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  • Far Cry 2

    Dynamik und große Anpassungsfähigkeit wird nicht nur von Arbeitnehmern verlangt. Mehrere von Ubisoft präsentierte Demos des Ego-Shooters Far Cry 2 lassen erkennen, dass diese beiden Eigenschaften das Spielgefühl maßgeblich beeinflussen werden (siehe Extrakasten: Realismus wird großgeschrieben). Davon abgesehen wurde das Karibikflair des Vorgängers gegen die sengende Hitze im mutantenfreien Zentralafrika getauscht. Auch der Held ist nicht mehr der mit animalischen Fähigkeiten ausgestattete Jack Carver, sondern einer von etwa zehn wählbaren Söldnern. Doch genug der einleitenden Worte und hinein in die Welt von Far Cry 2.
    Wem eine echte Afrikareise zu teuer oder gefährlich ist, spielt einfach Far Cry 2. Das ist mindestens genauso schön. Wem eine echte Afrikareise zu teuer oder gefährlich ist, spielt einfach Far Cry 2. Das ist mindestens genauso schön.
    Willkommen im Sandkasten

    Die Sonne über dem fiktiven Staat, der irgendwo in der Mitte von Afrika liegt, beginnt sich zu verdunkeln. Es ziehen dichte Wolken auf. Als es anfängt zu regnen, wird der Wind immer stärker, bis orkanartige Windböen schließlich Blätter und ganze Äste von den Bäumen reißen. Das zuvor noch sanft im lauen Lüftchen wogende hohe Gras wird nach unten gedrückt, so als ob ein Helikopter dort landen wollte. Besonders verspielte Naturen schießen mit dem Sturmgewehr mitten in die Baumkronen. Die getroffenen Äste werden vom Wind ebenso verweht wie der Rauch der geworfenen Handgranate. Herrlich, so ein Sandkastenspiel, in dem der Spieler tun und lassen kann, was ihm gefällt. Zum Spielen ist der Held aber nicht in Afrika unterwegs.

    Die Geschichte um rivalisierende afrikanische Warlords klingt sehr realistisch. Die Geschichte um rivalisierende afrikanische Warlords klingt sehr realistisch. Die Geschichte, oder zumindest das, was die Entwickler an spärlichen Informationen herausgerückt haben, gibt sich genauso realistisch wie die Physik­effekte. Sich gegenseitig bekämpfende Warlord-Clans in Zentralafrika gibt es schließlich regelmäßig in den Nachrichten zu sehen. Der malariageplagte Söldner, den wir verkörpern, erwacht aus einem fiebrigen Traum. Der unbekannte Obermotz neben uns überreicht uns eine Waffe sowie eine einzelne Kugel, in die unser Name eingraviert ist. Sehr witzig, doch zum Lachen ist uns gerade nicht zumute. Warum, wieso, weshalb?? Das steht noch in den Sternen - doch diesen Kerl gilt es zu beseitigen. Während Sie sich in der etwa 50 Quadratkilometer großen Welt auf die Suche begeben, werden Sie sich mit rivalisierenden Fraktionen anfreunden oder anlegen, ganz wie es Ihnen gefällt.

