktermodelle, enorm detaillierte Gesichter mit ausdrucksstarker Mimik, spektakuläre Explosionen, atmosphärische Landschaften und noch mehr konnten wir in unseren zehn Spielstunden bestaunen. Die Geschichte kommt zwar nur langsam in Fahrt, fesselt dann aber mit spannenden Dialogen und interessanten Charakteren. Die enorm detailreiche Spielgrafi k steht den prächtigen Cutscenes dabei in kaum etwas nach, das Spiel wirkt daher optisch wie aus einem Guss. Doch die Optik alleine ist nicht der einzige Grund, wieso Final Fantasy XIII sich weniger wie ein Spiel denn wie ein Film anfühlt: Immer wieder werden auch mitten im Spiel Videosequenzen eingeblendet, die teilweise mehrere Minuten andauern. Gerade in den ersten Spielstunden setzen die Entwickler auf eine Vielzahl solcher sehenswerter, aber eben nicht interaktiver Minifilme. Das fühlt sich anfangs daher ein wenig ungewohnt an, doch lässt man sich erst mal auf das cineastische tische Treiben ein, entpuppt sich Final Fantasy 13 als mitreißende Bildschirm-Erfahrung.
Reif für die Leinwand: Die Zwischensequenzen sind bildgewaltig und schlichtweg atemberaubend. Square Enix hat hier ganz großes Kino geschaffen.
DARF'S AUCH ETWAS SCHNELLER SEIN?
Passend zum Film-Spiel-Mix sind das schnelle Spieltempo und die flüssigen Animationen - besonders im Kampf. Es wirkt, als hätten die Entwickler versucht, überall störende Wartezeit einzusparen, um ein möglich actionreiches und filmartiges Spielerlebnis zu vermitteln. Das ist zwar generell lobenswert, bringt aber auch Fragwürdiges mit sich. Heiltränke zum Beispiel braucht ihr nur in den Kämpfen, aber niemals dazwischen. Warum? Weil die Trefferpunkte nach Kampfende automatisch wieder hergestellt werden! Das dürfte zwar manchem Serienfan sauer aufstoßen, wir jedoch halten diese Änderung für sinnvoll, denn sie entfernt eben einige unnötige Pausen aus dem Spielablauf. Als wirklich lästig empfinden wir jedoch die Tatsache, dass der Bildschirmtod des Gruppenführers sogleich mit einer Game-Over-Einblendung abgestraft wird. Da man immer nur eine Figur aktiv steuert, bedeutet dies nämlich, dass man sich nicht von seinen Mitstreitern wiederbeleben lassen kann, wie von früheren Teilen der Reihe gewohnt. Wieso, Square Enix? Genau diese Game-Over-Momente wirken sich nämlich kontraproduktiv auf den sonst so rapiden Spielfluss aus.
Doch das kommt nur selten vor, und fairerweise sollte man erwähnen, dass wir mit einer Wiederbelebungsoption wohl fast gar nicht ins virtuelle Gras gebissen hätten. Denn wenn überhaupt, dann passierte uns das ohnehin nur bei harten Boss-Fights. Ebenfalls dem hohen Tempo geschuldet ist das durchwachsene Leveldesign. Während unserer zehnstündigen Spielzeit stapften wir lediglich von einer "Schlauchgegend" zur anderen, die höchstens mal kleine Abzweigungen mit Schätzen beinhaltete. Etwas öde! Das Encounter-System orientiert sich indes an Final Fantasy XII: Jederzeit sichtbare Feinde bewegen sich auf den Pfaden und lassen sich auch umgehen, doch nur wenn sie nicht besonders schnell sind. Wagt man sich zu nahe an sie heran, werden sie aufmerksam und stürmen auf euch zu. Kommt es zu einem Kontakt zwischen Held und Gegner, beginnt sofort der Kampf - störende Ladezeiten gibt es praktisch keine im gesamten Spiel! Nur beim Laden eines Spielstandes und sehr selten zwischen den Sequenzen blinkt das Ladesymbol auf, um nur kurze Augenblicke später wieder zu verschwinden. Wohlgemerkt: Keine Ladezeiten, ohne auch nur ein einziges Megabyte auf die Festplatte zu installieren - toll!
Gebrochen: Dank des Schadensboosts im Breakzustand, geht jeder noch so starke Bösewicht locker flockig in die Knie.
