Frische Spieleindrücke von Ferrari Challenge
Ferrari Challenge (Wii) Bild: N-ZONE
Puuh, was für ein Ausritt. Eben habe ich meinen Ferrari F430 in der Verlagsgarage geparkt. Die Reifen sind noch warm und ich nutze die Gelegenheit, euch ein paar Fahreindrücke zu vermitteln. Oder besser: Spieleindrücke. Denn das Baby konnte ich leider "nur" in Ferrari Challenge über diverse Rennkurse heizen. Am Freitag konnte ich eine relativ fortgeschrittene Vorschauversion der Wii-Version anspielen. Wie fahren sich also die digitalen Boliden und ist füllt der Titel endlich die Lücke einer guten Wii-Rennsimulation?
Die erste Erkenntnis traf mich bereits vor dem Hauptmenü: Das Spiel feiert Ferraris! Zu theatralischer Opernmusik werden die scharfen Kurven eines Ferraris bestmöglich in Szene gesetzt. Das macht Lust auf mehr. Die Navigation in den Menüs nervte zwar aufgrund langer Ladezeiten, doch bis zum Release sollten solche Sachen optimiert sein. Nachdem ich Wagen und Strecke gewählt hatte, ging es auch schon los. Zur Steuerung könnt ihr entweder nur die Wii-FB nutzen - ihr lenkt dann per Neigung - oder das Nunchuk anschließen, um mit dem Stick zu lenken. Beides funktioniert gut und brachte mich zur zweiten, großen Erkenntnis: Boah, das ist wirklich eine Simulation!
Die Boliden steuern sich weitaus anspruchsvoller als beispielsweise in Need for Speed ProStreet. Besonders in Kurven sind die Wagen sehr instabil und reagieren sehr empfindlich auf Brems- und Lenkmanöver. Viel öfter als gedacht fand ich mich im Kiesbett wieder. Simulationsfans dürften aber aufatmen, denn Ferrari Challenge bietet Realismus pur. Das fängt bei den vielen Original-Wagen an, geht über korrekte Renn-Regeln inklusive Flaggensignal bis hin zur Möglichkeit, ohne jede Fahrhilfe ins Rennen zu ziehen. Dafür braucht es aber wirklich gestandene Profis. Ich war trotz eingeblendeter Idealline gut damit beschäftigt, den Anschluss ans Feld zu halten.
Das Spiel sieht übrigens wirklich gut aus. Zwar mögen manche Strecken etwas Detailarm sein, die Wagen sind dafür wirklich hübsch modelliert und klingen wunderbar kraftvoll. Technisch gibts also nix zu meckern. Auch ein Schadensmodell ist mit drin. Rempler und Karambolagen lösen die Verkleidung, mehr scheint man jedoch nicht zerstören zu können. Für mich war der Ausritt mit dem F430 zwar nicht erfolgreich, dafür bin ich aber guter Dinge, was das fertige Spiel angeht. Es ist zu schwer für mich, doch sicher perfekt für Fans realistischer Rennspiele. Wenn ihr einen Blick auf unsere Bildergalerie werft, findet ihr übrigens viele neue Screenshots, die ich direkt aus der Vorschauversion gemacht habe. Viel Spaß beim Betrachten!
Hmmja, die fahrphysik is in der Wii-Version deutlich realistischer, falls du also eher ne Simulation suchst, greif dazu. Auf DS isses eher ein "Racer"
Übrigens fiel mir beim Anspielen auf, wie sehr ich analoge Buttons für Gas und Bremse auf dem Wi-Controller vermisse.
Grüße,
Sebastian
Leider hat Sony die Formel1 Lizenz
Ich glaube Sony hat die Lizenz nicht mehr die hat glaube ich EA letztes Jahr zurück gekauft darum haben die auch nen Vertrag mit Hamilton.
Leider hat Sony die Formel1 Lizenz