LOX proudly presents: Far Cry 2 - Ein Erfahrungsbericht zur Halbzeit - Leser-Special von LOX-TT
SpecialFar Cry 2 wird von Zockern oft schlechter gemacht, als es ist. Hier nun mein Bericht, nachdem ich ca. 50% des Spiels erlebt habe.
Kurz vor Release des dritten Teils habe ich mir mal wieder Far Cry 2 vorgenommen, nachdem ich es anno dazumal irgendwann bei 15% aufgehört habe.
Far Cry 2 war damals ein sensationeller Open-World Ego-Shooter, aber einige (oder viele?) gingen hart ins Gericht mit dem Spiel. Angeblich gab es zu weite Laufwege, die wiederkehrenden Wachen nervten, Malaria und die defekten Waffen. Tja, diese Kritiker haben das Spiel vermutlich nur äußerst kurz gespielt. Bereits bei ca. 25 oder 30% Fortschritt habe ich keine einzige Pille mehr schlucken müssen, um Malaria-Anfälle zu stoppen. Denn wenn man den Priestern regelmäßig half, hatte man rasch genug Medizin, um geheilt gewesen zu sein. Ähnlich war es bei den Waffen, hatte man für den Waffenhändler regelmäßig Konvois hochgejagt und fleißig Diamanten gesammelt (sei es als Bezahlung oder durch such der Koffer), konnte man rasch die meisten guten Waffen kaufen und aufrüsten. Waffen Ausfälle gingen dann irgendwann fast gegen Null, wenn man auch wirklich diese Waffe benutzt hat.
Die wiederkehrenden Wachen gingen mir nach relativ kurzer Zeit nicht mehr auf die Nerven, weil ich sie entweder leicht umgehen konnte oder mit den richtigen Waffen schnell unschädlich gemacht habe. Und wenn es erst wurde, blieb meistens immer noch irgendwo ein Wagen um zu flüchten.
Die Story um die rivalisierenden Parteien und den Schakal wurde immer besser und intensiver, soweiter man im Spiel voran kam. Die Diamantensuche machte Spaß und auch das freie Laufen und/oder Fahren durch die Pampa war sehr cool gemacht und langweilte mich eigentlich fast nie.
Alles in allem ist Far Cry 2 ein extrem genialer Ego-Shooter, aber Teil 3 wird ihn wohl trotzdem übertreffen.
Jason Brody, tanz uns den Vaas und rocke die Insel. Yay.
