Finanzkrise: EA will bis zu 1.500 Mitarbeiter entlassen - 391 Mio. US-Dollar Verlust
Electronic Arts mit erneut negativer Bilanz
Der Publisher-Riese Electronic Arts legte jetzt eine wenig erfreuliche Bilanz des 2. Quartals des laufenden Geschäftsjahres vor. Zwar kann Electronic Arts 788 Millionen US-Dollar an Umsätzen verbuchen, im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies jedoch einem Umsatzrückgang von 106 Mio. US-Dollar (Vorjahr: 894 Mio. US-Dollar). Dabei musste EA einen Verlust von 391 Millionen US-Dollar hinnehmen - 81 Mio. US-Dollar mehr als im Vorjahr (310 Millionen US-Dollar). Im laufenden Geschäftsjahr (1. April 2009 - 31. März 2010) will Electronic Arts 3,6 bis 3,9 Milliarden US-Dollar umsetzen.
Gegenmaßnahmen wurden bereits ergriffen, denn für 300 Millionen US-Dollar kaufte man den Social-Games-Spezialisten Playfish. Erfolgreichster EU-Launch eines EA-Titels war in diesem Jahr FIFA 10.
Aufgrund der Zahlen wird bei Electronic Arts auch personelle Veränderungen geben: EA wird sich von 1.500 Mitarbeitern trennen, um so pro Jahr 100 Millionen US-Dollar zu sparen. Dabei verursachen die Kündigungen einmalig Kosten in Höhe von 120 bis 150 Millionen US-Dollar. Bis zum 31. März 2010 soll dieser Schritt vollzogen sein.
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Wen wundert das noch das EA derbe abkackt? Ich kauf kaum noch Spiele von EA, einfach weil ich sehr enttäuscht bin wie die in den letzten Jahren mit einigen geilen Serien Crash-Derby betrieben haben....