    GTA in Afrika

    Eine Demo zeigt die Spielfigur beim Klau eines Jeeps, mit dem sie sich den mühsamen Fußmarsch durch die Savanne auf dem Weg zu einem Treibstoffdepot sparen möchte. Durch das Visier unseres russischen Dragunow-Scharfschützengewehres be­obachten wir zunächst die Lage in dem feindlichen Camp, in welchem sich der Jeep befindet. Durch die Linse erspähen wir einen Feind, der gerade beim Mittagessen sitzt. Die meisten Figuren werden einen geregelten Tagesablauf besitzen. Tritt ein ungewöhnliches Ereignis ein - etwa ein tödlich getroffener Kamerad, der mitten im Camp zusammensackt - entscheidet die KI je nach Situation und Persönlichkeit, was zu tun ist.
    Wer mag, kann Gegner mit brachialer Gewalt frontal angreifen. Wer mag, kann Gegner mit brachialer Gewalt frontal angreifen.
    In unserem Fall wird naheliegenderweise Alarm ausgelöst, und per Jeep herbeieilende Feinde nehmen uns mit dem Bord-MG unter Feuer. Einzelne Gegner können aber auch Hilfe rufen, flüchten, um sich eine stärkere Waffe zu holen, den Spieler von der Flanke angreifen oder gar verletzten Kollegen zu Hilfe eilen. Trefferzonen machen es möglich, nichttödliche Schüsse in Schulter oder Beine abzugeben. Der Verletzte sorgt für Verwirrung und erleichtert die Infiltration der Basis samt Entwendung des Jeeps. Die anschließende rasante Verfolgungsjagd - das beteuern die Entwickler - ist ein Ergebnis der KI und nicht geskriptet.
    Diese Holzbrücke sieht nicht nur gut aus, sondern brennt auch sehr gut. Diese Holzbrücke sieht nicht nur gut aus, sondern brennt auch sehr gut.
    Beim Überqueren einer Holzbrücke knarzen die Bretter realistisch und ein Rundumblick zeigt die traumhaft schöne Grafik der Alpha-Version vom letzten November, die allerdings auf einem PC lief. Zebras und Antilopen ziehen vorbei und setzen sich eindrucksvoll ab vor der untergehenden Sonne. Kleine Genug von der Action? Genießen Sie die malerische Landschaft inmitten friedlicherer Kreaturen als dem Menschen. Genug von der Action? Genießen Sie die malerische Landschaft inmitten friedlicherer Kreaturen als dem Menschen. Randbemerkung: Fleischfressende Tiere suchen Sie vergebens, da es zu aufwändig wäre, ein komplexes Ökosystem zu simulieren.

    Auf dem Weg zu dem Depot, das wir zerstören sollen, treffen wir Marty, einen unserer Buddys, der uns im Kampf unterstützt (siehe Extrakasten: Ein Buddy für alle Fälle). Beim Angriff auf das Depot werden wir so stark getroffen, dass das Blut in die Augen läuft, worauf sich der Bildschirm rot färbt. Über Martys Schultern gelegt, bekommen wir in verschwommenen Bildern mit, wie er sich den Weg freischießt und uns schließlich in Sicherheit bringt.

    Fakten, Fakten, Fakten

    Da es sich bei Far Cry 2 bei aller Freiheit letztlich um einen klassischen Ego-Shooter handelt, liefern wir Ihnen ein paar knallharte Fakten. Mit mehr als 30 Waffen - darunter Maschinenpistole, diverse Sturmgewehre, etwa eine Kalaschnikow, eine Machete, Raketenwerfer und Flammenwerfer - machen Sie Dschungel, Savanne und Wüste unsicher. Gleichzeitig tragen können Sie aber nur vier Knarren. Aus dem Raketenwerfer abgefeuerte Geschosse prallen je nach Winkel von Wänden oder anderen Flächen ab. Auch rosten die Waffen mit der Zeit und nutzen sich ab, sodass sich Ladehemmungen häufen und die Ballermänner irgendwann den Geist aufgeben. Die Machete bekommt mehr und mehr Kerben und wird stumpf.

    Buggy, Jeep, diverse Boote und der obligatorische Far Cry-Gleiter sind nur ein Teil der 14 verschiedenen Fahrzeugtypen, die mehr als 40 Variationen ergeben. Hoffentlich sind die Fahrzeuge keine Mangelware, sonst kehrt sich der Segen der riesigen Welt in einen Fluch. Die gezeigten Spielelemente kombiniert mit der Postkartengrafik haben jedenfalls das Zeug, Far Cry 2 zu einem weiteren Meilenstein in der Geschichte der Ego-Shooter werden zu lassen.

  • Far Cry 2
    Far Cry 2
    Publisher
    Ubisoft
    Release
    23.10.2008

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Far Cry 2
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05.04.2008
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