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  • Electronic Arts: John Riccitiello geht - Was lief gut, was lief schlecht? - Update: Jetzt mit Video

    Betrachtet man die zahlreichen Kommentare aus der Spieler-Community zum Rücktritt von John Riccitiello als Chef von Electronic Arts, könnte man den Eindruck bekommen, dass es nur noch besser werden kann und in seiner Amtszeit eigentlich alles immer schlechter wurde. Aber ist das wirklich so? Wir werfen einen Blick auf die Highlights und Niederlagen von John Riccitiello als EA CEO.

    John Riccitiello nimmt seinen Hut als Chef von Electronic Arts. Nach eigener Aussage zieht er damit die Konsequenzen aus den enttäuschenden Geschäftszahlen des vergangenen Jahres. Die Börsen reagierten bereits euphorisch auf diese Meldung und ließen den Kurs von EA nachbörslich um vier Prozent steigen. Seit 2007 lenkte Riccitiello die Geschicke des größten Publishers und musste dabei die Wirtschaftskrise und einschneidende Veränderungen der Industrie überstehen. Doch was wird bleiben? War am Ende wirklich alles schlecht?

    Nach Aussagen des Analysten Doug Creutz hinterlässt John Riccitiello Electronic Arts in einem wesentlich besseren Zustand als er es 2007 übernommen hat. "Riccitiellos erster und größter Fehler war es, zu unterschätzen, wie tief die Fäule in EA verbreitet war, als er die Führung übernommen hat. Wir glauben nicht, dass sein Nachfolger ein ähnliches Problem vorfinden wird", schreibt der Analyst. Im ersten Jahr an der Spitze von EA hatte Riccitiello mit einer fehlerhaften Strategie, teuren Übernahmen, zu vielen Spielen in Produktion und verschwendeter Zeit beim Hinterherlaufen von Nintendos Wii zu kämpfen.

    In jüngerer Vergangenheit sind der gescheiterte Reboot der Marke Medal of Honor und der technisch verpatzte Start des neuen Sim City als weitere Fehlschläge zu verbuchen. Besonders der Misserfolg von Medal of Honor: Warfighter sorgte dafür, dass die Zahlen des vergangenen Jahres hinter den Erwartungen zurück geblieben sind. Auch von Star Wars: The Old Republic hatte sich EA wesentlich mehr versprochen. Bereits kurze Zeit nach Release waren die Abo-Zahlen rückläufig. Durch die Umstellung auf ein Hybrid-Geschäftsmodell läuft das Online-Rollenspiel mittlerweile besser als zuvor.

    Trotz der Rückschläge ist Electronic Arts gut aufgestellt, was ebenfalls zu den Verdiensten von John Riccitiello zählt. Durch die Umwandlung des EA Download Managers in die Spiele-Plattform Origin im Sommer 2011 stärkte EA das digitale Geschäft. Das neue Sim City verzeichnet bereits über 54 Prozent an digitalen Verkäufen. Mit Marken wie Battlefield und anderen verfügt EA über eine stabile Basis und auf dem mobilen Markt konnte das Unternehmen unter anderem mit The Simpsons Tapped Out und Real Racing beachtliche Erfolge feiern.

    "Wir glauben, dass Riccitiello die Firma besser positioniert verlässt, als sie es war, als er CEO geworden ist", beurteilt Analyst Doug Creutz die Lage von EA. So habe der scheidende Chef das Kern-Portfolio des Unternehmens auf eine handhabbare Anzahl von stabilen Marken begrenzt und als einen Marktführer im Mobile- und Download-Bereich aufgestellt. In der Bildergalerie am Ende dieses Artikels fassen wir alle Highlights und Niederlagen der Regentschafft von John Riccitiello an der Spitze von Electronic Arts zusammen.

    02:49
    Video-Abschied: Auf Wiedersehen, John Riccitiello!
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Electronic Arts: John Riccitiello geht - Was lief gut, was lief schlecht? - Update: Jetzt mit Video
Betrachtet man die zahlreichen Kommentare aus der Spieler-Community zum Rücktritt von John Riccitiello als Chef von Electronic Arts, könnte man den Eindruck bekommen, dass es nur noch besser werden kann und in seiner Amtszeit eigentlich alles immer schlechter wurde. Aber ist das wirklich so? Wir werfen einen Blick auf die Highlights und Niederlagen von John Riccitiello als EA CEO.
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19.03.2013
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