FIFA Street im Test für PS3 und Xbox 360: Das hat uns nicht gefallen + Wertung

Test Sascha Lohmüller

FIFA Street im Test: Electronic Arts schickt den neuesten Ableger seiner auf beeindruckende Tricks ausgelegte Fußballreihe ins Rennen. EA verspricht jede Menge Original-Teams, fantastische Trick-Serien und eine überarbeitete Impact-Engine. Wie gut FIFA Street schließlich geworden ist, erfahrt ihr in unserem Test.

Das hat uns an FIFA Street nicht gefallen:

Die Künstliche Intelligenz:
So gut sich eure Mitspieler auf dem Feld auch freilaufen und herumtricksen, eure Torhüter verhalten sich in einigen Fällen ganz und gar nicht intelligent und springen schon mal an einfachsten Schüsschen vorbei. Einhergehend damit cheatet die Gegner-KI spätestens auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad beinahe schon auffällig. Dann bekommt der Gegner in Panna-Matches auf einmal seltsame Punktemultiplikatoren gutgeschrieben oder euer Keeper lässt kurz vor Schluss einen Kullerball ins Tor trudeln, während der Torhüter der Kontrahenten selbst unhaltbare Dinger aus dem Winkel fischt - äußerst ärgerlich, wenn man deswegen verliert. Allerdings fallen derartige Patzer bzw. Ungerechtigkeiten bei FIFA Street deutlich weniger ins Gewicht als bei einer vollwertigen Fußballsimulation. Schließlich sind Eishockey-Ergebnisse und unrealistischere Dinge beim Straßenfußball an der Tagesordnung.

Die Impact-Engine:
Ähnlich wie bei den ersten Anspiel-Versionen von FIFA 12 merkt man der noch recht neuen Impact-Engine an, dass sie mit Kinderkrankheiten zu kämpfen hat. So verhaken sich Spieler schon einmal ineinander, fallen in bester Benny-Hill-Slapstick-Manier gleich mehrfach übereinander oder bewegen sich in manchen Aktionen im Zweikampf und beim Tricksen recht steif. Das sorgt für unfreiwillige Komik, aber auch die ein oder andere ärgerliche Szene, etwa wenn sich euer Torhüter und ein Abwehrspieler derart dämlich gegenseitig behindern, dass ein Gegentor daraus ensteht.

Der Kopierschutz:
Mittlerweile ist man es von EA-Spielen ja gewohnt und ein grundsätzlicher Kopierschutz ist ja auch nachvollziehbar. Aber der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass ihr für die Aktivierung der Online-Features zum einen ein Konto bei EAs Online-Service Origin benötigt und zum anderen den beigefügten Online-Pass einlösen müsst. Zweitkäufer sind daher auch gezwungen, sich für Online-Matches einen weiteren Online-Pass im Shop zu kaufen.

Bildergalerie

Wertung zu FIFA Street (X360)

Wertung:

83 /10
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