Endless Ocean 2-Test: Der Ruf des Meeres schickt euch erneut auf Wii-Tauchgänge
In der mittlerweile erhältlichen Fortsetzung liegt der Fokus ebenfalls auf dem Erkunden und Erfahren der Spielwelt, obwohl sich Nintendo auch einiges hat einfallen lassen, um das Spiel für Gamer interessanter zu machen. Unser Test verrät euch, inwiefern dies gelungen ist! Vorab zur Story: Ihr landet auf der Neunerinsel und heuert doch bei dem Tauch-Service des in die Jahre gekommenen Jean-Eric Rouviers an. Während der ersten Dialoge erstellt ihr eure Spielfigur, kurz darauf lernt ihr Océane, die Enkelin von Jean, kennen. Das arme Mädchen hat eine traurige Geschichte: Sie verlor ihre tauchbegeisterten Eltern und lebt seitdem bei ihrem Großvater, den sie auch fleißig unterstützt. Von ihren verstorbenen Eltern erhielt das quirlige Mädchen zwei Anhänger, hinter denen sich ein Rätsel um das sogenannte Lied der Drachen verbirgt, das die im Spielverlauf noch weiter anwachsende Gruppe lösen möchte …
Endless Ocean 2 - Der Ruf des Meeres
Endless Ocean 2 - Der Ruf des Meeres: (6)
Wie eingangs erwähnt, soll die Fortsetzung auch uns Gamer mehr ansprechen. Dazu wurden neue Missionstypen und Goodies wie der Pulsar oder der Multisensor integriert, dank deren Features die Aufgabevielfalt zwar deutlich gestiegen ist, das Spiel aber nicht anspruchsvoller wurde. Den Boden mit dem Sensor abtasten oder bunte Energiekügelchen auf Fische feuern, um diese zu heilen, bringt eben doch nicht die erwünschte Spannung ins Spiel. In Situationen, in denen euch Haie oder andere gefährliche Lebewesen attackieren, kommt Spannung auf, die meiste Zeit aber herrscht Frieden und Harmonie im endlosen Ozean. Zwischen euren Tauchtouren kehrt ihr immer zur Neunerinsel zurück, könnt euch dort beispielsweise ausruhen, Items und Equipment erwerben, mit eurem Delphin spielen und trainieren oder den Wert eurer Fundstücke schätzen lassen.
Endless Ocean 2 Der Ruf des Meeres: Im Amazonas-Gebiet Der südamerikanische Fluß bietet nicht nur Abwechslung, sondern eine Menge Gefahren!
Tauchen weltweit!
Insgesamt sieben Tauchgebiete wie beispielsweise die Südsee, die Arktis sowie die Antarktis, ein Aquarium inmitten einer Großstadt, die Ägäis und ein Fluss im Amazonas-Gebiet stehen euch diesmal zur Auswahl. Diese bieten sowohl optisch als auch in Hinsicht auf Pflanzen- und Tierwelt weit mehr Abwechslung und sind in der Summe weit größer als die Gewässer des Vorgängers. Im Story-Modus stehen euch zusätzlich zu den normalen Aufgaben Sonderaufträge und Nebenmissionen zur Auswahl. Beispielsweise müsst ihr Unterwasserkarten anfertigen, Schätze finden, Tauchführungen veranstalten, Aquarien einrichten oder Fotos schießen.
Endless Ocean 2 - Der Ruf des Meeres: Neunerinsel - Hier kauft ihr Equipment und verhökert die Fundstücke eurer Tauchgänge.
Meeresflimmern
Optisch hat der zweite Teil noch einmal ordentlich zugelegt, auch wenn es im Detail noch kleine Schwächen bei der Grafik zu bemängeln gibt wie die oft durch Kantenflimmern grieselig wirkende Grafik und verwaschene Texturen. Doch wer nicht zu sehr darauf achtet, wird schnell Gefallen an der toll inszenierten Unterwasserwelt haben, denn die liebevoll gestalteten Meeresbewohner und vor allem das sich an der Meeresoberfläche brechende und in die Tiefe scheinende Licht sorgen für eine tolle Atmosphäre. Dazu trägt auch der relaxte Soundtrack bei, der wie im ersten Teil ruhigen, sehr stimmigen Gesang bietet. Für mehr Abwechslung in Hinsicht auf die Grafik sorgen die neuen Tauchgebiete – v.a. der südamerikanische Fluß und die Antarktis sind beeindruckend. Bei der Steuerung hat sich kaum etwas getan: Wie zuvor benötigt ihr nur die Wii-FB, was insgesamt sehr einfach ist und gut funktioniert. Besonders gefreut hat uns der Mehrspieler-Online-Modus, der via Freundescodes zu einem spaßigen Tauchvergnügen einlädt, bei dem man sich sogar via Wii Speak mit seinem Tauchpartner unterhalten kann.
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Dieser Satz ist beeindruckend
Grüße,
Maik
Hehe, danke
Aber mal Spass bei Seite, es gefällt mir auch noch besser als Teil 1. Durch die neuen Gimmicks und Charaktere hat man etwas mehr Abwechselung und die Musik ist einfach unglaublich gut gewählt.
@Maik: der Satz ist echt denkwürdig. Schon fast "tiefgründig" ..*hust