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Electronic Arts

EA: "Mirror's Edge und Dead Space blieben hinter Erwartungen zurück"

29.11.2010 20:46 Uhr
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Im Herbst 2008 schickte Electronic Arts mit Mirror's Edge und Dead Space zwei Neuentwicklungen ins Rennen. Zwei Jahre später zieht EA Games Präsident Frank Gibeau Bilanz und erklärt, weshalb die Spiele die Verkaufsprognose des Publishers nicht erfüllen konnten.

Konnte die Erwartungen des Publishers EA nur teilweise erfüllen: Dead Space scheiterte laut Frank Gibeau unter anderem aufgrund des fehlenden Multiplayer-Modus. Konnte die Erwartungen des Publishers EA nur teilweise erfüllen: Dead Space scheiterte laut Frank Gibeau unter anderem aufgrund des fehlenden Multiplayer-Modus. Dead Space und Mirror's Edge sollten im Herbst 2008 eine Erfolgsgeschichte für Electronic Arts werden. Anstatt einfach auf Sequels bekannter Marken zurückzugreifen, bewies der Publisher Mut und veröffentlichte zwei Neuentwicklungen. Diese Bemühen haben sich nicht ausgezahlt, wie Frank Gibeau, Präsident bei EA Games, im Interview mit Develop erklärt. Während sich Spieler auf der ganzen Welt mit Isaac in Dead Space ekelten oder mit Faith in Mirror's Edge über die Häuserdächer turnten, musste man bei EA feststellen, dass keines der beiden Spiele die von EA gesteckten Verkaufsziele erreichen konnte:

Frank Gibeau, Präsident bei EA Games Frank Gibeau, Präsident bei EA Games "Was ich von Mirror's Edge gelernt habe, ist, dass man Dinge ausführen muss, sich für ein Spiel mehr Zeit nehmen muss, um sicherzustellen, dass es Feinschliff hat, außerdem braucht man die Tiefe und Nachhaltigkeit eines Online-Spiels. First-Person Parkour über Gebäude ist spaßig aber um ehrlich zu sein, war die Umsetzung nicht ausreichend. Es gab Probleme mit der Lernkurve, dem Schwierigkeitsgrad, der Erzählweise und es gab keinen Multiplayer."

Doch Gibeau rechnete auch mit Dead Space ab: "Dead Space war anders. Es hat uns Geld eingebracht aber es erfüllte die Prognose nicht. Wir glaubten, dass wir mit der Marke einen Nerv getroffen haben, einen mit Qualität aber auch hier fehlten Mehrspieler-Modi. Als wir es überarbeiteten (gemeint ist das in Kürze erscheinende Dead Space 2), haben wir uns gefragt, wie wir eine bessere Idee daraus machen könnten, wie wir die Geschichte fesselnder gestalten, Isaac als Figur ausbauen und dem Spiel online zum Erfolg verhelfen könnten."

Gibeau unterstrich jedoch, dass EA auch in Zukunft an den Marken festhalten wird: "[...]wir werden diese Marken nicht aufgeben. Eine neue Idee kommt natürlich immer mit etwas Risiko aber wenn man alles richtig macht, dann kann sie riesig werden."

Trifft Frank Gibeau den Nagel auf den Kopf oder haben Dead Space und Mirror's Edge alles richtig gemacht? Diskutiert mit! Das komplette Frank-Gibeau-Interview lest Ihr bei Develop.

Benutzer
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29.11.2010 20:46 Uhr
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Bewertung: 0
30.11.2010 23:32 Uhr
Zitat: (Original von Underclass-Hero;9052448)
Ich finde sowohl Dead Space als auch Mirror's Edge so wie sie sind genial.
Freue mich bei beiden Spielen auf den Nachfolger, wobei ich dem MP von Dead Space 2 skeptisch gegenüber bin.
Das ist halt dieser Wahn der Entwickler. Alles muss einen Multiplayer haben, weil es…
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
30.11.2010 23:04 Uhr
Ich finde sowohl Dead Space als auch Mirror's Edge so wie sie sind genial.
Freue mich bei beiden Spielen auf den Nachfolger, wobei ich dem MP von Dead Space 2 skeptisch gegenüber bin.
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
30.11.2010 11:55 Uhr
die titel haben einiges richtig gemacht.
das problem ist vielmehr der riesige anteil an multiplayer-zockern am gesamtmarkt, die keine singleplayer-spiele kaufen.