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  • Far Cry 4 wenige Wochen vorm Release gespielt - Wenig neues, trotzdem spaßig

    Die Feuer- und Raucheffekte von Far Cry 4 sind gut gelungen. Quelle: Computec Media GmbH

    Als Ubisoft uns die Möglichkeit gab, das neue Far Cry 4 vor dem Release anzuspielen, düsten wir natürlich sofort nach Düsseldorf. Nachdem wir stilecht in einem Tuk-Tuk abgeholt wurden, stürzten wir uns auch schon ins Abenteuer und probierten sowohl den Singleplayer- als auch den Koop-Modus ausgiebig aus. Wie uns Far Cry 4 gefallen hat, erfahrt ihr hier.

    Wenn wir von Ubisoft eingeladen werden, um ein Spiel ausgiebig anzuzocken, folgen wir doch gerne. Vor allem, wenn es sich bei jenem Spiel um Far Cry 4 handelt, dessen Vorgänger uns vor zwei Jahren mit einer toll gestalteten offenen Welt, schöner Grafik, einem charismatischen Bösewicht und sehr gutem Shooter-Gameplay begeisterte. Ebenfalls schön, dass wir selbst Videos und Screenshots von der PS4-Version aufnehmen durften. Alles weitere zum Release von Far Cry 4 erfahrt ihr auf unserer Themenseite.

    Willkommen Zuhause!

    Eklig: Mit einem dünnen Stock puhlen wir uns in Far Cry 4 eine Kugel aus dem Unterarm. Eklig: Mit einem dünnen Stock puhlen wir uns in Far Cry 4 eine Kugel aus dem Unterarm. Quelle: Computec Media GmbH "Hab ich dir schon mal gesagt, was die Definition von Wahnsinn ist? Wahnsinn ist wenn man exakt dieselbe Scheiße immer und immer wieder macht […]." Dieser Satz hat Far Cry 3-Bösewicht Vaas nicht nur für viele Spieler unsterblich gemacht, er stand auch stellvertretend für eben jenen Wahnsinn des beliebten Antagonisten. In Far Cry 4 löst nun der tyrannische Pagan Min Vaas in der Rolle des Fieslings ab und soll dem neuen Protagonisten Ajay Ghale mächtig einheizen.

    In unserer Anspielfassung bekamen wir von Pagan Min nicht wirklich etwas zu sehen, dennoch spukte uns nach kurzer Zeit das oben erwähnte Zitat von Vaas im Kopf herum, natürlich ohne dass wir das Wörtchen mit S verwenden würden. Far Cry 4 fühlt sich eher ein wenig an wie Nachhause kommen. Erneut gibt es eine riesige Spielwelt mit vielen Nebenmissionen, toll designten Hauptmissionen und natürlich dem sehr gut ausbalancierten Gameplay, das euch erlaubt eine eigene Mischung aus Stealth und Action zu finden. Wirklich neu macht Far Cry 4 eigentlich nichts, es wertet seine altbekannte funktionierende Mechanik eher damit auf, dass die Spielwelt nun belebter wirkt und es uns noch mehr Spielzeuge, wie beispielsweise einen Mörser zur Verfügung stellt.

    Waren die Wege von Mission zu Mission im Vorgänger oftmals relativ ereignislos, generiert Ubisofts neuester Shooter-Streich nun immer wieder kleine Missionen, mit denen ihr euer Karma aufbessern könnt. So befreiten wir beispielsweise Geiseln oder retteten ein paar Bauern vor ihrer Hinrichtung durch die Soldaten des Despoten Pagan Min. Das ist zwar meistens nicht wirklich fordernd, verleiht der Welt aber zusätzliche Atmosphäre.

    Far Cry 4 vor dem Release gespielt

    03:36
    Far Cry 4 in der Video-Vorschau: Action-Feuerwerk im Himalaya
    Spielecover zu Far Cry 4
    Far Cry 4

    Tierisch gut drauf

    Doch auch die Tierwelt wurde etwas ausgeweitet. Neben den aus den Vorgängern bekannten Tigern und Schlangen bekamen wir es hier auch mit Vielfraßen, Wespen und Raubvögeln zu tun. Letztere werden sogar teilweise von den Gegnern eingesetzt, um uns im Gefecht entscheidend abzulenken. Wie schon in Far Cry 3 machten wir mit den tierischen Gegnern zumeist kurzen Prozess, lediglich das von uns aufgescheuchte Nashorn stellte sich als hartnäckiges Biest heraus.

