Facebook: Auch ein Mörder darf Fans haben
So sah Killer Raoul Moat zu Lebzeiten aus, heute genießt er bei Facebook zweifelhaften Heldenstatus
Der inzwischen verstorbene Raoul Moat hat beim Sozialen Netzwerk Facebook über 37.000 'Fans' Raoul Moat hat in England vor wenigen Tagen 1 Menschen getötet, 2 weitere schwer verletzt und wurde danach tagelang von der Polizei gejagt. Kein Wunder also, dass der britische Premier Minister David Cameron 'not amused' ob dieser merkwürdigen Heldenverehrung im Internet ist. Aus diesem Grund hat Cameron bei den Verantwortlichen um eine Sperrung der Gruppe "R.I.P RAOUL MOAT YOU LEGEND!" ersucht. Er könne nicht verstehen weshalb dermaßen viele Menschen öffentlich ihr Mitgefühl mit einem gefühllosen Killer bekundeten. Die Angesprochenen bei Facebook ließ diese Forderung offensichtlich kalt. Mit einem Verweis auf die, auch im Internet bestehende, Meinungsfreiheit rechtfertigten sie die Existenz der Gruppe: "Facebook ist ein Ort, an dem Menschen ihre Meinungen ausdrücken und offen diskutieren können". Die Gruppe mit Namen "R.I.P RAOUL MOAT YOU LEGEND!" besteht also nach wie vor und dürfte somit auch weiterhin für jeder Menge angeregter Diskussionen, auch innerhalb von Facebook, sorgen. Denn keineswegs jedermann (siehe auch Beiträge innerhalb der Gruppe selbst) ist von der zweifelhaften Heldenverehrung begeistert.
Du kannst doch nicht einfach soetwas löschen, das geht nicht so einfach auch wenn du ein hohes Tier bei Facebook wärst.
Wie gerne würde ich die 37.000 Menschen…