MEHR ALS NUR DIE SUMME SEINER TEILE
Temporeich laufen auch die Kämpfe ab. Anders als im Vorgänger kommt diesmal wieder ein ATB-System zum Einsatz, allerdings in einer stark veränderten Form. Vergesst Magie- und Aktionspunkte, vergesst rundenbasierte Kämpfe und vergesst auch die MMO-artigen Gefechte aus Final Fantasy XII: Dieses Kampfsystem ist neu, angenehm anders und vor allem schnell! Wie es funktioniert und warum es uns so gut gefällt, das erklären wir euch auf der zweiten Seite des Artikels. Grundsätzlich laufen die taktischen Auseinandersetzungen zwar in Echtzeit ab, doch die Spielmechanik überforderte uns dabei zu keinem Zeitpunkt. Zum einen steuert ihr nur den Gruppenführer selbst, die anderen Mitstreiter übernimmt die KI. Zum anderen werdet ihr nicht einfach ins kalte Wasser geworfen, denn viele Spielelemente werden erst im Verlauf der Handlung freigeschaltet. So habt ihr Zeit, alles in Ruhe zu erlernen und auszuprobieren. Über das Wechseln von Kampfmitgliedern oder die Wahl eines Anführers, so wie es früher in Final Fantasy der Fall war, verliert ihr ebenso keine Gedanken, denn diese Dinge gibt euch die Spielhandlung fest vor.
Das fühlt sich zwar erst mal unflexibel an, unterstreicht aber den etwas lineareren und damit auch schnelleren Aufbau des Spiels. Zudem finden die Charakterwechsel häufig statt, sodass keine Figur zu kurz kommt. Die KI eurer Mitstreiter handelt übrigens ausgesprochen vernünftig und passt sich der Spielsituation an, abhängig von der ihr zugewiesenen Klasse. Eine strikte Festlegung, welcher Charakter welchen Kampfstil ausübt, gibt es nicht: Jeder Held kann drei grundlegende Haltungen einnehmen, die ihr im Kampf jederzeit wechseln könnt - mehr dazu verraten wir auf Seite 24 im unteren Abschnitt "Optima". Neben klassischen Nah- und Fernkampfattacken sind auch die für Final Fantasy typischen bekannten Spezialfähigkeiten dabei, darunter der Analyse-Zauber und die mächtigen Summons. Solche Aktionen verbrauchen beim Einsatz Taktikpunkte - damit hat Square Enix zwar nicht das RPG-Rad neu erfunden, doch dafür ist die Ausführung dieses Spielsystems ohne Tadel, jedes noch so kleine Detail wirkt optimal aufeinander abgestimmt.
Futuristisch: Roboter und Maschinen sind keine Seltenheit in Final Fantasy XIII.
MACHT DER KRISTALLE
Nach dem Gefecht bekommt man - typisch für Final Fantasy - eine kurze Kampfabrechnung, die auf den ersten Blick überrascht: Weder erhält man Geld als Belohnung, noch werden Erfahrungspunkte gutgeschrieben! Dafür bekommt man neben einer detaillierten Kampfbewertung vor allem dringend benötigte Kristallpunkte. Letztere braucht man zwingend, um seine Charaktere zu verbessern. Das Spielsystem dafür - namentlich das Crystarium - erinnert stark an das Sphärobrett aus Final Fantasy X. Und im Grunde funktioniert es auch so: Auf verschiedenen Ringen befinden sich kugel- und kristallförmige Schlüsselpunkte. Nun startet man bei einer Basisfähigkeit und arbeitet sich so auf einem Ring zu den weiteren Punkten vor, um dadurch Statusboni und Fähigkeiten freizuschalten. Schreitet man weiter in der Handlung fort, werden neue Ringe und somit neue Talente freigelegt.
So kann es einem auch mal passieren, dass man zeitweise mehr Kristallpunkte übrig hat, als man überhaupt verbrauchen kann. Neben dem Crystarium bietet das Spiel noch eine zweite Möglichkeit, um eure Helden aufzumöbeln: Für gewonnene Schlachten gibt's nämlich auch Ausrüstung und Gegenstände. Besonders häufig finden sich Ersatzteile, welche ihr in Shops dazu verwenden könnt, um eure Ausrüstung zu verbessern. Und das geht so: Gegenstände besitzen nun Erfahrungspunkte! Jedes verwendete Ersatzteil spendet eine gewisse Menge Erfahrung, sobald man es an eine Waffe oder einen Ring anbringt. Hat der Ausrüstungsgegenstand dann genug Erfahrung gesammelt, steigt er eine Stufe auf und seine Werte verbessern sich - ganz ähnlich wie ein Spielcharakter. Diese Shops haben die Entwickler in den Speicherpunkten integriert, man findet sie also nicht mehr in Dörfern oder Städten. Das Warenangebot stockt ihr auf, indem ihr neue Chipkarten findet, um so Zugang zu neuen Läden zu erhalten. Aber keine Sorge: Obwohl Square Enix auch hier dem Spieltempo zuliebe einiges anders macht als in früheren Final Fantasy-Teilen, gibt es natürlich trotzdem noch Städte, Nebenquests und Minispiele. Allerdings dauert es bis zu denen eine gute Weile: In den ersten zehn Spielstunden entdeckten wir nur ein kleines Schalterrätsel und ein kurzweiliges Minigame.
