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So war der Chat mit Factor 5

18.12.2003 06:34 Uhr
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Das Spieleprojekt Thornado liegt immer noch auf Eis. Das Spieleprojekt Thornado liegt immer noch auf Eis. Wer unseren gestrigen Themenchat mit Factor 5 verpasst hat, braucht nicht enttäuscht zu sein. Hier haben wir die wichtigsten Fakten aus unserem Chat mit Julian Eggebrecht (Director Factor 5), Chriss Hülsbeck (Komponist) und Holger Schmidt (Lead Programmer) für euch zusammengestellt.

So sagte Julian Eggebrecht, dass man für die Bodenmissionen in Star Wars Rogue Squadron III: Rebel Strike etwas zu wenig Zeit hatte, man aber viel neues ausprobieren wollte.

Holger Schmidt erzählte, dass es auf dem GameCube schwieriger ist Online-Games zu realisieren, wie zum Beispiel auf der Xbox, wo es den Online-Dienst Xbox Live gibt.

Außerdem würden viele bei Factor 5 gerne ein neues Turrican-Spiel entwickeln, zur Zeit arbeite man aber an mehreren Projekten aus verschiedenen Genres. Das nächste Factor-5-Spiel werde aber wahrscheinlich erst auf der nächsten Konsolengeneration erscheinen.

Zu den Gerüchten, dass Factor 5 an einem neuen Pilotwings arbeite, gab es keine neuen Infos. "Wenn an dem Gerücht etwas dran ist, könnten wir natürlich nichts dazu sagen :)", so Julian Eggebrecht.

Im großen und ganzen ist Factor 5 sehr zufrieden mit Rebel Strike. Man habe die Messlatte ziemlich hoch angesetzt, und sie in fast allen Disziplinen übersprungen. Der nächste Schritt wären umfangreiche Online-Features und mehr Non-Lineare Schlachten.

Das Gerücht, dass die Star-Wars-Rogue-Squadron-Serie auf der Xbox erscheinen soll, soll wohl daher kommen, dass die Presse Xbox-Development-Kits bei Factor 5 gesehen hat. Die Kits besitzt Factor 5 aber deshalb, da man auch Technologie (DivX/MPEG4) für andere Konsolen mitentwickelt habe.

Mit Rebel Strike sei der GameCube technisch noch nicht ausgereizt. "Ab einem gewissen Punkt kann man den Aufwand aber nicht mehr rechtfertigen", sagte Holger Schmidt.

Durch den günstigen Preis sowie Spiele wie Metroid Prime 2, rechnet man damit, dass sich der GameCube auch 2004 und 2005 gut verkaufen werde. Man konzentriert sich aber auf die nächste Generation, da man beim Launch der nächsten Konsole dabei sein möchte.

In der Regel dauert die Entwicklung eines Spiels 18-20 Monate. An Rebel Strike haben bis zu 40 Leute mitgearbeitet.

Was Julian, Chris und Holger sonst noch über Axel Herr, weiteren Filmumsetzungen, Zukunftswünschen und schnellen Autos zu erzählen hatten, könnt ihr in unserem Chatlog nachlesen.

   
Bildergalerie: Factor 5
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18.12.2003 06:34 Uhr
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