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FIFA Football 2005

FIFA Football 2005

20.10.2004 11:31 Uhr
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Ein direkter Freistoß sorgt meistens für Torgefahr. Ein direkter Freistoß sorgt meistens für Torgefahr. Ist der Abstieg des geliebten Fußballvereins besiegelt, pflegen sich die hinterbliebenen Fans mit dem Sprechchor "Wir kommen wieder!" Trost zuzusprechen. Bei der FIFA-Serie von EA Sports hat dieser Satz einen weniger tragischen Hintergrund. Da sind die Comebacks höchst freiwilliger Natur, alle Jahre wieder bessert eine neue Version die Firmenbilanz von Electronic Arts auf. FIFA gilt als erfolgreichste Sportserie aller Videospielzeiten, seit sie 1993 in der 16-Bit-Blütezeit auf dem Sega Mega Drive debütierte. Im ersten Jahrzehnt wurden rund 45 Millionen Einheiten (alle Formate addiert) verkauft. Um die Treue der GameCube-Fans muss man sich keine Sorgen machen, nachdem sich andere Fußballsimulationen nicht mal in die Nähe des Nintendo-Stadions trauen. FIFA 2005 dürfte nicht nur wegen der zahlreichen Promi-Personalwechsel in der Bundesliga eine weitere Jahreskarten-Investition wert sein. Euer N-ZONE-Spielbeobachter brachte von seiner Visite im kanadischen EA-Sports-Hauptquartier neben einem Daumen-Muskelkater auch viele Detailinfos mit. "Du musst nicht mehr warten, bis der Ball in einer bestimmten Position ist, um ihn weiterzuspielen", beschreibt Produzent Danny Isaac die neue "First Touch"-Kontrolle, seiner Meinung nach das wichtigste Feature bei FIFA 2005: "Wir haben intensiv am Gameplay gearbeitet, damit die erste Berührung, die ein Spieler mit dem Ball hat, flüssig ist und er schnell reagiert. Der Spielfluss ist wirklich wie bei einem echten Fußball-Match." Mit einer lässigen C-Stick-Bewegung löst ihr je nach Richtung ein anderes Manöver aus. Die Ballhöhe ist kein Problem, zum Beispiel lassen sich auch Flanken per First Touch kunstvoll runterpflücken oder in eine bestimmte Richtung abtropfen. Rasch gelingen überraschende, ansatzlose Manöver, die berüchtigte "FIFA-Gedenkpau-se" bei der Ballannahme scheint gebannt zu sein. First Touch ist kein Allheilmittel, man braucht schon etwas Platz und Umsicht, sonst legt man das Leder lediglich dem dankbaren Gegner vor die Füße. Wir hatten aber den Eindruck, dass der Spielaufbau etwas leichter fällt und nicht so schnell ins Stocken gerät. Kombiniert man diese Technik mit geschickten Pässen in den freien Raum, wird daraus die reinste Huldigung an den Offensivfußball. Gefeilt wird zudem an der Steuerung von Flanken und Lobs. Die letztes Jahr eingeführte erweiterte Kontrolle für Standardsituationen wird jetzt auch Einwürfen gegönnt.

Wasser marsch
Regenwetter macht sich nicht nur durch Wasserspritzer be--merkbar, wenn man den aufgeweichten Rasen entlanggrätscht. Feuchte Verhältnisse beeinflussen die Ballphysik und Torhüter haben bei Weitschüssen mehr Probleme, die glitschige Kugel zu kontrollieren. Weitere Wettereffekte sind in FIFA 2005 nicht drin, aber Danny Isaac macht uns Hoffnung auf zukünftige Versionen: "Leider haben wir Schnee diesmal nicht untergebracht, aber wir werden uns nächstes Jahr damit beschäftigen. Nicht so sehr wegen Änderungen beim Ballverhalten, eventuell werden wir gefrorene Spielfelder haben. Aber vor allem wird sich Schnee auf die Spieler auswirken. Zum Beispiel werden Kicker aus Afrika Handschuhe tragen und vielleicht bei kaltem Wetter nicht optimale Leistungen bringen."

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20.10.2004 11:31 Uhr
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