Alles im Blick: Die Menüs sind sinnvoll gegliedert und übersichtlich gestaltet.
ES DAUERT NICHT MEHR LANG
Das neue Final Fantasy hat uns überrascht, gefesselt und gefordert. Es wirkt stimmig und rund, der Soundtrack lässt praktisch keine Wünsche offen und die Technik ist beeindruckend. Anfangs nimmt die Handlung nur langsam an Fahrt auf, steigert sich danach aber zunehmend. Ob dieses hohe Niveau über die gesamte Spielzeit gehalten wird, das erfahren wir im März - wenn Final Fantasy XIII endlich auch hierzulande in einer lokalisierten Fassung erscheint.
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Bisher bin ich wie gesagt von dem Spiel enttäuscht. es gibt dort keine Minispiele.
Man soll als Kopfgeld Jäger Monster jagen, aber wie das ist keine ahnung.
Das schlimmste finde ich bisher, das alles nur schnurstracks gemacht werden muss ohne das man selbst durch die welt so laufen und leveln kann wie man will und das man immer und immer wieder alle paar meter mit squenzen totgeschlagen wird.
Wenn ich einen Film sehen möchte gehe ich ins kino.
Aber jeder muss sich sein Urteil selbst machen.
2. Hab bisher keine bemerkt
3. ja erhöht sich, aber um wieviel ka, habe bisher 4.
4. das hochschlagen vbewirkt das die gegner paralisiert sind und nicht angreifen können gerade im schock Zustand Gut
5. Also bisher man kann die Team Mitglieder im Spielverlauf nicht auswählen, bin nun in Kapitel 8 von 23.
Man kommt sich eher so vor als wenn man ein Film spielt, alle paar meter laufen sequenzen und das dauernt.
Man kann das leveln nur selbst super schlecht bestimmen und hat kaum geld, da man man von den Monster keine GIL erhält nur gelegentlich Items, aber die gehen eher zum upgraden der Waffen/accessoires drauf, statt dem verkauf.
Ich als grosser Final fantasy Fan der seit 23 Jahren die Reihe mit erlebt hat, muss ganz ehrlich sagen, das das bisher meiner meinung nach, das schlechteste Final Fantasy ist was je rauskam.
Man läuft permanent nur zielgerade dahin wo man hin MUSS und das zwanghaft ohne mal selbst zu bestimmen ob man leveln möchte, da die Strassen/Wege nicht gut zum leven geeignet sind. Man kann auch nur bis zu einem gewissen PUNKT leveln, da man das Kristaruim erst Story abhängig aufgewertet bekommt (Mehr felder zum freilegen,ähnlich wie das Sphärobrett, nur das man nicht so aufleveln kann wie man selbst will)
Die Gegner sind trotz lvl ups zu stark und man muss sich einen echt abwürgen, das man Bosse platt macht. Kein Character ist stärker als der andere, die Punkte werden gesammelt, sodass man sie später für das Kristaruim nutzen kann. Ich finde es als das schwerste Final Fantasy was je rauskam. Man muss sehr taktisch arbeiten sonst geht man unter.
achtung, darauf ein "fanboy"-comment:
tja, die bessere technik zahlt sich halt doch aus!
*duckundweg* spass muss sein!
Ich habe gelesen, das man noch vieles aus dem Game rausgenommen hat, Grund dafür sei die X-Box Fassung, oder halt die DVD, auf der man weniger speichern kann als auf der BR-Disc. Das heist, das die PS3-Besitzer jetzt auch noch für die Technik der 360 bestrafft werden, was ich schwachsinnig finde. Man hätte doch das Spiel so lassen sollen wie es ist, wer es komplett spielen will, muß sich dann halt ne PS3 kaufen.