Leuchtende Augen ... Aber nicht mehr lange, dank dem Ding!
Superhelden sind wieder stark im Kommen: Spider-Man, Catwoman, Batman, X-Men und Hulk - es mangelt nicht an Weltrettern mit fantastischen Kräften und ultracoolen Outfits.
"Aber wie wird man eigentlich Superheld", werden sich Jugendliche ohne klares Berufsziel vielleicht fragen? Tja, leider meist nur durch ein Missgeschick, wenn wir den zahlreichen Comics und Filmen Glauben schenken dürfen, denn eine Ausbildung zum Helden gibt es bis heute noch nicht. Die einen werden von einer Spinne gebissen, andere haben sich eine Atomexplosion aus direkter Nähe gegeben und wiederum andere sind durch genetische Schönheitsexperimente mit besonderen Fähigkeiten ausgestattet.
Bei den Fantastic Four hat ein "kleiner" Unfall bemerkenswerte Folgen: Eine kosmische Wolke zerlegt nicht nur eine sündhaft teure Raumstation in ihre Einzelteile, sondern verleiht auch vier harmlosen Wissenschaftlern diverse Superkräfte und schafft dadurch das dynamischste Superheldenquartett des Marvel-Universums. Pünktlich zum Kinostart dieses Action-Spektakels bringt uns Activision die Umsetzung der Fantastic Four für Nintendos kleinen Würfel.
Manege frei für Superakrobaten
Hier ist das Zusammenspiel aller vier Superhelden gefragt.
Ihr erwacht in einem Sanatorium, eure letzte Erinnerung ist nur noch schemenhaft: die explodierende Raumstation. Schnell stellt ihr fest, dass etwas nicht stimmt, denn die Sicherheitsroboter der Einrichtung schützen euch nicht, sondern rücken euch mit Lasersalven zu Leibe. Aber was ist das? Ihr könnt euch beliebig dehnen und strecken, fast wie ein Gummimensch! Anfangs irritiert, gewöhnt ihr euch rasch an diesen Zustand, erleichtert es doch die Vernichtung der Gegner ungemein, denn einfach mal eine lange Faust gemacht und schon ist Ruhe im Karton.
Schnell stellt ihr fest, dass auch eure Kollegen nicht ohne gravierende Folgeschäden davongekommen sind. Aus ihnen sind das Ding, die Unsichtbare und die menschliche Fackel geworden. So zieht das Team mit Flammen, überdimensionalen Kräften, einem elastischen Körper und der Fähigkeit, unsichtbar zu werden, in den Kampf.
Zerstörungsorgie
Durch große Kraft entsteht große Verantwortung - so auch in Fantastic Four, denn insgesamt acht Superschurken, von Victor von Doom, Mole Man und Diablo über den Dragon Man bis hin zum Puppet Master, haben nichts Besseres zu tun, als die Welt zu bedrohen. Als macht sich das im wahrsten Sinne des Wortes schlagkräftige Quartett auf, den Schurken das Handwerk zu legen.
Ihr startet in Brooklyn, besucht später Aztekentempel, schlagt euch durch die Kanalisation und stellt euch jederzeit den wahnsinnigen Superschurken und ihren Helfern in den Weg. Überdimensionale Spinnen, gepanzerte Mechroboter, Raptoren, Mumien und Eingeborene - es gibt es eine kunterbunte Palette an Gegnern. Dabei seid ihr mal auf euch alleine gestellt und gebt den Fieslingen Saures, dann tretet ihr wieder als Duo an oder bekämpft diverse Endgegner auch mit allen Helden gleichzeitig.
Ein geschickter Wechsel zwischen den Charakteren ist dabei oftmals mehr als klug. So kann die Unsichtbare mit ihren Kräften Gegner einfrieren, während das Ding anschließend kräftig zuschlägt. Aber nicht nur bei den Oberfieslingen, auch im täglichen Geprügel sollten sich die Helden gegenseitig helfen.