    Die Elefanten dienen nicht nur als Transportmittel, sondern lassen sich auch im Kampf einsetzen. Die Elefanten dienen nicht nur als Transportmittel, sondern lassen sich auch im Kampf einsetzen. Quelle: Computec Media GmbH Während die meisten Tiere uns also den Garaus machen wollen, stellten sich die Elefanten als tolles Hilfsmittel heraus. Es macht einfach unglaublich viel Spaß auf dem Rücken eines Elefanten in eine feindliche Basis einzudringen und mit einem Granatwerfer um sich zu schießen, während unser Dickhäuter die restlichen Gegner niederstampft oder mit seinem Rüssel vermöbelt.
    Habt ihr die Basis eingenommen, greift auch hier wieder dieselbe Mechanik wie in Far Cry 3. Mit euren gewonnenen Erfahrungspunkten schaltet ihr neue Skills frei, die euch beispielsweise erlauben mehr Schaden auszuhalten oder eure Kampffertigkeiten weiter ausbauen.

    Der Talentbaum ist hier jedoch nur noch in zwei Bereiche aufgeteilt, bietet aber noch in etwa denselben Umfang wie im Vorgänger. Auch das etwas fragwürdige Crafting-System wurde scheinbar beibehalten, so dass ihr immer noch eine bestimmte Anzahl einer bestimmten Tierart jagen und looten müsst, um einen größeren Munitionsbeutel oder einen zusätzlichen Waffengurt herzustellen.

    Planung und Taktik

    Passend zum belebteren Spielplatz, gibt es jetzt auch mehr Spielzeuge wie diesen Mörser hier. Passend zum belebteren Spielplatz, gibt es jetzt auch mehr Spielzeuge wie diesen Mörser hier. Quelle: Computec Media GmbH Bleibt also abseits der Hauptmissionen nahezu alles unverändert, konnten uns diese jedoch positiv überraschen. An einer Stelle war es nämlich möglich sich zwischen zwei Aufträgen zu entscheiden. Hier wollten sowohl ein weiblicher Charakter als auch der raubeinige Rebellenanführer unsere Hilfe. Nehmen wir jedoch einen Auftrag an, ist der andere später nicht mehr anwählbar. Hier muss sich natürlich noch zeigen, inwiefern sich die Missionen letztendlich unterscheiden, aber dieser Ansatz könnte zu einem höheren Wiederspielwert führen, als es noch beim Vorgänger der Fall war.

    Neben dem Singleplayer-Modus durften wir uns zusätzlich noch mit einem Koop-Partner durch die Welt von Kyrat schlagen. Hierbei ist man nicht in speziellen Koop-Levels unterwegs, sondern die komplette Karte steht als Spielplatz zur Verfügung. Nur die Story-Missionen darf man nicht zu zweit bestreiten. In den Koop-Missionen eskortierten wir beispielsweise einen Truck durch Feindgebiet, verhalfen Geiseln zur Flucht oder bekamen spezielle Attentats-Ziele, die wir unbemerkt ausschalten mussten. In diesen Missionen gibt es zwar ein erhöhtes Gegneraufkommen, mit der richtigen Absprache und Taktik fielen sie jedoch, genau wie die Eroberung der normalen Außenposten, relativ einfach aus. Allerdings gibt es nun auch richtige Festungen der Gegner, die nicht nur schwer bewacht sind, sondern auch nur mit der richtigen Planungen und etwas Geduld einzunehmen sind.

    Mit diesem Nahkämpfer machen wir kurzen Prozess. Mit diesem Nahkämpfer machen wir kurzen Prozess. Quelle: Computec Media GmbH Insgesamt macht Far Cry 4 einen wirklich runden Eindruck. Der Titel verlässt sich zwar sehr auf das Gameplay des Vorgängers, bietet jedoch genug neue spaßige Kleinigkeiten, die motivieren erneut eine Revolution gegen einen wahnsinnigen Despoten anzuführen. Vor allem der Koop-Modus machte eine Menge Spaß und lädt dazu ein, mit einem Freund eine Menge Unsinn in Kyrat anzustellen. Lediglich die Technik konnte uns nicht so sehr beeindrucken. Die von uns gespielte PS4-Version sah unserer Meinung nach nicht ganz so gut aus wie Far Cry 3 auf Ultra-Settings am PC.

  • Far Cry 4
    Far Cry 4
    Publisher
    Ubisoft
    Developer
    Ubisoft Montreal
    Release
    18.11.2014
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Far Cry 4
Vorschau: Wenig neues, trotzdem spaßig
Als Ubisoft uns die Möglichkeit gab, das neue Far Cry 4 vor dem Release anzuspielen, düsten wir natürlich sofort nach Düsseldorf. Nachdem wir stilecht in einem Tuk-Tuk abgeholt wurden, stürzten wir uns auch schon ins Abenteuer und probierten sowohl den Singleplayer- als auch den Koop-Modus ausgiebig aus. Wie uns Far Cry 4 gefallen hat, erfahrt ihr hier.
http://www.videogameszone.de/Far-Cry-4-Spiel-23145/News/Vorschau-Wenig-neues-trotzdem-spassig-1139247/
14.10.2014
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2014/10/vlcsnap-2014-10-13-14h26m45s124-pc-games_b2teaser_169.jpg
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