Electronic Arts gegen Activision: Neue Infos im 400 Millionen Dollar-Rechtsstreit um West und Zampella
Neue Informationen im Rechtsstreit zwischen EA und Activision. Kalifornisches Gericht lehnt EA-Forderung zur Beilegung der Klage wegen Betriebsspionage ab.
Der gerichtliche Streit zwischen Battlefield 3-Hersteller Electronic Arts und Activision erreicht kurz vor Weihnachten einen neuen Höhepunkt. In Bezug auf die ehemaligen Infinity Ward-Mitarbeiter Jason West und Vince Zampella versuchte EA vor einem kalifornischen Gericht die Anklage wegen Betriebsspionage vom Richter-Tisch zu bekommen. Dies wurde von dem kalifornischen Gericht allerdings abgelehnt. Activision bezichtigte Electronic Arts, die beiden Modern Warfare-Erfinder während ihrer Anstellung bei Infinity Ward abgeworben zu haben. Darauf antwortete Electronic Arts, dass es durchaus normal sei, sich während eines festangestellten Arbeitsverhältnisses auch nach anderen Jobs umzuschauen.
Trotzdem landet der Streit zwischen EA und Activision nun vor einem kalifornischen Gericht. Wie der Nachrichten-Dienst Bloomberg berichtet, verwies der zuständige Richter auf die noch mindestens zwei Jahre gültigen Arbeitsverträge von West und Zampella mit Activision beziehungsweise Infinity Ward. Jason West und Vince Zampella wurden nach dem Erfolg von Call of Duty: Modern Warfare 2 bei Infinity Ward entlassen und verklagten Activision aufgrund ausstehender Zahlungen. Die Höhe der der Summer belief sich damals angeblich auf circa 120 Millionen US-Dollar.
- Schlagwörter:
- , ea electronic arts
- , activision
- , call of duty