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  • Enter The Matrix

    Grafisch hat das Château einiges an netten Effekten und Details zu bieten. Grafisch hat das Château einiges an netten Effekten und Details zu bieten. Nach zwei ausführlichen Vorschauartikeln über eines der ambitioniertesten Projekte der Videospielgeschichte ist der große Moment der Wahrheit endlich da. Die Testversion von Enter the Matrix erreichte unsere Redaktionsräume. Bereits im Vorfeld hat das Spiel für Furore gesorgt, nicht zuletzt wegen der immensen Entwicklungskosten. Sage und schreibe über 47 Millionen Dollar hat Infogrames in die Übernahme des Entwicklungsstudios Shiny Entertainment und in die Entwicklung von Enter the Matrix gesteckt. Außerdem wurde das Skript für das Spiel von den Wachowski-Brüdern persönlich verfasst.

    Willkommen in der Matrix
    Diese Exklusivität, was die Hintergrundgeschichte angeht, macht sich auch deutlich bemerkbar. Kein Spiel zuvor war derart intensiv mit dem Film verknüpft wie Enter the Matrix mit Matrix Reloaded. Beide Storylines laufen parallel und greifen sogar an einigen Stellen ineinander. Da der Film hierzulande erst am 22. Mai in die Kinos kommt, möchten wir natürlich nichts über den Plot ausplaudern. So viel sei jedoch verraten: Das Spiel verfügt über eine knappe Stunde exklusives Filmmaterial, gedreht mit den Originalschauspielern aus dem Film. In diesen Sequenzen wird die Story in perfekter Hollywood-Manier vorangetrieben. Aber auch Szenen in Spielgrafik werden verwendet, um die verschiedenen Abschnitte miteinander zu verbinden. Nach der hübschen Einleitungssequenz hat man alsbald die Qual der Wahl. So kann man entweder mit Niobe, der Spezialistin für alle möglichen Fahrzeugtypen, oder mit Ghost, dem eingefleischten Waffennarr, loslegen. Je nachdem mit welcher Hauptfigur man startet, machen sich Unterschiede bei der Bewältigung der Levels bemerkbar. Niobe zum Beispiel nimmt im ersten Level, dem Postgebäude, den direkten Weg zum gesuchten Postfach. Ghost hingegen muss erst einige Umwege in Kauf nehmen und betritt gleich zu Beginn Bereiche, die seine weibliche Kollegin erst kurz vor Ende des Levels zu Gesicht bekommt. Aber auch in den Fahrlevels gibt es Unterschiede zwischen den Charakteren. Während die Frau das Steuer übernimmt, hängt der smarte Waffenspezialist locker aus dem Fenster und nimmt aufgebrachte Ordnungshüter mit schwerem Geschütz aufs Korn. Die ausführbaren Aktionen sind insgesamt sehr vielfältig ausgefallen. So könnt ihr die Widersacher mit vernichtenden Schlag- und Trittkombinationen eindecken oder mit Waffen in jeder Ausführung ins Nirwana schicken. Damit sich der Spieler nicht ins kalte Wasser geworfen fühlt, bekommt man es anfänglich noch mit recht einfachen Gegnern zu tun, die nur wenig einstecken können. Außerdem dienen die ersten Abschnitte als eine Art Tutorial, in dem sämtliche Grundlagen vermittelt werden. Auf diese Tipps wird mit einer kleinen Nachricht auf dem Bildschirm hingewiesen und sie können jederzeit im Pause-Bildschirm eingesehen werden.

    Totally mad tricks!
    Der Kinohit Matrix hatte seinen durchschlagenden Erfolg vor allem der innovativen Art und Weise der Action-Inszenierung zu verdanken. Aus diesem Grund dürfen diese Martial-Arts-Einlagen und die hitzigen Feuergefechte auch im Spiel nicht fehlen. Kommt es zu einer Auseinandersetzung, hat man die Wahl, entweder den Gegner durch stylisches Prügeln oder durch Waffengewalt zu beseitigen. Nach etwas Einarbeitungszeit lassen sich wirklich tolle Kampfeinlagen ausführen. Durch die intuitive Steuerung der verschiedenen Schlag- und Trittcombos kann man davon auch nicht genug kriegen und ertappt sich dabei, immer andere Variationen anzuwenden. Ebenfalls gut gelungen ist die Möglichkeit, alle herumstehenden Gegenstände, wie zum Beispiel Tische, Stühle, Theken oder Kisten, als Waffen zu missbrauchen. Auch die berühmten Zeitlupeneffekte, Focus genannt, sind mit dabei und dienen während der Zweikämpfe als verführerischer Zusatz, um der ganzen Action noch mehr Stil zu verleihen. Wie in den Matrix-Kinofilmen, könnt ihr ein Rad schlagen und gleichzeitig die Waffen benutzen, an Wänden entlanglaufen oder superweite Sprünge vollbringen.

    Stylische Action ist nicht Alles
    In technischer Hinsicht kann Enter the Matrix kaum Lob ernten. Grafisch gibt es erschreckend karge Texturen sowie viele Clippingfehler. Besonders häufig treten diese bei den öden und langweiligen Fahrsequenzen auf. Die Musikstücke sind zwar durchweg recht gut, allerdings ist der Sound zu dynamisch dem Geschehen angepasst worden. Am ehesten lässt es sich mit der Wiedergabe einer verkratzten CD vergleichen. Einen unfertigen Eindruck vermitteln ebenso die teilweise mies umgesetzten Übergänge zwischen Spiel- und Zwischensequenzen. Als ob das nicht schlimm genug wäre, wiederholen sich auch noch die Levelumgebungen. Positiv hervorzuheben sind allenfalls die gut ausgearbeiteten Charaktermodelle, die mit kleinen Details, wie Spiegelungen auf Niobes Lack-Ledermantel, aufwarten. Aber auch die Zwischensequenzen mit den Schauspielern sind atmosphärisch exzellent gelungen. Unterm Strich bleibt ein gutes Spiel, das aber den vollmundigen Ankündigungen der Entwickler nicht gerecht wird. Matrix-Fans werden das Spiel aber auch mit den Mängeln lieben.

    Enter The Matrix (GC)

    Spielspaß
    75 %
    Grafik
    6/10
    Sound
    7/10
    Multiplayer
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Enter The Matrix
    Enter The Matrix
    Developer
    Shiny Entertainment
    Release
    15.05.2003

    Aktuelles zu Enter The Matrix

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Enter The Matrix
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07.07.2003
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