FIFA 11 im Test für PS3 und Xbox 360 - Ab heute im Handel erhältlich
Das Zweikampfverhalten wurde für FIFA 11 noch einmal grundlegend überarbeitet. Hier setzt sich David Villa gegen zwei Verteidiger durch. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Wir nehmen es unserem Test zu FIFA 11 vorneweg: Ja, FIFA schlägt in diesem Jahr PES. Spielerisch macht die Serie erneut einen großen Sprung nach vorne. Sei es beim verbesserten Zweikampfverhalten, der überarbeiteten Ballphysik, den stärkeren Torhütern, den spielbaren Keepern oder dem kombinierten Manager- und Be-A-Pro-Modus - optimiert und erneuert wurde an allen Ecken und Enden. Herausgekommen ist dabei das beste FIFA der letzten Jahre und selbst die Pro-Evo-Jünger in unserer Redaktion mussten zugeben, dass EAs Kickerei in diesem Jahr einen runderen Eindruck macht. Auf den nächsten zwei Seiten erläutern wir euch in unserem FIFA-11-Test, was es alles neues gibt, was verbessert wurde und wo die wenigen verbliebenen Problemzonen liegen.
Das gefiel uns an FIFA 11
Die Grafik
Die wohl größte Änderung im grafischen Bereich nennt sich in diesem Jahr Persönlichkeit+. Dahinter verbirgt sich nichts anderes als eine weitaus größere Auswahl an Gesichtsmerkmalen, Körpergrößen und -formen sowie Animationen. Alles zusammen ergibt weitaus realistischere Starkicker, wie etwa Rooney, Puyol, Kaka oder die Spieler der deutschen Nationalmannschaft. Auch sonst wirken die Animationen noch einmal flüssiger als im Vorgänger. Leider hat die grafische Aufmachung auch ihre Schattenseiten, doch dazu später mehr.
Die Lizenzen
Ganz egal ob 1. oder 2. Bundesliga, die ersten vier englischen Spielklassen oder die höchsten Ligen aus Russland, Norwegen oder Irland - fast jede erdenkliche europäische Nation ist in FIFA 11 vertreten. Damit hat EAs Kickerei ganz klar die Nase vorn gegenüber PES. Nur mit der offiziellen EL-, CL- und Copa Libertadores-Lizenz kann FIFA nicht dienen.
Auch das Stellungsspiel der Abwehrspieler wurde verbessert, Flanken werden öfter antizipiert. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Das Zweikampfverhalten
Hieß eine der Neuerungen im Vorjahr noch 360-Grad-Dribbling, so präsentiert uns EA in diesem Jahr das 360-Grad-Zweikampfverhalten. Das klingt erst einmal schrecklich kompliziert, ist aber im Grunde ganz einfach erklärt. Je nachdem von welcher Seite ihr in einen Zweikampf geht oder während eines Laufduells lenkt, drängt ihr euren Gegner ab, schubst ihn um oder haltet ihn fest.
Die KI
Sowohl der Torhüter als auch der Verteidiger machen in diesem Jahr ihren Job besonders gut. Robuste Abwehrspieler nutzen ihre körperlichen Vorteile, um die Gegenspieler vom Ball zu trennen und die Abwehrreihen reagieren sogar dynamisch auf eure Angriffsbemühungen. Sprich: Greift ihr bevorzugt durch die Mitte an, massiert sich dort die Abwehr. Aber auch die KI-gesteuerten Offensiv-Spieler haben neue Tricks parat. So arbeiten gegnerische Dribbelkünstler nun ebenfalls mit Übersteigern, Hackentricks und dergleichen. All das hat natürlich auch spielerische Auswirkungen. Zum einen ist es deutlich schwieriger durch die Abwehr zu dribbeln und zu leichten Toren zu kommen, zum anderen seid ihr gerade in der Defensive mehr denn je gefordert. Insgesamt präsentiert sich das Spiel also deutlich schwieriger als etwa noch bei FIFA-WM.
Dank Persönlichkeit+ sehen Starkicker wie Rooney nicht nur realistischer aus, sie verhalten sich auch auf dem Spielfeld wie ihre Vorbilder. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Das Gameplay
Einhergehend mit der besser stehenden Defensive und dem erhöhten Schwierigkeitsgrad ergibt sich natürlich ein verändertes Spielgefühl. Alleingänge führen weitaus seltener zum Torerfolg. Stattdessen zwingt euch das Spiel quasi dazu, euch eure Torchancen durch überlegtes Passspiel und Kombinationsfußball zu erarbeiten - gut so. Es gibt aber noch weitere Verbesserungen beim Gameplay. Die Ballphysik etwa wurde dahingehend überarbeitet, dass in FIFA nun beinahe so wie in PES kein Tor mehr dem anderen gleicht. Die massenhaften Lupfertore aus FIFA 10 gehören ebenfalls der Vergangenheit an. Zudem haben Fernschüsse nun deutlich mehr Bumms als in den Vorgängern. Alles in allem ergibt sich so ein wunderbar flüssiges Spielgeschehen, flüssiger gar als beim großen Konkurrenten PES.
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und ist das abwehrverhalten vom…
wenn man auch nur einen Satz schreibt, ist das auch nicht so schwer