Namco Bandai entlässt 90 Mitarbeiter
Gerade einmal 75.000 Exemplare von Enslaved wurden bisher verkauft. Ein Grund für die Entlassungen?
Insgesamt 90 Mitarbeiter müssen Namco Bandai verlassen. Die bereits zuvor angekündigte Reorganisation des Unternehmens soll laut venturebeat.com Grund für die Maßnahme sein. Demnach plane Namco Bandai seine diversen Mobil- und Online-Games-Geschäfte in einer Sparte zusammenfassen. Zusätzlich soll ein Großteil der bisher in San Jose, Kalifornien erledigten Entwicklungsarbeit zurück nach Japan verlegt werden. Carlson Choi, Vize-Präsident des Marketings bei Namco Bandai, erklärte zusätzlich, dass zukünftige mehr Entwicklungsarbeit an externe Studios verlagert werden soll. Darin solle die Zukunft der Branche liege. Weiter sagte er, dass sich Namco Bandai in den Bereich digitale Spiele bewegen wolle und verschiedene Plattformen bedienen möchte. Allerdings werden die Details noch geklärt. Offenbar sollen die Spiele zugänglicher, sozialer und persönlicher werden. Das deutet auf Social Games für PC und mobile Konsolen hin. Ob sich daraus Auswirkungen auf die Core Titel von Namco Bandai ergeben, wurde nicht erwähnt.
Im Core-Geschäft musste Namco Bandai gerade erst einen Dämpfer hin nehmen. Das Action-Adventure Enslaved: Odysee to the West war kein Verkaufs-Hit. So sollen vgchartz zufolge rund 75.000 Exemplare des seit ungefähr drei Wochen erhältlichen Spiels auf PS3 und Xbox 360 verkauft worden sein.
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Abgesehen davon, finde ich es immer belohnenswert, wenn ein Entwickler sich mal abseits der ausgetretenen Mainstreampfade traut - sei es spielerisch oder wie in diesem Fall im Bereich Story und Präsentation.
Ansonsten macht man damit kein Fehlkauf