Ein Duke kommt selten allein, gerne mal viel zu spät und leider ohne den ganz großen Knall. Spielenswert ist Duke Nukem Forever aber allemal! Über die Oldschool-Technik müsst ihr dabei aber großzügig hinwegsehen.
Quelle: PC Games
Duke Nukem Forever: Test der PS3 und 360-Versionen - Cool, aber technisch schwach. (9)
Oldschool (Technik, KI, etc.)
Oldschool-sein hat auch seine Schattenseiten, technisch ist Duke Nukem Forever jedenfalls schon auf den ersten Blick kein Meisterwerk. Und das zieht sich durch viele Bereiche des Spiels: Das Vorgehen der Gegner etwa ist treffender mit "Bewegungsmuster" denn mit "Künstliche Intelligenz" zu beschreiben. Die Grafik krankt an Bildzerreißen und nervt mit anstrengenden (abschaltbaren) Unschärfe-, Flimmer- und Grieseleffekten über einem (nicht abschaltbaren) angestaubt wirkenden Gesamterscheinungsbild. Man merkt einfach an zu vielen Stellen, dass die Entwicklungszeit das übliche Maß deutlich überstieg. Während die PC-Version noch eine ganz manierliche Figur abgibt, sehen die 360- und PS3-Fassungen teilweise grauenvoll altbacken aus: In Sachen Effekte und Texturen sind die Konsolenportierungen deutlich mieser als das Bürorechner-Pendant. Zudem nerven (besonders wenn ihr einen Checkpoint neu starten müsst) die ellenlangen Ladezeiten: Gestoppte 45 Sekunden müsst ihr jedes Mal warten, bis ihr wieder loslegen könnt.
Quelle: Games Aktuell
Duke Nukem Forever: Test der PS3 und 360-Versionen - Cool, aber technisch schwach. (11)
Wirkt teils etwas gestreckt
Ja, etwas weiter oben haben wir euch quasi genau das Gegenteil als "Pro" verkauft. Und doch stimmt beides: Das Spiel ist abwechslungsreicher als der handelsübliche, moderne Genrevertreter, muss sich aber für ein paar wenige Bereiche Kritik fürs Gestreckt-wirken abholen. Zum Beispiel gibt es eine Traumsequenz, die euch in einen Stripclub entführt, wo ihr ein paar einfache Besorgungen erledigen müsst. Klar gibt es hier viel zu entdecken (vor allem nackte Damenhaut) und zu erleben, jedoch ist der ganze Level für Story und Spielverlauf komplett unnötig.
Manchmal unklare Spielerführung
In den meisten Bereichen ist intuitiv klar, was wo zu erledigen ist, damit es weiter geht. Jedoch nicht immer. Das fällt eigentlich nur auf, und das ist irgendwie traurig, weil es heutzutage im Genre nicht mehr üblich ist, den Spieler nachdenken oder nach einem Ausgang suchen zu lassen. Im Grunde genossen wir es, in einem Ego-Shooter mal wieder auf dem Schlauch zu stehen, bei ein paar ganz wenigen Abschnitten jedoch war der weitere Weg selbst für unseren Geschmack etwas zu gut verborgen. Tipp: Wir haben neben diesem Test auch eine Duke Nukem Forever Lösung für euch vorbereitet.
