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Enemy Territory: Quake Wars (Xbox 360)

Release:
30.05.2008
Genre:
Online
Publisher:
k.A.

Enemy Territory: Quake Wars

12.08.2008 13:38 Uhr
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Die Strogg, eine fiese Alienrasse, die die Menschheit im Rahmen der Quake-Reihe bereits zwei Mal heimgesucht hat, startet einen erneuten Angriff auf die Erde. Mehr braucht es an Story nicht, um die teambasierten Mehrspielerschlachten von Enemy Territory: Quake Wars zu rechtfertigen. Eine elaborierte Hintergrundgeschichte ist ohnehin überflüssig, das Gameplay ist schon komplex genug. Wer meint, er könnte einfach mal in ein Enemy Territory: Quake Wars Match einsteigen und dort wild drauflosballern, wird hier nämlich so schnell kein Land sehen.

Team ist Trumpf
In vier Kampagnen à drei Missionen gilt es, als Angreifer-Team mehrere Teilziele zu absolvieren beziehungsweise als Verteidiger die feindlichen Aggressoren eben daran zu hindern. Die Maps sind dabei so riesig, dass das Standard-Zeitlimit für einen Einsatz bei 20 Minuten liegt. Erreichen die Angreifer ein Teilziel, so wird das entsprechende Gebiet der Karte eingenommen und die Verteidiger werden weiter nach hinten gedrängt. So mir nichts, dir nichts ist das aber nicht möglich. Jeder Partei, Menschen wie Enemy Territory: Quake Wars Strogg, stehen fünf Charakterklassen zur Verfügung, die allesamt unterschiedliche Fähigkeiten besitzen. Diese sind absolut notwendig, um den Sieg davonzutragen.

Das kann in etwa so aussehen: Ein Mechaniker baut eine Brücke, über die man ins Feindgebiet gelangt. Hier sprengt ein Soldat das Tor zur gegnerischen Basis, wo der Geheimagent wiederum den Schildgenerator hacken muss, um die Verteidigungslinien der Strogg lahmzulegen. Der Sanitäter hält seine Jungs derweil mit Medipacks auf Trab und belebt gefallene Kumpanen wieder, während der Feldagent aus der Ferne Luftangriffe ordert und sein Team so indirekt unterstützt. Als Spieler müsst ihr euch aber nicht auf eine Klasse spezialisieren. Mit einem Druck auf die Back-Taste gelangt ihr in das sogenannte Limbus-Menü, wo ihr selbst im Enemy Territory: Quake Wars laufenden Match den Charakter wechselt und so gegebenenfalls auf neue Teilziele oder eine gegnerische Angriffswelle reagieren könnt.

Wo geht's hier zur Schlacht?
Damit wären wir aber auch schon bei den eklatanten Mängeln der Xbox 360-Umsetzung. Enemy Territory ist so komplex, dass der Einstieg selbst Shooter-Veteranen alles andere als leicht fallen wird. Ein arg simples Tutorial und eine wenig intuitive Gestaltung der Menüs und Interfaces sind da kaum dienlich. An keiner Stelle findet sich die Übersichtlichkeit der PC-Vorlage. Enemy Territory: Quake Wars Auch technisch wurde geschlampt. Die Texturen laden oft nach, sehen trotzdem verwaschen aus und permanente Slowdowns machen ein wirklich flüssiges Spiel kaum möglich.

Wahrscheinlich sind all dies Gründe dafür, warum wir bei keiner unserer Testsessions ausreichend Mitspieler fanden. Die zwei acht Mann starken Teams mussten stets durch Bots aufgefüllt werden, um ihre volle Einsatzstärke zu erreichen. Wer in solchen Momenten den Server wechseln will, hat ebenfalls kein Glück, denn eine Server-Liste gibt es nicht. Um einem Match beizutreten, gibt man in einem Menü Einzeloptionen an. Eine Suchfunktion spuckt dann entsprechende Spiele aus. Eine gute Option, die allerdings eben nur das sein sollte: eine Option, und nicht etwa die einzige Möglichkeit, in ein Spiel einzusteigen.

Xbox Live
Kernstück von Enemy Territory: Quake Wars ist natürlich das Online-Spiel. Im Kampagnen-Modus spielt ihr auf drei aufeinanderfolgenden Maps eines von vier Kontinenten. Wer nur eine kurze Runde spielen will, wählt den Zielmodus, in dem nur eine Map erobert beziehungsweise verteidigt werden muss. Im Stoppuhr-Modus müssen zwei Teams abwechselnd angreifen und verteidigen und dabei jeweils die vorgelegte Zeit des gegnerischen Teams unterbieten. Ranglisten-spiele sind allerdings nur im Kampagnen-Modus möglich. Um in der Rangliste aufzusteigen, sind keine Siege notwendig. Wichtig sind hier hauptsächlich die eingefahrenen Erfahrungspunkte, die ihr als Belohnung für absolvierte Teil- und Primärziele erhaltet.

Videogameszone-
Spielspaß-Wertung:
67 %
Leserwertung
(0 Votes):
-
Grafik:
Sound:
Multiplayer:
-/10
-/10
7/10
Komplexes Gameplay
Keine Server-Listen
Riesige Maps
Menüs und Steuerung kaum intuitiv
Mangelhafte technische Umsetzung
   
Christian Schönlein
Was hier an Tiefgang geboten wird, ist phänomenal. Außerdem mag ich das endzeitliche Setting. Eine angenehme Abwechslung von den Kriegsschauplätzen eines Call of Duty oder Battlefield. Trotzdem bleibt die 360-Version hinter den Genre-Kollegen zurück. Man muss es leider so deutlich sagen, die Konsolen-Umsetzung ist einfach misslungen. Eine übersichtliche Lobby, intuitive Steuerung, saubere Optik und vor allem Mitspieler findet man nur in der PC-Version.
   
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12.08.2008 13:38 Uhr
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Dein Kommentar
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
15.08.2008 12:50 Uhr
Hm mir hat das Spiel vor allem deswegen nicht gefallen da alles irgendwie die gleiche matschige Optik hatte, an deswegen kaum Feind von Freund unterscheiden konnte und irgendwie alle im Kampf Unreal Tournament-mäßig (ohne de Sprünge halt) durch die Gegend gehetzt sind und dadurch zumindest der Kampf kein bisschen taktisch war.