FIFA 11 Hands-on-Test: Wir spielen Torwart
Im Torwart-Modus von FIFA 11 seid Ihr so richtig gefordert, wenn Ihr mit einer schlechten Mannschaft spielt. (2)
FIFA 11 erinnert sofort an die Vorgänger – ganz klar. Spaß macht das Spiel aber trotzdem (oder gerade deswegen) auf jeden Fall. Auf den ersten Blick fallen natürlich die grafischen Änderungen auf: Mehr Details, bessere Animationen, EA hat grafisch einfach überall ein wenig nachgebessert. An der Steuerung hat sich kaum etwas verändert, wir hatten uns schnell eingearbeitet.
Der Torwart-Modus ist nur etwas für die ganz harten unter den Fußball-Fans. Das eine Extrem: Wenn ihr den letzten Mann in einer richtig guten Mannschaft spielt, kann es durchaus vorkommen, dass ihr die Partie gemütlich von hinten beobachten könnt und nichts zu tun habt – nicht anders als im echten Leben. Anders herum kann es mit einem schlechten Team in Stress pur ausarten. Dann lautet die Devise: In der Hektik nicht hektisch werden - klingt komisch, ist aber so. Verliert ihr den Überblick, so ist der Ball schnell im eigenen Tor.
EA hat das offenbar erkannt. FIFA 11 weist den Spieler mit einer Einblendung darauf hin, wo er sich im Tor am besten positionieren soll, wenn ein Angriff auf ihn zurollt. Anfangs führte das allerdings dazu, dass wir nur noch diesem Hinweis hinterhergerannt sind (je nach Angriffsverlauf schwirrt der nur so vor dem Tor hin und her) und uns kaum mehr auf das Spiel konzentriert haben. Das sorgt in den ersten Spielminuten für Frustration, aber wir hatten den Dreh schnell raus und dann richtig Spaß mit dem Be a Goalkeeper-Modus. Mit einem Auge auf dem optischen Hinweis und mit dem anderen auf den angreifenden Spieler konnten wir mit einigen schöne Paraden glänzen
Der Be a Goalkeeper-Modus animiert, mit einer Gurkentruppe zu spielen, dann ist man im Tor so richtig gefordert. Mit einer überlegenen Mannschaft ist das Ganze nur ein Bildschirmschoner.
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