EA Sports MMA im Test für PS3 und Xbox 360: Besser als UFC Undisputed?
Rhythmus: Bei Arm- und Beinhebeln ist rhythmisches Knopfdrücken angesagt.
EA Sports MMA im Test: In einem Sportspiel von EA auf eine wichtige Lizenz verzichten zu müssen, ist eine Seltenheit. In EA Sports MMA ist das aber der Fall, denn in dieser Mixed-Martial-Arts-Simulation müsst ihr auf die Kämpfer der UFC, des wichtigsten Kampfsportverbands der USA, verzichten. Mit Strikeforce ist aber immerhin eine andere wichtige MMA-Liga mit von der Partie. Auch die wichtigsten Strikeforce- Kämpfer haben es ins Spiel geschafft. Allen voran seien der lange Zeit unbesiegte russische Schwergewichtler Fedor Emelianenko sowie Randy Couture genannt. Letzterer tritt derzeit aber für die UFC an.
Wenig Spielmodi
Training: Für die Karriere müsst ihr abwechslungsreiche Übungen bestehen.
EAs erster Ausflug in den MMASport kommt mit einer übersichtlichen Anzahl an Spielmodi daher. Das Tutorial ist sehr lieblos ausgefallen. Im unterhaltsam inszenierten Karriere-Modus wird euch die Steuerung wesentlich ausführlicher erklärt. Die Spielmechanik von EA Sports MMA ist einsteigerfreundlicher als die der UFC-Spiele, bietet aber auch jede Menge Spieltiefe. Nur das Durchführen und die Verteidigung von Aufgabegriffen setzt auf langweiliges, rhythmisches Knöpfchendrücken. Zudem fehlt den Schlägen und Kicks, die ihr in den Standardeinstellungen allesamt mit dem rechten Stick austeilt, die Wucht. Online könnt ihr Kampfabende (Fightcards) veranstalten. Ausgewählte Kämpfe versieht EA sogar mit einem Live-Kommentar. Die Bewegungen der Fighter sind sehr schön animiert und das Spieltempo ist langsamer und realistischer als in UFC Undisputed 2010. Einige Kämpfer sehen grandios aus, andere nicht ganz so spektakulär.
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und außerdem hat EA keinerlei erfolg mit einem MMA-spiel verdient!